Selbstbewusstsein aufbauen – 7 Tipps und Übungen

Selbstbewusstsein steigern

Was bedeutet Selbstbewusstsein für dich? Nach außen hin selbstsicher auftreten? Dich selbst wertvoll fühlen? Selbstbewusstsein bedeutet in erster Linie, dir deiner Selbst bewusst zu sein. Mit einem mangelnden Selbstbewusstsein liegt dein Fokus mehr im Außen, als bei dir, was dazu führt, dass du dein Handeln und Verhalten an diesem Außen orientierst und nicht an dem, was du brauchst und für dich richtig ist.

Wohin führt das? Hast du das Gefühl, nicht in deiner Mitte zu sein? Fühlst du dich fremdbestimmt und manchmal sogar wie ein Spielball? So viele Anforderungen und Erwartungen, denen du gerecht werden musst und du selbst gehst darin völlig verloren? Dein Fokus im Außen sorgt dafür, dass du aus der Balance gerätst, du dich überforderst, unzufrieden wirst, müde wirst und deine Lebensfreude und Gesundheit verlierst. Du funktionierst, aber lebst nicht mehr.

Ein starkes Selbstbewusstsein ist nötig, um gut für dich sorgen zu können. Denn erst wenn du dich kennst, kannst du in Harmonie mit dir und deinen Bedürfnissen leben. Woher ein mangelndes Selbstbewusstsein kommen und wie du dein Selbstbewusstsein stärken kannst, erfährst du in diesem Beitrag.

Woher geringes Selbstbewusstsein kommt

Das Selbstbewusstsein in dem Sinne, dass du selbstbewusst für dich einstehst, hat etwas mit dem Selbstwert zu tun. Du bist es dir wert, gut für dich zu sorgen und gehst dadurch selbstbewusst durchs Leben. Warum Menschen ein geringes Selbstwertgefühl haben und sich nicht trauen, für sich einzustehen, hat verschiedene Ursachen. Zum Teil ist es angeboren und mit in die Wiege gelegt worden.

Zum Teil resultiert das mangelnde Selbstbewusstsein durch die Erziehung. Durch mangelndes Lob, geringe Zuwendung oder eine zu behütete Kindheit, kann es sein, dass ein Mensch kein gesundes Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl aufbauen kann. Mehr zum Thema Selbstwert findest du auch in diesem Artikel.

Zuwendung, Wertschätzung und Bestätigung sind wichtige Aspekte, um Selbstvertrauen aufzubauen. Wer selten bestärkt oder akzeptiert wurde in dem, was er macht, kann schwer Vertrauen in sich selbst entwickeln. Nicht selten ist fehlende Bestärkung in dem, was man macht, auch im Geschäftsleben ein viel bemängeltes Thema. Wie oft bekommst du Anerkennung von deinem Chef? Wie oft fragst du dich, ob das, was du tust, gut ist? Wie sehr sehnst du dich danach, mal in deiner Arbeit wertgeschätzt zu werden? Das, was dir als Kind gefehlt hat und dich daran gehindert hat, Selbstvertrauen aufzubauen, wirkt auch noch im Erwachsenenalter nach.

14 Auswirkungen von mangelndem Selbstbewusstsein

Es gibt verschiedene Auswirkungen, die Menschen, mit geringem Selbstwertgefühl mehr und weniger intensiv aufweisen können. Vielleicht erkennst du dich in einigen wieder:

1. Du willst nicht anecken.

Du nimmst lieber die Schuld auf dich, als Probleme anzusprechen und möglichen Ärger zu verursachen. Du strebst nach Frieden und Harmonie, weil du dich nicht stark genug fühlst, deine Meinung zu vertreten und zu verteidigen.

2. Du äußerst nicht deine Wünsche

Du stellst dich oft zurück und äußerst nicht deine Wünsche. Du glaubst nicht, dass dir das zusteht und du eine eigenständige Person mit eigenen Wünschen bist, die genauso respektiert wird, wie andere.

3. Du nimmst Dinge schnell persönlich

Oft bist du leicht reizbar, weil du dich mit Aussagen oder einem Verhalten in deiner Persönlichkeit angegriffen fühlst. Du kannst oft nicht offen sagen, was dich stört, merkst jedoch, dass deine Grenze überschritten wurde. Daraufhin reagierst du verärgert, vielleicht etwas eingeschnappt. Du erwartest oft, dass ein anderer weiß, wie es in dir aussieht und fühlst dich verletzt, wenn die stillen Erwartungen nicht erfüllt oder erkannt werden.

4. Du fühlst dich schnell schuldig

Häufig entschuldigst du dich für alles Mögliche. Auch für Dinge, für die du dich nicht zu entschuldigen brauchst und für die du schon gar nicht verantwortlich bist. Du glaubst, schuld an etwas zu sein, weil du in deinem Leben bisher immer das Gefühl bekommen hast, nicht gut genug zu sein. Als Kind hat fehlender Zuspruch wie eine Strafe gewirkt und wie eine Bestätigung, dass du etwas nicht gut gemacht hast.

5. Du fühlst dich nicht schön

Durch das mangelnde Selbstvertrauen fühlen sich Menschen mit geringem Sebstbewusstsein oft nicht schön. Auch wenn du sehr hübsch bist, auch wenn andere dir zig mal das Gegenteil sagen, kannst du nur schwer damit umgehen, dich selbst anzuerkennen, wertvoll und schön zu finden. Du bist vielleicht auch oft eifersüchtig und hast Verlustängste, weil du glaubst, einen Partner nicht verdient zu haben oder würdig genug für ihn zu sein.

6. Du hast Angst, etwas falsch zu machen

Durch dein geringes Selbstvertrauen hast du Angst, Fehler zu machen und Aufgaben nicht gewachsen zu sein. Gerade weil du zum Beispiel nie gelobt und in deinen Fähigkeiten bestärkt worden bist, traust du dir kaum etwas zu oder brauchst viel Hilfe, weil du nie gelernt hast, etwas eigenständig anzugehen und auch zu schaffen.

7. Du kannst nicht gut mit Komplimenten umgehen

Du lehnst oft ein Kompliment ab und beschwichtigst es. Oft konterst du auch direkt mit einem “Makel”, der das Kompliment zunichte machen soll. Du kannst nicht annehmen, dass du etwas gut machst oder schön bist, weil du vor allem als Kind immer das Gefühl hattest, genau das nicht zu sein.

8. Du hast Angst, nicht gemocht zu werden

Vor allem Menschen mit starkem Selbstbewusstsein machen Menschen mit geringem Selbstwertgefühl Angst. Du fühlst dich von dominant wirkenden Menschen überlegen und unterdrückt. In ihrer Gegenwart hast du noch mehr Angst, du selbst zu sein, weil du dich im Vergleich mit ihnen wertlos fühlst und zweifel daran hast, für das gemocht zu werden, was du bist. Du hast Angst abgelehnt zu werden und Fragen oder Konfrontationen nicht standhalten zu können.

9. Du bist nicht du selbst

Du wärst gerne du selbst, aber es gelingt dir nicht. Deine Unsicherheit und Angst vor Ablehnung ist zu groß, um dich so zu zeigen, wie du bist. Du verstellen dich oft, weil du glaubst, anderen Erwartungen gerecht werden zu müssen oder zu langweillig zu sein, wenn du dein wahres Gesicht zeigst.

10. Du bist schüchtern

Du traust dich selten, Initiative zu ergreifen oder von dir aus privat zu erzählen. Es ängstigt dich, weil du das Gefühl hast, dein Leben sei zu uninteressant, als dass es eine Erzählung wert wäre. Und du selbst bist zu uninteressant, als dass sich jemand mit dir beschäftigen möchte. Du fühlst dich oft nicht wohl unter fremden Menschen, weil es dir schwer fällt, Kontakt aufzubauen. Du ziehst dich häufig zurück und wirst zum stillen Beobachter, fühlst dich allein und hast zeitgleich den tiefen Wunsch, verbunden zu sein, dich zu integrieren und in der Gemeinschaft aufgenommen zu werden.

11. Du redest schlecht über andere

Es kann sein, dass Menschen mit einem schwachen Selbstbewusstsein lästern, um sich selbst größer darzustellen. Das Lästern gibt ihnen das Gefühl, überlegen und machtvoll zu sein. Vielleicht ertappst du dich auch manchmal dabei, dein mangelndes Selbstwertgefühl dadurch zu verdecken, indem du mit anderen mitlästerst oder über andere schlecht redest. Das Verhalten ist ein Schutz, um mit den eigenen Minderwertigkeitsgefühlen nicht in Berührung zu kommen. Dazu gibt es auch einen sehr schönen und weisen Text:

„Solange Du Dich bemühst, andere zu beeindrucken, bist Du von Dir selbst nicht überzeugt. Solange Du danach strebst, besser als andere zu sein, zweifelst Du an Deinem eigenem Wert. Solange Du versuchst, Dich größer zu machen, indem Du andere kleiner machst, hegst Du Zweifel an Deiner Größe.

Wer in sich ruht, braucht niemandem etwas zu beweisen.
Wer um seinen Wert weiß, braucht keine Bestätigung.
Wer seine Größe kennt, lässt den anderen ihre.“

Unbekannt

12. Du behandelst dich wertlos

Menschen mit geringem Selbstwert sind oft sehr streng mit sich, weil sie sich nicht wertvoll fühlen und keine Wertschätzung sich selbst gegenüber kennengelernt haben. Du verurteilst dich und sprichst lieblos über dich und mit dir selbst. Dein innerer Kritiker ist sehr laut. Du behandelst dich oft nicht gut, fühlst dich nicht wert genug, an dich zu denken und bestrafst dich womöglich, wenn du bestimmten Anforderungen nicht genügst.

13. Du wagst keine neuen Schritte

Aus der Unfähigkeit, an deine eigenen Fähigkeiten und Stärken zu glauben, wagst du ungern neue Wege. Deine Träume bleiben Träume. Deine Ziele erscheinen zu weit weg, um jemals erreicht zu werden. Du glaubst, kein Glück verdient zu haben.

14. Du fühlst dich fremdbestimmt und machtlos

Du hast nie gelernt, dir zu vertrauen und für dein Glück selbst zu sorgen, sodern du hast gelernt, dass dein Wohlbefinden vom Verhalten anderer Menschen und äußeren Gegebenheiten abhängt. Dadurch hast du das Gefühl, keine Macht über dein Leben zu haben. Du fühlst dich als Opfer der Umstände und des Lebens. Du möchtest gerne mehr Glück und Zufriedenheit, möchtest gerne etwas verändern, aber siehst keinen Weg und keine Möglichkeit, das für dich zu erreichen.

Mangelndes Selbstbewusstsein macht es dir schwer, glücklich zu sein

Menschen mit mangelndem Selbstbewusstsein haben eine schlechte Selbstwahrnehmung. Sie denken schlecht von sich und haben ein negatives Selbstbild. In das Verhalten von anderen Menschen interpretieren sie oft ihre eigenen Ängste. Was heißt das genau? Sie erschaffen sich ihre eigene Realität. Das was sie selbst über sich denken spiegeln sie nach außen und erhalten es als „Bestätigung“ von anderen zurück.

Menschen mit geringem Selbstwertgefühl haben in ihrer Kindheit nie die Wertschätzung und Akzeptanz erhalten, die sie für ihren Lebensweg gebraucht hätten. Mittlerweile sind sie Erwachsen und man setzt voraus, dass sie ihren Wert im Leben kennen und für sich einstehen. Vielleicht kennst du das. Du solltest dich erwachsen und selbstbewusst verhalten aber fühlst dich wie ein Kind. Und es ist tatsächlich das Kind in dir, dein inneres Kind, das sich in dem Moment zeigt und oft die Führung übernimmt. So wird der Druck, der auf dir lastet, immer größer – gerade weil du „alt genug bist“ und erwachsen selbstbewusst im Leben stehen solltest. Da dir das niemand beigebracht hat, fällt dir das Vortäuschen von Selbstbewusstsein sehr schwer und belastet dich oft. Die Überwindung, so zu tun als ob und zu verstecken, was sie nicht haben, artet oft in Stress und Überforderung aus. Es ist, als ob du innerlich an der Last zerbrichst, weil dein inneres Kind gerade eine Verantwortung übernimmt, der es nicht gewachsen ist.

Wie du deinen Selbstwert stärkst

Du bist wunderbar, so, wie du bist, mit dem, was du kannst und mit dem, was du weißt. Du musst es nur erkennen. Erschaffe ein neues, positives Bild von dir. Folgende vier Schritte können dir dabei helfen:

  1. Was sind deine Stärken
    Was hast du für Fähigkeiten? Welche Talente hast du? Frage Freunde und deine Familie, worin sie deine Stärken sehen. Wie fühlt es sich an, diese Stärken zu haben
  2. Was sind deine Schwächen?
    Welche Schwächen hast du? Was versuchst du gerne zu verbergen, weil es dir unangenehm ist? Welches Verhalten willst du loswerden, weil du es als Schwäche ansiehst? Ganz bist du mit Stärken und Schwächen. Wenn du immer nur deine Schwächen verurteilst, kannst du nie zu einem gesunden Selbstwert finden.
  3. Welche Eigenschaften zeichnen dich aus?
    Was sind deine Wesensmerkmale? Was für ein Mensch bist du? Bist du besonders einfühlsam, technik-affin oder kreativ? Bist du humorvoll, tiefgründig oder sehr verantwortungsbewusst? Bist du geduldig, gelassen oder introvertiert?
  4. Bewerte dich positiv.
    Nun betrachte deine Stärken, Schwächen und Eigenschaften und bewerte dich positiv. Warum ist es wertvoll, diese Aspekte zu haben? Warum ist es auch wertvoll, Schwächen zu haben? Was ermöglichen dir die Schwächen? Erzeugen sie vielleicht Nähe und Verbundenheit? Was kannst du aus ihnen lernen? Sind es vielleicht Stärken oder haben das Potential, in Stärken umgewandelt zu werden?

Dein Selbstbild beeinflusst dein Leben sehr, denn als der Mensch, als den du dich siehst, bewegst du dich durch die Welt.

7 Tipps, um dein Selbstbewusstsein zu stärken

1. Vergleiche dich nicht mit anderen

Ich weiß, das sagt sich so leicht, weil doch andere immer toller und besser sind, als man selbst. Aber du kennst ihr Leben nicht. Wie heißt es doch:

“Urteile nie über einen anderen Menschen, bevor du nicht sieben Meilen in seinen Mokassins gelaufen bist”

Indianische Weisheit

Betrachte dein Leben und sei dankbar für das, was du hast und bisher erreicht hast. Das hast ganz alleine du geschafft. Du kannst stolz auf dich sein und auf die Menschen, die du zu deinem engsten Kreis zählen darfst. Wenn du dich auf dich konzentrierst, wirst du selbstbewusster. Du gibst deinem Leben den Wert, den es verdient. Das macht dich stark.

2. Werde egoistisch

Du magst dazu neigen, dich zurückzustellen und anderen den Vortritt zu gewähren, damit du anderen einen Gefallen tust. Nun tritt du nach vorne und tu dir selbst einen Gefallen. Schenke dir Selbstfürsorge und dadurch Wohlbefinden. Gibt dir das, was du und deine Seele brauchen: Erholung, Entspannung und gut behandelt zu werden.

Wenn du ein inneres Gleichgewicht aufbaust, bist du weniger zu erschüttern, als wenn in dir alles in Unruhe ist. Wie du Selbstfürsorge lernen kannst erfährst du in diesem Artikel: Selbstfürsorge lernen – In 4 Schritten Wohlbefinden erreichen

3. Sage auch mal Nein

Nein sagen gehört zu einer guten Selbstfürsorge und zu einem gesunden Egoismus. Lerne, nein zu sagen. Habe keine Angst davor, dann nicht gemocht zu werden, Streit auszulösen oder etwas falsch zu machen. Sei so frei, für dich einzustehen und dir den Freiraum zu erkämpfen, den du brauchst. Sei es dir wert, gut für dich zu sorgen und dich abzugrenzen.

So paradox das klingt, mit einem Nein erschaffst du dir Respekt von anderen, weil sie merken, dass du nicht alles mit dir machen lässt. Und habe keine Angst, egoistisch zu wirken. Du bist nicht egoistisch. Du bist dir nur selbst genug wert, dass es dir gutgeht. Egoistisch ist, wer von dir erwartet, dass du dich hinten anstellst, um ihm einen Gefallen zu tun. Und du wirst sehen, ein Nein zu etwas anderem ist ein Ja für dich und ein Ja für mehr Selbstbewusstsein.

4. Nimm nichts persönlich

Wenn du kritisiert wirst, nimm diese Kritik als Verbesserungsvorschlag an. Kritik ist immer nur eine persönliche Meinung eines anderen, die du nicht annehmen musst und die nicht wahr sein muss. Hinterfrage sie. Möchtest du sie annehmen? Was kannst du daraus lernen?

Kritik gibt dir die Möglichkeit, deine Perspektive zu erweitern und dich weiterzuentwickeln. Auch Anfeindungen solltest du nicht persönlich nehmen. Aussagen von anderen sagen nichts über dich und deinen Wert aus. Überlege dir, ob du aus dieser Aussage etwas für dich lernen kannst und wenn sie nicht wahr ist, dann übe dich in Gelassenheit und stehe darüber. In diesem YouToube-Video von mir erfährst du mehr zum Umgang mit Kritik

5. Glaube an deine Fähigkeiten

Du bist gut und du kannst Dinge genauso schaffen, wie andere das auch können. Du hast Stärken und Fähigkeiten, die dich an dein Ziel bringen können. Und du hast schon einiges im Leben erreicht. Um dir das bewusst zu. machen, lass dein Leben einmal Revue passieren. Worauf bist du stolz? Welche Entscheidungen hast du getroffen, um das zu erreichen? Welche Fähigkeiten hast du dabei eingesetzt? Gib dir selbst die Anerkennung, die du dir vielleicht von anderen gewünscht hast, erkenne deine Stärken an und vertraue darauf, dass du lernen und Dinge erreichen kannst.

6. Sei gut zu dir

Fange an, dich gut zu behandeln. Damit meine ich nicht nur deinem Körper etwas Gutes zu tun, sondern auch deiner Seele. Du sollst dich auch mit deinen Gedanken gut behandeln. Rede nicht mehr schlecht über dich oder kritisiere dich. Erlaube dir deine Schwächen und nimm sie als Teil von dir an. Fehler machen Menschen liebenswert und echt. Es ist dein Umgang mit deinen Fehlern, der dich bewundernswert macht. Also stehe zu dir und beweise deine Selbstakzeptanz im Umgang mit deinen Schwächen, im liebevollen Umgang mit dir selbst und im Hervorheben deiner Stärken.

7. Nimm Komplimente an

Übe dich darin, beim nächsten Kompliment nicht bescheiden zu sein und auch kein Gegenargument zu bringen, sondern einfach Danke zu sagen und dich über das Kompliment zu freuen. Du hast es verdient! 🙂

Dein Selbstwertgefühl beeinflusst dein Lebensgefühl

Um glücklich und selbstbewusst leben zu können, musst du in Harmonie mit dir leben und das setzt voraus, dass du mit dir selbst Freundschaft schließt. Das bedeutet, ein positives Selbstbild zu schaffen – deine negativen Glaubenssätze und alten Verletzungen loszulassen und sie gegen Wertschätzung und Akzeptanz einzutauschen.

Dann hast du alles, was du brauchst, um glücklich zu sein. Um in liebevoller Verbundenheit mit dir zu leben, deine Bedürfnisse wahrzunehmen und im Alltag selbstbewusst für dich einzustehen und für dein Wohlbefinden zu sorgen.

  1. Erschaffe ein positives Selbstbild
  2. Finde deinen Wert in dir
  3. und lerne für dich selbst als liebevolle, erwachsene Person da zu sein

Deine Selbstwahrnehmung prägt auch die Fremdwahrnehmung. Wenn du dich gut behandelst und deinen Wert erkennst, werden dich auch andere gut behandeln. Sie werden dich positiv wahrnehmen und dir „positives Feedback“ geben. Erinnere dich daran: Du siehst im Außen das, was du in dir trägst. Derschaffst dir deine eigene Realität, die auf deinen Gedanken beruht.

Das heißt an deinem Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein zu arbeiten ist elementar für dein Wohlbefinden und Glück. Im Innen wie im Außen wirst du dadurch zu mehr Harmonie und Frieden finden und wie eine Blume aufblühen können. Und geht es nicht darum im Leben? Die wertvolle Zeit hier bestmöglich zu nutzen, gerne zu leben, in liebevollem Kontakt mit anderen zu sein und das zu tun, was dich erfüllt und dir Sinn gibt?

„Eure Zeit ist begrenzt. Vergeudet sie nicht damit, das Leben eines anderen zu leben. Lasst euch nicht von Dogmen einengen – dem Resultat des Denkens anderer. Lasst den Lärm der Stimmen anderer nicht eure innere Stimme ersticken. Das Wichtigste: Folgt eurem Herzen und eurer Intuition, sie wissen bereits, was ihr wirklich werden wollt.“

Steve Jobs

Frage dich nicht mehr, was andere von dir denken oder wie andere dich sehen, sondern bemerke endlich wieder, wie toll du wirklich bist und wie zufrieden und glücklich es macht, dein eigenes wunderbares Leben zu leben.

Gehe noch heute eine Freundschaft mit dir ein, die ein Leben lang dauern soll. In meinem Buch “Wach auf!” findest du noch viele weitere Impulse, wie du gut für dich sorgen und in dein eigenes Gleichgewicht finden kannst.

Ein sehr gutes Buch, was Zeit benötigt aber sehr empfehlenswert ist. Menschen, die sich besser verstehen wollen und mit sowie an sich arbeiten wollen, sollten es unbedingt mit in ihrer Sammlung haben und sich damit auseinander setzen.

Besonders die vielen Arbeitsblätter und anderen zusätzlichen Infos sind sehr gut. Ein Buch, was man immer verwenden sollte, bevor man vielleicht anfängt deprimiert zu werden oder oder oder 🙂

auch als Geschenk finde ich es topp, gibt genug Leute die Jahrelang nur jammern und nicht weiter kommen in ihrem Leben – sich auch nicht wirklich helfen wollen und wenn sie dann ein Buch bekommen, steht ihnen ja frei auch endlich mal anzufangen 🙂 nicht nur jammern sondern auch Leben und andere Leben zu lassen – Amazon Kunde


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4 Gedanken zu „Selbstbewusstsein aufbauen – 7 Tipps und Übungen

  1. Avatar
    Liv Elise Bjørnø Antworten

    Hi! Thank you for important wisdom….I am in a special situation when I need to know this…..

  2. Avatar
    Rave Antworten

    Ich will immer noch sterben, weil ich kein Selbstbewusstsein habe und eine Familie/Freunde wovon mich niemand versteht… ich ziehe mich öfters zurück und bin total unglücklich… wieso darf ich nicht auch glücklich sein? Wieso versteht mich einfach niemand… Ich will es ändern.. Ich bin kein schlechter Mensch.. Ich will stärker sein!

    • Bettina
      Bettina Autor des BeitragsAntworten

      Hallo Rave,

      ich erkenne mich in dir wieder. Ich habe mich früher für mein fehlendes Selbstbewusstsein richtig gehasst.

      Die schwierigsten Lektionen des Lebens sind jene, bei denen wir anfangen dürfen, an uns selbst zu arbeiten. Unsere Komfortzone zu verlassen und das Vertrauen in uns und die Aktzeptanz uns selbst gegenüber aufzubauen. Du darfst glücklich sein, sollst du sogar! Wofür du dich entscheiden musst ist, die Reise zu dir selbst zu beginnen. Dich anzunehmen und deinen Wert zu erkennen. Die Verantwortung für dich und dein Leben zu übernehmen. Warte nicht darauf, dass du selbstbewusster wirst, denn du wirst es nur werden, wenn du durch den Schmerz hindurchgehst. Diese Aufgabe kann dir niemand abnehmen. Und du wirst sehen, wie sich auch dein Umfeld ändern wird, je mehr du in dir selbst ankommst.

      Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft für diesen Veränderungsprozess.

      Alles Liebe
      Bettina

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