Selbstwertgefühl stärken – die Basis für dein glückliches Leben

Selbstwert

Dein Selbstwert ist deine persönliche Einschätzung über deinen eigenen Wert.

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass die Menschen sich sehr darin unterscheiden, was sie von sich selbst halten und wie sie ihre Erfahrungen bewerten?

Zu welcher Gruppe von Menschen gehörst du?

Gruppe 1:

  • Kritisierst du dich häufig und bist selten mit dir zufrieden?
  • Machen dir Ablehnung und Kritik sehr zu schaffen?
  • Hast du Angst vor neuen Aufgaben und Herausforderungen, weil du daran zweifelst, ob du sie schaffen kannst?

Gruppe 2:

  • Sprichst du dir vor neuen Situationen Mut zu und redest gut über dich?
  • Bist du voller Selbstvertrauen und gehst motiviert und zuversichtlich an neue Aufgaben heran, weil du an dich glaubst?
  • Kannst du mit Kritik und Ablehnung gut umgehen?

Wenn du zu Gruppe 1 gehörst wird dir dieser Artikel dabei helfen, zur Gruppe 2 zu kommen.

Der unterschiedliche Umgang mit sich selbst und den Herausforderungen des Lebens hängt vom Selbstwert der jeweiligen Person ab. Der Wert, den wir uns selbst zusprechen, entscheidet über unsere Fähigkeit zur Selbstfürsorge. Je mehr du dir selbst wert bist, desto liebevoller gehst du mit dir um und desto wichtiger nimmst du deine Bedürfnisse und Wünsche. Das führt dazu, dass du besser für dich sorgst und ein authentischeres Leben führst – in Harmonie mit dir lebst – und dadurch Zufriedenheit, Kraft und Freude erfährst.

Die 3 Säulen vom Selbstwertgefühl

Das Selbstwertgefühl setzt sich aus den Worten Selbst+Wert+Gefühl zusammen:

  1. Selbst: Dein Selbstbild (das, was du von dir denkst und was dich ausmacht). Dieses Bild definiert deine Persönlichkeit.
  2. Wert: Die Bewertung, die du deinem Selbst(bild) gibst.
  3. Gefühl: Dein Empfinden über das, was du bist und wie du deine Umwelt wahrnimmst und auf sie reagierst.

Ein starkes oder schwaches Selbstwertgefühl besitzt du nicht einfach von Geburt an. Vielmehr entwickelt sich das Bewusstsein für dich und deinen eigenen Wert durch Erfahrungen im sozialen Umfeld. Dabei sind die ersten Lebensmonate und vor allem die ersten sieben Jahre für das Selbstwertgefühl sehr prägend.

Warum es dir an Selbstwert fehlt

Die Ursache für dein mangelndes Selbstwertgefühl kann in der fehlenden Erfahrung liegen, dass du gut genug bist, so wie du bist.

In unserer Gesellschaft geht es viel um Normen, Leistung und Erfolg. Schon in jungen Jahren werden Kinder bewertet und mit Ihresgleichen verglichen. Entsprechen sie der Norm? Entsprechen sie dem Maßstab von einer guten Erziehung? Entsprechen sie den Erwartungen ihres Umfeldes? Entsprechen sie den Erwartungen und Vorstellungen ihrer Eltern – deren Ansichten und Einstellung sie wiederum von ihren Eltern übernommen haben oder ihnen anerzogen wurden?

So hast vielleicht auch du – wie viele andere – als Kind die Erfahrung gemacht, dass “gut genug sein” meist an Bedingungen oder bestimmte Maßstäbe geknüpft ist. Du bist nur ein gutes Kind, wenn du brav oder höflich bist. Du bist nur erfolgreich, wenn du besondere Talente hast oder gute Noten nach Hause bringst. Du hast gelernt, dass das, was „richtig“ und „falsch“ ist mehr von den Erwartungen und der Reaktion deines Umfeldes abhängt, als von deinen eigenen Gefühlen.

Diese Erfahrungen führten dazu, dass du mit der Zeit verlernt hast, auf dich selbst zu vertrauen und dich so zu akzeptieren und wertvoll zu fühlen, wie du bist. Vielmehr hast du gelernt, deinen Wert von der Reaktion deines Umfeldes und äußeren Bedingungen abhängig zu machen.

Auswirkungen von mangelnder Selbstachtung

Wenn du deinen Selbstwert vom Verhalten deines Umfeldes oder von bestimmten Anforderungen abhängig machst, bist du darum bemüht, die Anforderungen an deinen Wert aufrechzuerhalten. Ebenso bist du darum bemüht, jegliche Ablehnung zu vermeiden, weil du dich durch sie minderwertig und schwach fühlst. Um das zu erreichen gibt es verschiedene Strategien. Vielleicht erkennst du dich in den folgenden wieder:

• Du sagst ja, obwohl du nein meinst

Eigentlich ist dir eine weitere Aufgabe zu viel. Du würdest gerne „nein“ sagen, sagst aber trotzdem „ja“. Kennst du das? Die Angst vor Ablehnung führt dazu, dass du häufig Dinge tust, die du gar nicht tun willst.

• Du bist nicht echt

Eigentlich sehnst dich nach Ruhe und magst tiefgründige Gespräche, dennoch tust du so, als ob dir die laute Umgebung und der oberflächliche Smalltalk nichts ausmachen. Kennst du das? Die Angst vor Ablehnung und der Wunsch nach Verbundenheit führen dazu, dass du dich der Allgemeinheit anpasst und verstellst, auch wenn dieses Verhalten nicht deinem wahren Wesen entspricht.

• Du lebst nicht dein eigenes Leben

Du magst deinen Beruf nicht (mehr) und würdest gerne mehr auf dem Land leben und doch wagst du es nicht, etwas zu verändern und den Schritt ins Unbekannte zu gehen. Kennst du das? Die Angst vor dem Scheitern, der fehlende Mut und Glaube an dich selbst führen dazu, dass du den Weg der Mehrheit gehst, anstatt den Weg deines Herzens.

Woraus ziehst du dein Selbstwertgefühl?

Oft wissen wir nicht, dass unser Selbstwert nicht aus unserem Inneren entspringt, sondern wir ihn an äußere Gegebenheiten oder Bedingungen festmachen. Wie ist das bei dir? Worüber definierst du dich?

  • Machst du deinen Selbstwert an deinem Beruf fest? An einem Beruf, der von deinen Mitmenschen und der Gesellschaft angesehen ist oder dem konventionellen Maßstab von Erfolg entspricht – ein hoher Posten oder ein hohes Einkommen?
  • Machst du deinen Selbstwert an deinem Aussehen fest? An einen Körper, der dem Schönheitsideal der Gesellschaft (oder deinem selbst definierten Ideal) entspricht?
  • Machst du deinen Selbstwert an deiner Beliebtheit fest? An deiner Fähigkeit, es möglichst vielen recht zu machen, die Erwartungen der anderen zu erfüllen und bestenfalls von jedem gemocht zu werden?
  • Machst du deinen Selbstwert an dem Ausmaß deiner Hilfsbereitschaft fest? An deinem Engagement und deiner Aufopferung für andere?
  • Oder machst du deinen Selbstwert an deinem inneren Frieden und Wohlbefinden fest? An deiner Fähigkeit, dir selbst treu zu sein und in Übereinstimmung mit dem zu leben, was sich für dich persönlich richtig und gut anfühlt?

Von der Angst, du selbst zu sein

Warum zeigst du dich nicht so, wie du bist und folgst dem, was sich richtig anfühlt?

  • Hast du Angst, andere zu enttäuschen?
  • Hast du Angst, von anderen nicht mehr gemocht zu werden?
  • Hast du Angst vor Kritik oder Konflikten?
  • Hast du Angst, Anerkennung zu verlieren?
  • Hast du Angst zu versagen?

Es ist immer die Angst, die Menschen mit einem mangelnden Selbstwertgefühl daran hindert, zu sich selbst zu stehen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Auch wenn du mit deiner Strategie, dich anzupassen und mit dem allgemeinen Strom zu schwimmen, deinen Wert scheinbar sicherstellst, zahlst du mit deinem Verhalten einen hohen Preis.

Denn was passiert, wenn du dich verbiegst und verstellst, nur um Harmonie zu wahren und anderen zu gefallen? Was passiert, wenn du dich selbst ignorierst und ein Leben führst, das dir nicht entspricht? Du gerätst aus der Balance und setzt dich emotionalem und körperlichem Stress aus.

Je länger du in diesem Zustand lebst und in dieser Schieflage verweilst, desto mehr steigen deine Unzufriedenheit und innere Unruhe. Desto anfälliger wirst du für lieblose Gedanken und Verhaltensweisen sowie für körperliche Leiden. Dein Körper und deine Seele zeigen dir, dass du nicht im Gleichgewicht bist.

Der Schlüssel zu deiner Freiheit liegt darin, einen gesunden Selbstwert zu entwickeln. Einen Selbstwert, der unabhängig von äußeren Bedingungen ist und dich dazu befähigt, selbstsicher und selbstbewusst für dein eigenes Wohlbefinden zu sorgen und dadurch in deine Balance zu kommen.

Selbstwert stärken und Wohlbefinden erreichen – in 3 Schritten zum Ziel

Schritt 1 – Selbstfindung

Der Selbstwert basiert – wie das Wort sagt – auf dem Selbst (die eigene Persönlichkeit) und dem Wert (der Bewertung, die ich diesem Selbst gebe). Das heißt im ersten Schritt geht es darum herauszufinden, was dein Wesen ausmacht. Welches Bild hast du von dir?

  • Wer bist du?
  • Was macht dich aus?
  • Was ist dir im Leben wichtig?
  • Welche Bedürfnisse und Wünsche wollen erfüllt werden, damit es dir gutgeht?

Warum ist das wichtig?

Erst wenn du erkennst, was dich ausmacht und was du brauchst, um dich wohlzufühlen, kannst du dein Denken, Handeln und Leben danach ausrichten.

Schritt 2 – Selbstakzeptanz

Es reicht nicht nur zu wissen, wer du bist und was du brauchst, um glücklich und zufrieden zu sein. Du bist auch gefordert, all das anzunehmen und dir zuzugestehen, wenn du in Balance kommen und zu innerer Stärke finden möchtest. Menschen mit einem mangelnden Selbstwertgefühl werten das, was sie sind ab und haben demnach ein negatives Selbstbild. Wie ist das bei dir? Wie bewertets du dich?

  • Welche Gedanken hast du über dich und das, was dich ausmacht?
  • Wie sprichst du über dich?
  • Wie gehst du mit deinen eigenen Bedürfnissen und Wünschen um?
  • Wie reagierst du auf Kritik oder Lob von anderen und bewertest dich daraufhin?

Das Maß der Selbstannahme entscheidet über die Höhe von deinem Selbstwert und über die Qualität deiner Selbstfürsorge. Hier liegen Selbstachtung und Selbstverachtung nahe beieinander. Wertest du dich ab für das, was du bist und brauchst, verleugnest dich und ignorierst deine Wünsche und Bedürfnisse? Oder achtest du dich für das, was dich ausmacht, was dir wichtig ist und stehst für diese Dinge ein?

Je mehr du dich selbst annimmst und respektierst, desto wichtiger wird dir dein eigenes Wohlbefinden werden. Die Liebe zu dir steigt und dein innerer Frieden wird wichtiger als der Wunsch, anderen zu gefallen. Das befähigt dich zur guten Selbstfürsorge.

Dieser Schritt kann vor allem dann sehr herausfordernd sein, wenn du tiefsitzende hinderliche Glaubenssätze oder starke innere Antreiber hast, die dein Leben bestimmen und negativ beeinflussen.

Erkennst du dich in diesen Stimmen wieder?

  • Ich darf keine Fehler machen.
  • Ich muss es jedem recht machen.
  • Ich muss perfekt sein.
  • Ich darf keine Schwäche zeigen.
  • Ich muss mich anstrengen.

Um dich von solchen Zwängen freimachen zu können ist es nötig, diese unbewussten Denkmuster aufzudecken. Denn erst, wenn dir bewusst ist, was dich unbewusst anreibt und dein Leben (negativ) bestimmt, kannst du einen neuen Umgang erlernen und die Kontrolle über dein Leben zurückgewinnen.

Schritt 3 – Eigenverantwortung

Wenn du dich selbst achtest und dich mit deinen Bedürfnissen ernst nimmst, wachsen die Bereitschaft und der Wille, die Verantwortung für dich und dein Wohlbefinden zu übernehmen. Damit löst du dich aus der Fremdbestimmung. Dein Selbstwert ist nicht mehr länger vom Verhalten anderer Menschen oder äußeren Dingen abhängig. Dein Selbstwertgefühl speist sich nun vielmehr daraus, wie sehr du in Übereinstimmung mit dem lebst, was sich für dich richtig anfühlt und dir inneren Frieden schenkt.

Dadurch bist du auch bereit, mit den Konsequenzen deines Handelns zu leben und auch für sie die Verantwortung zu übernehmen. Der Stimme deines Herzens zu folgen ist wichtiger geworden, als Unangenehmem aus dem Weg zu gehen. Du bist dir selbst treu gewesen. Das erhebt dich zu wahrer innerer Stärke.

Sich selbst treu zu sein und gut für sich zu sorgen kann herausfordernd sein. Auch ich komme immer wieder in Situationen, in denen ich meinen Mut aufbringen muss, um für mich einzustehen. Und auch mir gelingt es nicht immer. Im Nachhinein wünsche ich mir dann oft, ich hätte anders reagiert. Kennst du das? Ich halte mich jedoch nicht mehr lange daran fest, sondern lasse diese Gedanken mein Wegweiser sein. Sie motivieren und bestärken mich darin, es das nächste Mal besser zu machen, besser für mich und meinen inneren Frieden zu sorgen.

Denn um solche Momente geht es, in denen es dir gelingt, gut für dich zu sorgen. Das Gefühl, das sich dadurch einstellt, bestärkt dich darin, es immer wieder und immer öfter zu tun. Es ist das bestärkende Gefühl, dir selbst treu gewesen zu sein und dadurch innere Stärke und wahre Zufriedenheit zu erfahren.

3 effektive Übungen für mehr Selbstwertgefühl

Mit den folgenden drei Übungen kann es dir gelingen, deinen Selbstwert im Alltag direkt zu stärken.

Übung 1: Lache (öfter) über dich selbst

Du fühlst dich immer gleich schlecht, wenn dir ein Fehler oder Missgeschick passiert ist und verurteilst dich dafür? Lache öfter über dich, wenn dir ein Missgeschick passiert ist. Nimm es mit Humor. Du darfst Fehler machen! Fehler machen ist menschlich. Sie schenken dir die Möglichkeit, bewusster zu werden und zu lernen! 🙂

Übung 2: Leg deine Maske ab

Du bist nach außen hin immer perfekt und spielst die Starke, doch innerlich sieht es oft anders aus? Leg deine Maske für einen Tag ab und beobachte, wie die Menschen reagieren. Ich habe die Erfahrungen gemacht, dass du eine viel bessere und intensivere Beziehung zu Menschen aufbaust, wenn du ehrlich bist und dich verletzlich zeigst. Willst du für das gemocht werden, was du bist? Dann zeige dich, wie du bist! Die Leute, die dich dann nicht akzeptieren, dürfen gerne aus deinem Leben verschwinden, weil sie dir nicht guttun und keine wahren Freunde sind.

Übung 3: Ich-mag-an-mir-Liste

Ich bin überzeugt davon, dass es mindestens fünf Sachen gibt, die du an dir magst. Wollen wir wetten? 🙂 Nimm ein Blatt Papier zur Hand und überlege dir, was du an dir magst – An deinem Aussehen, deinen Fähigkeiten, deinen Interessen, deinen Eigenschaften. Beginne die Liste zu schreiben (genieße es!) und beobachte, wie dir nach und nach immer mehr Dinge einfallen, die du an dir magst. Und achte auf Details. Es können auch Kleinigkeiten sein. Und schreib mir gerne in den Kommentaren, was du besonders gerne an dir magst!

Selbstwert steigern – Dir wert sein, gut für dich zu sorgen

Dein Selbstwert hat einen großen Einfluss auf dein Wohlbefinden und deine Zufriedenheit. Ist dein Selbstwert schwach, neigst du dazu das Wohlergehen anderer Menschen über dein eigenes zu stellen und ein Leben zu führen, das nicht unbedingt deinem wahren Wesen entspricht. Ist dein Selbstwert stark und gesund, nimmst du dich selbst wichtig, behandelst dich wertschätzend und wohlwollend und sorgst für dein eigenes Glück, wodurch du die Zufriedenheit eines erfüllten und selbstbestimmten Lebens erfährst.

Wie kann das gelingen?

  1. Finde heraus, was dein Selbstbild ist – Wer du bist und was dich ausmacht.
  2. Bewerte dich positiv. Akzeptiere dich als Mensch mit deinem Wesen, deinen Bedürfnissen und Wünschen und gestehe sie dir zu.
  3. Übernimm Verantwortung für dich und sorge für dein seelisches und körperliches Wohlbefinden.

Wie steht es um dein Selbstwertgefühl? Was sind deine größten Herausforderungen diesbezüglich?

PS: Möchtest du mehr du selbst sein und in deine Balance finden, jedoch gelingt es dir alleine nicht so recht? Ich helfe dir gerne dabei, dein Selbstwertgefühl zu steigern und dich in deine Balance zu bringen. Informiere dich hier über meine Arbeit oder lerne mich persönlich kennen. Hier kannst du einen kurzen Gesprächstermin mit mir vereinbaren. Ich freu mich auf dich!

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4 Gedanken zu „Selbstwertgefühl stärken – die Basis für dein glückliches Leben

  1. Avatar
    Christina Richter Antworten

    Hallo Bettina,

    das ist wirklich ein toller Artikel. Deine Tipps sind wirklich toll. Ich habe sie ausprobiert und sie funktionieren. Vielen Dank dir. Liebe Grüße, Christina

    • BETTINA
      BETTINA Autor des BeitragsAntworten

      Liebe Christina,
      ganz lieben Dank für dieses Feedback.
      Liebe Grüße
      Bettina

  2. Avatar
    Sonja Antworten

    Hallo Bettina,
    vielen Dank für den hilfreichen Artikel. Ich erkenne mich in so vielen Punkten wieder und habe das Gefühl, vor einem großen Berg an Arbeit zu stehen. Ich hatte nie das Gefühl, gut genug zu sein und habe durch deinen Beitrag herausgefunden, dass ich über meine Hilfsbereitschaft meinen Selbstwert definiere. Ich opfere mich gerne auf und leide aber darunter. Ich habe das Gefühl, ich müsse das tun, helfen und für andere da sein und ich fühle mich auch besser, wenn ich das tue. Ich will mehr meine Grenzen achten, aber es fällt mir sehr schwer.
    Viele Grüße
    Sonja

    • BETTINA
      BETTINA Autor des BeitragsAntworten

      Liebe Sonja,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich kenne das Gefühl, sich anders zu verhalten, um dazuzugehören oder anderen gefallen zu wollen und es ist nicht leicht, diesem inneren Antreiber nicht mehr zu folgen. Doch ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Arbeit am Sebstwert jede Mühe wert ist, weil du frei wirst und zu innerem Frieden finden wirst. Weil du dich mit dir und anderen verunden fühlen wirst, obwohl – oder eher weil – du um deinen eigenen Wert weißt und für dich einstehst. Schreibe dir einmal auf, warum es sich lohnt, deine Grenzen einzuhalten. Liste alles auf, was dir einfällt. Und liste in einer anderen Spalte auf, was passiert, wenn du deine Grenzen nicht achtest. Welche Folgen hat das? Betrachte die Listen und spüre, was die Ergebnisse in dir auslösen. Verändert sich was?

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