Warum Leiden eine Entscheidung ist (Leiden Teil 1)

Raus aus dem Leiden

„Lieber Gott, wie lange muss ich noch leiden?“
Gott antwortete: „Solange du glaubst, es zu müssen.“

Dieser Spruch hat mich sehr bewegt und ist Grund dafür, dass ich diesen Beitrag schreibe. Er ist der Beginn einer dreiteiligen Serie zum Thema Leiden. Heute möchte ich dir erklären, warum ich glaube, dass du für dein Leiden selbst verantwortlich bist und in den folgenden zwei Teilen, wie du aus dem Leiden heraus kommen kannst.

Teil 1: Warum Leiden eine Entscheidung ist
Teil 2: So gehst du Veränderungen an
Teil 3: Lass los, woran du festhältst

Was die Gesellschaft damit zu tun hat, dass wir gerne leiden

Die meisten Menschen leiden täglich. Sei es durch tatsächlichen Schmerz, eine unangenehme Situation oder durch das Beklagen von etwas. Dieses Verhalten ist für uns schon fast selbstverständlich (denn seien wir ehrlich: wer beklagt sich nicht?) und wurde uns durch die Erziehung und Gesellschaft vorgelebt und damit leider anerzogen. Wir konzentrieren uns auf das, was nicht gut ist und tragen viel zu oft genau das in die Welt heraus oder halten es uns selbst die ganze Zeit vor Augen.

  • Keine Nachrichten ohne Negativschlagzeilen
    die überall Gesprächsthema werden
  • Kein Arbeitsleben ohne sich über schlechte Bedingungen /
    den Chef oder Kollegen zu beschweren
  • Keine Gesundheit, die nicht irgendwo bemängelt werden könnte
  • Keine Schönheit, die nicht irgendeinen Makel hätte
  • Kein Schicksal, das nicht irgendwo bedauernswert wäre

Weil dieses Verhalten schon fast selbstverständlich ist, fragen wir uns nur selten, warum es uns nicht gut geht, sondern leiden stattdessen einfach vor uns hin.

Der Sinn vom Leiden

Wir sind nicht auf der Welt, um zu leiden, sondern, um glücklich zu sein. Wenn wir leiden, dann nur, weil dieses Gefühl eine Botschaft an uns hat.

  • Leid sagt uns, dass etwas in unserem Leben nicht im Einklang ist
  • Leid fordert uns auf, etwas in unserem Leben zu ändern
  • Leid lehrt uns, das Glück zu schätzen

Es liegt an dir zu erkennen, woran du arbeiten musst. Wenn sich dein Leid nicht auflöst, dann, weil du die Botschaft nicht gelernt hast oder du nichts oder zu wenig dagegen unternommen hast.

Frage dich:

  • Was ist dein Leiden?
  • Wo ist der Ursprung?
  • Was kannst du daraus lernen?

Und dann entscheide dich dazu, nicht mehr zu leiden.
Dazu hast du drei Möglichkeiten:

  1. Verlasse die Situation
  2. Ändere die Situation
  3. Akzeptiere die Situation (ändere deine Einstellung über die Sitatuion)

Warum du gerne Opfer des Lebens bist

Da viele nicht verstehen, dass sie selbst für ihr Glück und demnach auch für ihr Leid verantwortlich sind, machen sie sich zum Opfer. Zum Opfer des Lebens und des Schicksals.

In die Opferrolle zu schlüpfen bedeutet, bemitleidenswert zu werden – für sich selbst und für andere. Es bedeutet, sich seiner Verantwortung für das Leben zu entziehen und sich Anstrengungen, die zur Veränderung nötig wären, zu ersparen, weil man angeblich nichts gegen das Leid tun kann.

Warum du dich deiner Verantwortung für dein Leben entziehst und bewusst leidest, hat häufig Angst als tiefergehende Ursache.

Du hast Angst vor Veränderung und kannst nicht loslassen

In die Opferrolle zu schlüpfen ist häufig durch Angst verursacht.

  • Du hast Angst, etwas nicht zu schaffen
  • Du hast Angst, nicht gut genug zu sein
  • Du hast Angst, deine Sicherheit zu verlieren
  • Du hast Angst, zu scheitern
  • Du hast Angst vor Enttäuschungen, die du bereits durchlebt hast
  • Du hast Angst vor Problemen, die dir von früher gut bekannt sind

Diese Angst lähmt dich. So sehr, dass du dir und anderen oft einredest, dass dir Hindernisse im Weg stehen, die dich an deinem Plan, an deiner Genesung, an deinem Ziel hindern und du es gar nicht erst versuchst, auch wenn du tausend Mal davon sprichst.

Du haftest tief in dir an etwas, dass du nicht loslassen willst – und das ist oft das Pendant zu dem, wovor du Angst hast.

Deine jetzige Situation ist dir vertraut. Du bist unzufrieden, aber du hast gelernt, damit zu leben. Schlimmer soll es auf keinen Fall werden. Durch deine Furcht und Unwissenheit, ob eine Veränderung Besserung bedeuten würde, bleibst du lieber in deiner jetzigen Lage gefangen und leidest.

Aber eigentlich hast du nur Angst loszulassen und Veränderungen anzugehen.

Wie du diese Angst verlieren und neue Wege gehen kannst, zeige ich dir im nächsten Teil dieser Serie.

Du willst nicht akzeptieren, was du nicht ändern kannst

Es ist richtig, dass die einen krank sind, die anderen unter unmenschlichen Bedingungen leben und wieder andere Besseres verdient haben. Was nicht richtig ist, dass du deswegen leiden musst. Wie erklärst du dir die Tatsache, dass Menschen in den ärmsten Ländern der Welt unter den für uns unmenschlichsten Bedingungen glücklich sind und wir im Rausch von Luxus unglücklich? Oder wieso sind viele Menschen mit einer Behinderung glücklicher als jene, die völlig gesund sind? Da geht die Rechnung doch irgendwie nicht mehr auf. Die äußeren Umständen scheinen dafür nicht verantwortlich zu sein, also muss es an den inneren Umständen liegen: an unseren Gedanken und unserer Einstellung, die uns leiden lassen – oder auch nicht.

Leid kannst du nicht immer verhindern, aber du kannst verhindern,
dass du für immer leidest.

Es gibt leider Dinge, die nicht zu ändern sind und die wir akzeptieren müssen. Wie du lernst, diese Dinge hinzunehmen, möchte ich dir in Teil 3 meiner Serie zeigen.

Die Entscheidung liegt bei dir

Du hast immer die Wahl und kannst dich immer dazu entscheiden, ob du leiden willst oder nicht.

  1. Du kannst die Situation verlassen
  2. Du kannst die Situation verändern
  3. Oder du kannst die Situation akzeptieren

Es kommt nicht darauf an, was dir widerfährt,
sondern wie du damit umgehst, was dir widerfährt,
denn nicht die Erfahrungen machen die Menschen,
sondern die Menschen machen sich selbst.

Wenn du das erkennst, übernimmst du Verantwortung für dein Leben. Und nur, wenn du die übernimmst, wirst du dem Leiden entkommen.

Ich weiß, dass das schwer ist und viel leichter gesagt, als getan. Aber eine Opferrolle anzunehmen und sich hilflos dem Leiden auszuliefern, weil alles andere Anstrengung bedeuten würde, ist nicht Sinn des Lebens. Du sollst glücklich sein. Also gehe auf die Suche nach der Ursache und löse das Leiden auf. Du bist fähig dazu. Du hast die Kraft dazu und keiner, außer dir, kann das für dich übernehmen.

Ich wünsche dir viel Kraft und viel Erfolg dabei. Solltest du ein persönliches Anliegen oder Fragen dazu haben, darfst du mir gerne eine Nachricht über das Kontaktformular senden.

Nächste Woche in Teil 2 möchte ich dir zeigen, wie du Veränderungen angehen kannst, um dich aus deiner unbefriedigenden Situation zu befreien.

Wie ergeht es dir in deinem Leben? Glaubst du, dass du eine Wahl hast?


Weiterführende Links:

Teile diesen Beitrag!

10 Gedanken zu „Warum Leiden eine Entscheidung ist (Leiden Teil 1)

  1. Avatar
    H. Binder Antworten

    Hilfe, was soll ich tun. Ich hatte einen schweren Autounfall, an dem ich Schuld bin, weil ich das andere Auto nicht gesehen habe. Meine Freundin war Beifahrerin und wurde auch sehr verletzt. Ich leide sehr unter dieser Schuld. Ich will mit meiner Freundin nicht mehr befreundet sein, da sie mir ständig Schuldgefühle unbewusst gibt. Wie kann ich diese Situation ändern, ohne sie zu kränken. Wie kann ich diese Freundschaft beenden, da ich nicht mehr an dieses schreckliche Ereignis erinnert werden und loslassen will.
    Bitte sehr um Hilfe. Danke

    • Bettina
      Bettina Autor des BeitragsAntworten

      Vielen Dank für die offenen Worte. Sie müssen eine schlimme Zeit hinter sich haben und noch immer haben, nach Ihren Worten zu urteilen. Ich verstehe, dass Sie Schuldgefühle haben, aber Sie müssen aus diesem Zustand heraus treten. Denn: 1. Sie haben den Unfall nicht mit Absicht verursacht, 2. Es ist tut Ihnen von Herzen leid und 3. Es ist passiert und nicht mehr zu ändern.

      Eine Situation ist geschehen, die nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Flucht im Sinne von einer Trennung ist keine Lösung. Glauben Sie mir. Sie müssen lernen, mit dieser Situation zu leben oder sie klar zu stellen, bevor Sie sich trennen. Sonst werden Sie nicht aus dem Leiden heraus kommen. Sonst werden Sie innerlich keinen Frieden finden. Eine Trennung ist nur eine Symptombehandlung. Die wahre Ursache ist immer noch da – die Schuldgefühle – und die können jederzeit auftauchen, sobald Sie an irgendetwas mit dem Unfall erinnert werden. Daher müssen Sie die Schuldgefühle loslassen, um frei sein zu können. Nicht die Person, der Sie Leid verursacht haben.

      Können Sie offen mit Ihrer Freundin reden? Über Ihre Schuldgefühle, über das, was Sie glauben, das Ihre Freundin Ihnen unbewusst vermittelt?
      Und ist es wirklich richtig, dass Sie Ihnen unbewusst Schuldgefühle gibt?
      Tut sie das wirklich oder interpretieren Sie in das Verhalten Ihrer Freundin Ihre eigenen Schuldgefühle?

      Es ist wichtig, diese Fragen zu klären. Sie möchten umgehend von der Person loskommen, der Sie so viel Leid verursacht haben. Aber das ist eine Flucht. Es kann gut sein, dass in einer neuen Beziehung ebenfalls Schuldgefühle übertragen werden oder Sie das Gefühl haben, den vergangenen Fehler bei der neuen Person wieder gut machen zu müssen. Wenn Sie schreiben, dass Sie Ihre Freundin nicht kränken wollen, zeigt mir das, dass Ihre Freundin keine Wut auf Sie haben kann. Bitte reden Sie mit ihr. Klären Sie die obengestellten Fragen und dann können wir weiter versuchen, am Loslassen zu arbeiten.

      Denn Loslassen geht nur, wenn sie die Dinge sein lassen. Der Unfall ist geschehen. Es ist schlimm gewesen, aber es ist keiner zu Tode gekommen. Sie können dankbar sein, dass Ihre Freundin lebt. Konzentrieren Sie sich darauf, was ist. Wenn Sie in der Vergangenheit leben, werden Sie nie aufhören zu leiden. Auch wenn Sie noch so weit weg gehen. Tief im Inneren sitzt Ihr Schmerz. Und den müssen Sie lernen, loszulassen.

      Aber dazu das nächste Mal mehr. Ich freue mich, von Ihnen zu hören.

      Alles Liebe

      Bettina

  2. Avatar
    Sylvia Ungerer Antworten

    Liebe Bettina, ich finde Ihren Artikel und die Kommentare der betroffenen Personen und Ihre Antworten sehr gut. Ich würde Ihnen gerne meine Situation schildern und würde Sie sehr bitten mir zu antworten. Ich bin eine 52-jährige Mutter, geschieden und habe eine Tochter 21 Jahre, die seit 7 Jahren an einer Anorexie leidet. Diese ist seit 9 Monaten so schlimm, dass sie seit dieser Zeit nur noch zwischen 29 kg und 32 kg, bei einer Größe von 158 cm, wiegt. Ich war 30 Jahre als Med. Fachangestellte im Krankenhaus beschäftigt, bin seit 4 Jahren frühberentet, da ich an einer bipolaren Stoffwechselstörung leide. Nach meiner Berentung fing ich an Psychologie zu studiere in einer Heilpraktikerschule. Meine Tochter und ich sind schon seit sehr vielen Jahren zu sehr und zu eng miteinander verbunden. Sie leidet sehr wenn es mir schlecht geht und ich leide sehr, wenn es ihr schlecht geht. Momentan bin ich in einer depressiven Phase und habe noch zusätzlich einen sehr starken Erschöpfungszustand. Jeden Tag habe ich Angst meine Tochter könnte sterben, da ihre Organe schon viel zu lange unterversorgt sind. Können Sie mir und meiner Tochter einen Rat geben oder eine Hilfe? Ich würde mich sehr über Ihre Meinung freuen und danke Ihnen im voraus. Viele Grüße. Und ich wünsche Ihnen alles Gute

    • Bettina
      Bettina Autor des BeitragsAntworten

      Liebe Sylvia,

      vielen Dank für Ihr Vertrauen und Ihre offenen Worte. Ihre Situation hört sich wirklich unvorstellbar an. Sie tragen eine viel zu große Last, unter der Sie kaum mehr aufrecht gehen können.

      Tief im Inneren sind Sie lebendig. Es ist Ihr Innerstes, mit dem Leben verbundenes Selbst. Durch das Schicksal und die seelische Last spüren Sie diese Lebendigkeit nicht mehr. Sie ist unter Kummer und Schmerz verschüttet mit der Folge, dass mit der Lebendigkeit “das Leben in ihnen geht”. Sie sind kraftlos geworden, müde und erschöpft für das Leben und werden immer weiter in den Sog der Traurigkeit und Hilflosigkeit gezogen, weil die Last zu schwer wiegt. Nur wenn Sie lernen, sich von dieser seelischen Last weitestgehend zu befreien, kann die Lebendigkeit wieder zum Vorschein kommen, aus der Hoffnung, Kraft und Lebenswille entstehen, die Sie für sich und Ihre Tochter benötigen.

      Liebe Sylvia, da Sie vor allem Mitleid und Angst benennen, möchte ich hierauf näher eingehen.

      1. Mitleid umwandeln

      Es ist schön, dass Sie so eine tiefe Verbundenheit mit Ihrer Tochter haben und es ist verständlich, dass jeder mit dem anderen mitleidet, weil er doch das Wichtigste im Leben ist und man sich wünscht, dass es dem anderen gut geht. Aber mit Mitleid ist leider niemandem geholfen. Machen Sie sich bewusst, dass Mitleid das Leid nur verstärkt – Ihres und das Ihrer Tochter – weil jeder das Leid des anderen zusätzlich mitträgt. Mitleid bringt nur größere psychische Belastung mit sich. Sie versinken noch mehr im Schmerz und werden noch ohnmächtiger. Auch Ihrer Tochter raubt es die Kraft, die sie für sich selbst benötigen würde.

      Versuchen Sie beide Mitleid in Mitgefühl umzuwandeln. Anteil zu nehmen, aber nicht den Schmerz des anderen zum eigenen Schmerz werden zu lassen. Zu helfen und unterstützen, aber sich nicht verantwortlich für die Besserung der Situation des anderen zu machen. Keiner ist für den anderen verantwortlich. Jeder kann nur die Verantwortung für sich und seinen persönlichen Umgang mit der Situation tragen:

      • Wie können Sie Ihrer Tochter helfen und ihre Situation besser machen?
      • Wie kann Ihre Tochter Ihnen helfen und Ihre Situation besser machen?
      • Wie können Sie beide die eigene Situation besser machen?

      Tun Sie das, was möglich ist. Gehen Sie bestmöglich mit der Situation um. Mehr können Sie nicht tun. Sie helfen sich und Ihrer Tochter damit am meisten. Sie entwickeln Stärke und Zuversicht und bleiben fähig, zu handeln. Sie gewinnen Kraft, die Sie wiederum an Ihre Tochter weitergeben können. Befreien Sie sich vom Mitleid.

      2. Angst auflösen

      Ich verstehe Ihre Angst um Ihre Tochter sehr gut. Aber jede Angst legt sich wie ein schwerer Schleier über Sie und nimmt Ihnen ebenfalls die Fähigkeit zu handeln. Je größer Ihre Angst, desto größer die Ohnmacht, die Sie fühlen und desto schlechter geht es Ihnen.
      Mit der Angst um den Tod ihrer Tochter rufen Sie sich in Gedanken eine Situation hervor, die noch nicht eingetreten. Denn ihre Tochter lebt. Das Schicksal Ihrer Tochter liegt nicht in Ihrer Hand. Konzentrieren Sie sich auf das, was ist: die Gegenwart. Und in der ist Ihre Tochter.

      Versuchen Sie sich nicht gegen das aufzulehnen, was ist. Der Gegenwart kann man nicht entfliehen. Die Situation ist, wie sie ist. Jeder Gedanke an den Tod, jede Angst, raubt Ihnen die Zeit, die Sie mit Ihrer Tochter haben, weil Sie gedanklich nicht bei ihr in diesem Moment sind. Versuchen Sie, die gemeinsame Zeit zu einer schönen Zeit werden zu lassen.

      Versuchen Sie, Tag für Tag zu leben und aus dem aktuellen Tag das Beste zu machen. Nehmen Sie auch die schlechten Tage an, akzeptieren Sie die schlechten Phasen und lassen Sie durch das Annehmen der Situation eine leise Geduld und Hoffnung in sich wachsen, dass jeder Berg Schritt für Schritt erzwungen werden kann. Leben Sie im Jetzt. Es ist die wertvollste Zeit, die Sie beide besitzen. Und je mehr Sie im Jetzt leben, desto kleiner wird der Gedanke an den Tod. Er rückt aus dem Mittelpunkt und überlässt dem Leben seinen Platz.

      Sie beide müssen lernen, die Last abzuwerfen, die unfähig und ohnmächtig macht und Platz zu schaffen für das Leben in Ihnen. Müssen wieder lernen, leben zu wollen und die Eigenverantwortung für sich zu übernehmen. Und ich hoffe, auch Ihre Tochter hat einen Lebenswillen und möchte sich nicht aufgeben?

      Ihr Schicksal ist grausamer, als das von den meisten von uns. Leider kann uns niemand Antworten auf das Warum geben. Wir können nur glauben und vertrauen, dass alles einen Sinn hat, auch wenn wir ihn nicht verstehen. Ich glaube, dass niemand ein Schicksal bekommt, das er nicht tragen kann. Es gilt nur zu erkennen, dass man diese Kraft besitzt. Finden Sie wieder zu Ihrer Kraft und zum Lebendigen in sich zurück. Nehmen Sie die Liebe zu Ihrer Tochter als Antrieb, stark zu sein und zum Leben zurückzufinden.

      Liebe Sylvia, ich weiß nicht, ob ich Ihnen mit meiner Antwort helfen konnte. Ich hoffe es. Ich wünsche Ihnen große Kraft und alles erdenklich Gute.

      Ich freue mich, von Ihnen zu hören und zu erfahren, ob ich Ihnen in irgendeiner Weise helfen konnte.
      Alles Liebe Ihnen beiden.
      Bettina

  3. Avatar
    Klaus Kapra Antworten

    Sehr geehrte Frau Bettina,
    ich finde Ihre Seite und die darauf vertretenen Thesen ungeheuerlich: die Frage, ob ich mich für oder gegen Leid entscheiden kann, ist kompletter Humbug, wenn ich von echtem Leid, echter Not und echtem Elend betroffen bin. Dieses ganze Wohlstandsgeplänkel aus “mir geht’s nicht gut” ist KEIN Leid! … Wer echtes Leid erfahren hat, wie es zum Beispiel mein Vater gerade durch macht, der Magenkrebs im Endstadium hat, und der nicht mehr lange leben und unter beschissensten Umständen sterben wird, der kann von echten Leid sprechen und hier gibt es – entgegen dem ganzen esoterischem Geschwafel – nicht im Geringsten die Möglichkeit, sich für oder gegen etwas zu entscheiden, wenn man einfach leben möchte und die Krankheit einem den Hahn abdreht! … Hier von Entscheidungsmöglichkeit zu sprechen ist blanker Hohn und spuckt den Menschen ins Gesicht, die wirkliches Leid erfahren!

    • Bettina
      Bettina Autor des BeitragsAntworten

      Hallo Klaus,

      vielen Dank für Ihren Kommentar, auch wenn er nichts Positives enthält. Auch Ihre Meinung ist willkommen und ich möchte mich hierzu gerne äußern. Leid ist immer subjektiv und jeder hat sein Päckchen zu tragen. Ein Vergleich ist unnötig, auch wenn ich verstehen kann, was Sie mit echtem Leid meinen.

      Ich habe viele Menschen in meinem Umfeld, die vom Leid betroffen sind und auch ich selbst habe Leid schon sehr zu spüren bekommen. Auch wenn Sie das vielleicht in Frage stellen. Man kann Schmerzen oder Beeinträchtigungen – körperlich wie seelisch – nicht einfach weglächeln. Darum geht es gar nicht. Ich meine damit auch keineswegs, dass man plötzlich wieder laufen kann, wenn man sich das wünscht. Denn die Situation ist, wie sie ist – wie sie es sagen. Ihr Vater kann kein neues Leben mehr bekommen und er kann die Krankheit nicht aus seinem Leben entfernen. Das, was ich als Entscheidung empfinde ist, wie ich mit diesem Umstand umgehe. Ich kann mich dazu entscheiden, mich zu bemitleiden und mich ins Leid und die Traurigkeit fallen zu lassen oder aber mit einer weitestgehend positiven Haltung dem entgegenstehen, was mir widerfährt. Das Beste aus der Situation machen, damit die Situation – so beschissen wie sie sein mag – erträglicher wird. Die Aufmerksamkeit auf das richten, was noch schön in dieser Welt ist: Die Beziehung zu meinen Mitmenschen, ein freundliches Gespräch, die Liebe und der Zusammenhalt der Familie, das Unterstützen. Ja auch den Himmel sehen und die Sonne.

      Es kommt, wie bei vielem, auf den Blickwinkel an, mit der ich eine Situation betrachte und diese Wahl habe ich, sofern ich im Geist klar bin, immer.
      Das meine ich mit eine Entscheidung treffen können.

      Ich wünsche Ihnen und Ihrem Vater alles Gute
      Bettina

  4. Avatar
    julia Antworten

    Hallo Bettina, ich heiße Julia und bin 23 Jahre. Erst mal schildere ich meine ganze Situation so gut es geht und am besten von Anfang an. Meine Eltern haben sich als ich 2 ein halb war getrennt und ich war immer sehr ein Papa Kind, nach der Trennung lebte ich bei meiner Mutter und ich hatte nur sehr unregelmäßigen Kontakt zu meinem Vater. Er versetzte mich sehr oft was mir bis heute noch im Gedächtnis ist und wenn ich an meine Kindheit zurück denke empfinde ich diese als sehr traurig auch wenn meine Mutter so gut wie sie nur konnte mir eine schöne Kindheit zu bieten versuchte. Mit 12 fing es dann an das ich kriminell wurde, ich fing an in Läden zu stehlen und bestielte auch meine Mutter oder bekam irgendwann auch mehrere Anzeigen deswegen. Mit 15 kam ich dann durch die vielen Anzeigen in den Jugendarrest und meine Mutter sagte wenn ich da wieder rauskomm wäre es meine letzte Chance die sie mir Zuhause noch geben würde ansonsten würde sie mich ins heim stecken. Meine Mutter war sehr ratlos weil alles nichts brachte und ich sehr schwierig war. Mit 16 bin ich dann in die Wohngruppe gekommen und habe auch des öfteren Mariuhanna geraucht wodurch ich irgendwann eine Psychose erlitt die ich allerdings nicht medikamentös behandeln lies sondern sie von alleine abklingen lassen lies. Irgendwann wurde mir angeboten vom Jugendamt nach Ulm zu gehen und dort eine Ausbildung in einem betreuten wohnen auszuüben, was ich dann auch annahm und die beste Entscheidung war die ich treffen konnte. Als ich dann wieder zurück nach Heilbronn kam da ich meine Ausbildung zu ende gebfracht hatte, bin ich wieder zu meiner Mutter gezogen. Dort bin ich dann in diesen Alltagstrott reingerutscht wieder und hab mich nicht wirklich um eine Arbeitsstelle bemüht und bin dann durch eine Freundin auch in die Technoszene gekommen wo ich dann angefangen habe Drogen zu nehmen wie Speed und Ecstasy. Durch diesen Drogenkonsum lies ich mich und vorallem mein Leben noch mehr gehen und irgendwann hat meine Mutter das ganze nicht mehr mitgemacht und mich rausgeschmießen und dann bin ich erst mal bei einer Freundin untergekommen. Aber selbst da konnte ich mich einfach nicht aufrappeln die Zügel meines Lebens in die Hand zu nehmen und endlich was zu machen um das es mir wieder gut geht. So konnte ich dadurch auch irgendwann nicht mehr bei ihr wohnen und bin dann bei einer anderen Freundin untergekommen wo ich auch immer noch nichts an meiner situation änderte. Danach bin ich zu meinem ex gezogen der psychisch krank war und mich auch psychisch krank gemacht hat sodass ich irgendwann an meinem eigenen gesunden Menschenverstand zweifelte. Ich wollte ihm unbedingt helfen und vergas die ganze zeit damit mich selbst. Irgendwann trennte ich mich von ihm da er mich krank machte und ich endlich eingesehen hatte das ich mir die ganze zeit mit ihm nur was vorgemacht hatte und ihn garnicht liebte. Ich hatte mir eingeredet was für ihn zu empfinden nur um mir meine wahren Gefühle für meinen damaligen besten Freund der auch welche für mich hatte nicht eingestehen zu müssen. Als der Tag kam als ich dies endlich konnte sind wir miteinander eine Beziehung eingegangen und ich habe schnell gemerkt das mit mir etwas nicht stimmt was die Nähe angeht. Nach dem Sex oder wenn wir uns näher waren und kuschelten fing ich aufeinmal plötzlich grundlos an mich von ihm abzuwenden, auf Distanz zu gehen und manchmal auch zu weinen. Ich konnte mir dieses Verhalten nicht erklären und er war trotz allem immer sehr verständnisvoll. Irgendwann begriff ich das mein Vater in meiner Kindheit sehr viel kaputt in mir gemacht hat und ich dadurch sehr große Verlustängste in mir trage und vorallem auch ein Problem mit nähe zulassen habe anfangs. Mein Selbstwert hat auf Grund von meiner Kindheit auch sehr gelitten, da er mir durch seine Taten immer vermittelt hat das ich nichts wert bin und nichts besonderes bin und das ich es nicht verdiene geliebt zu werden. Ich hab mich Jahre lang gefragt warum er so ist und die Fehler bei mir gesucht, bis ich heraus fand das er eine narzistische Persönlichkeitsstörung hat die er selbst nicht sieht und dadurch auch nicht wirklich zwischenmenschliche und und emotionale Bindungen eingehen kann. In der Zeit wo ich bei meinem Ex wohnte das war letztes Jahr hatte ich wieder mehrmals mit ihm Kontakt da ich einfach die Hoffnung das er sich irgendwann ändern wird nie aufgeben konnte. Aber er fiel wieder in sein altes Muster und fing an mich runter zu machen und mit den schlimmsten worten fertig zu machen und jetzt vor kurzen hatte er mir auch gedroht mich mit Säure zu übergießen und lauter solche Sachen. Wenn ich jetzt ein Zeitfenster nennen müsste wo ich gemerkt habe das es mir nicht gut geht und ich innerlich leide würde ich sagen das, dass ganze angefangen hat als meine mutter mich rausgeschmissen hat. Da gab es dann auch einige Situationen in meinem Leben die mich sehr geprägt haben wie die sache mit meinem ex zb und meinem besten Freund. Ich habe sehr oft gehandelt und vorallem meinen ex und meinen besten freund sehr verletzt was ich mir bis heute nicht wirklich verzeihen kann und auch nicht weiss wie ich das kann und vorallem darunter nicht mehr leide. Mit meinem damaligen besten Freund und jetzt ex habe ich mich vor 3 monaten getrennt bzw er hat schluss gemacht da einfach zu viel zwischen uns passiert ist und ich ihn immer wieder unbewusst verletzt habe. Diese Trennung ging mir sehr nahe und ich fiel in ein tiefes Loch des Leidens und der Ausweglosigkeit. Meinen Job habe ich dadurch in diesem Zeitfenster verloren und ich kam nicht mehr aus dem Bett und alles erschien auswegslos für mich. Bis ich mich dazu überwand mal zu einer Heilpraktikerin die mein Ex mir finanzierte zu gehen. Bei ihr hatte ich eine Sitzung wahrgenommen und sie hatte mir paar tipps gegeben wie ich aus der Auswegslosigkeit heraus komme was auch einiger maßen geklppt hat. Am Donnerstag fange ich meinen neuen Job an und hoffe das er mir wieder etwas kraft gibt und ich den Anschluss ins leben wieder finde. Mein Ex unterstützt mich sehr in meinem Leben und gibt mir immer noch trotz der Trennung sehr viel Halt, nur leider ist es sehr oft ein Kampf zwischen uns da einfach sehr viel passiert ist was ihn und auch mich verletzt hat und was das ganze Verhältnis was wir zueinander haben etwas erschweren tut. Er sagt selbst er würde so gern nochmal mit mir eine Beziehung führen und das es sein Herz will aber sein Kopf ihm sagt das es nicht geht und einfach zu viel passiert ist und er sich denkt ich würde mir dann denken ich könnte sowas immer wieder machen und es als selbstverständlich ansehen das er mir immer wieder chancen gibt. Wir können uns ein leben ohne einander nicht vorstellen aber so wie es zwischen uns ist kann es auch nicht mehr weiter gehen, wir reden sehr offen über alles und er versucht auch an sich zu arbeiten damit der umgang leichter und harmonischer wird nur ich mein problem auf das ganze bezogen das, dass ich diese Entscheidung das er keine Beziehung mehr mag und wir nur freunde sind nicht akzeptieren kann auch wenn ich es versuch und vorallem kann ich mir die ganzen sachen die ich ihm angetan habe auch nicht verzeihen und akzeptieren und hab einfach keinen blassen schimmer wie das gehen soll. Zum Thema leiden zurück da versuche ich standhaft was dran zu ändern indem ich meine sachen anpacke und nicht mehr im selbstmitleid versinke aber immer wieder enstehen kurz solche negativen Gedankenzustände die ich dann durch positive ersetze ich weiss nur nicht wie ich aus dem ganzen ganz rauskommen kann und vorallem wieder glücklich werden kann und Lebenslust entwickle. Über deine Antwort freue ich mich sehr, lg Julia 🙂

    • Bettina
      Bettina Autor des BeitragsAntworten

      Liebe Julia,
      vielen dank für deinen Kommentar und deine Offenheit. Wow, da hast du ja wirklich einiges hinter dir. Ich bewundere dich, dass du den Weg da raus gewählt hast. Dafür entscheidet sich nicht jeder. Aber du hast dein Leben in die Hand genommen und nach Möglichkeiten gesucht, wieder in Einklang zu kommen. Wundervoll finde ich auch, dass dich dein Ex so unterstützt. Du hast so viel Leid und Schmerz erfahren und doch zeigt dir das Leben, wie viel Halt und Sicherheit du hast. Du fängst sogar einen neuen Job an. Ist das alles nicht ein ganz toller Start in ein neuen Lebensabschnitt? Erlaube dir Zeit und setze dich mit nichts unter Druck.

      Entwickle Dankbarkeit für die wundervollen Geschenke, die das Leben dir macht – Der Job, dein Ex, die Liebe, die Unterstützung, den Zugang zu alternativen Medizin, die dir geholfen hat. Dein Bemühen, die negativen zu ersetzen. Komme so nach und nach ins Leben zurück. Es ist gut, wie es ist.Nimm alles an und wisse darum, dass du gerade mittendrin bist, um dich in ein positiveres Leben zu begleiten. Lass auch die gewollte Beziehung zu deinem Ex erst einmal so stehen. Dieses Thema ist bestimmt etwas, womit du mit einem Therapeuten oder Coach arbeiten könntest, weil da viel verborgen liegt. Wenn du nicht weiterkommst lohnt es sich, darüber nachzudenken vllt professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Aber lass dir vor allem Zeit.

      Ich empfehle dir ein Dankbarkeitstagebuch zu führen. Jeden Abend drei Dinge in ein Notizbuch zu schreiben, für die du heute dankbar bist oder die dir gut gelunen sind. Dadurch öffnest du deinen Blick weiter für das wertvolle Leben, das du geschenkt bekommen hast und das du aktuell führst. Ganz egal was früher passiert ist. JETZT ist der richtige Zeitpunkt, um zu leben und dankbar zu sein. Vllt auch für all das schmerzhafte in deiner Vergangenheit, weil sie dich zu dem Menschen geformt hat, der du heute bist.

      Du bist wirklich eine bewundernswert starke Frau und ich wünsche dir alles Gute.
      Liebe Grüße
      Bettina

  5. Avatar
    Nicole Antworten

    Hallo liebe Bettina
    Ich hätte gerne gewusst wie die anderen Schritte lauten und bin sehr gespannt darauf.
    Ich hab diesen Artikel erstmal nur gelesen.
    Ich arbeite stetig an mir und gebe mir viel Mühe wieder ordentlich auf die Beine zu kommen und glücklich zu werden.
    Irgendwie fällt es mir schwer und ich sitze fest.
    Ich hatte bis letztes Jahr einen narzistischen Charakter an meiner Seite und dieser hatte wohl auch noch Depressionen. Er hat seinen kompletten Unmut an meinen (nicht unseren) Kindern ausgelassen, was auch der yhauptgrund für die Trennung im letzten Jahr wurde.
    Er hat mich sehr runter gezogen. Ich bin ein sehr feinfühliger Mensch und habe seine Stimmung förmlich aufgesaugt und es entstanden Ängste und Frust ohne Ende.
    Er ließ sich nicht helfen, zudem Alkoholiker der es so nicht gesehen hat.
    Und uns wurde es einfach zuviel. Hilfen habe ich von außen nicht gefunden. Und so riss ich mit den Kindern aus den Umständen aus.
    Es hielt noch eine Weile an das ich Brustenge, Stress und Kraftlosigkeit verspürte. Ich habe immer noch schlechte Tage. Aber die Positiven ragen langsam über.
    Ich hatte einen Freund bis vor ein paar Tagen.
    Auch dieser ist mit mir nicht wirklich respektvoll und liebevoll umgegangen. Ich hing bzw hänge trotzdem an diesem Menschen. Hier passt das Lied, Bauch sagt zu Kopf ja, doch Kopf sagt zu Bauch nein.
    Ich weiß nicht wie ich das ändern kann, das ich mich von solchen Menschen angezogen fühle, die mit mir machen was sie wollen. Die mir nicht gut tun.
    Mir geht es die Tage wirklich schlecht und das obwohl ich weiß das ich froh sein sollte und mich einfach frei fühlen sollte. Ich möchte auch derzeit niemand neues in mein Leben lassen. Zumindest nicht solange bis ich mich irgendwie wieder ins Lot bekommen hab und endlich nen Faden hab und weiß was mein Problem ist.
    Auch ein Jobwechsel ziehe ich mal wieder in Betracht. Ich habe erst einen Wechsel im März gehabt. Die Arbeit ist körperlich sehr belastbar und ich habe ein Angebot bekommen was ich einfach ausprobieren möchte. Ich hätte keinen Schichtdienst mehr und geregelte Arbeitszeiten. Wochenende frei.
    Allerdings bin ich dann Quereinsteiger und muss mir dann einiges Neu aneignen. Was mich auf den Weg der Heilung vielleicht blockiert oder ablenken würde.
    Aber die Aussicht auf ein ruhigeres Arbeitsleben lassen mich dafür entscheiden.
    Weihnachten bei meinen Kindern zu sein finde ich viel schöner!
    Ich hoffe Sie haben vllt ein paar Tipps für mich oder irgendwas was mich bestärkt oder mir nen Schubs gibt…
    Lieben Dank
    Nicole

    • Bettina
      Bettina Autor des BeitragsAntworten

      Hallo liebe Nicole,
      vielen Dank für Ihren Kommentar. Die weiteren “Schritte” finden Sie in Teil 2 und Teil 3 der Serie. Bei Ihnen scheint einiges im Unklaren und im Umbruch zu sein, weswegen ich Ihnen auf die Schnelle und pauschal keine Tipps geben kann. Dafür wäre ein Coaching das passendere Umfeld, um in Ruhe zu erarbeiten, in welche Richtung es für Sie gehen darf.
      Herzliche Grüße
      Bettina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.