(Nicht) von dieser Welt – Hochsensibilitätsworkshop

Erfahrungen vom Hochsensibilitätsworkshop von Ludwig Schwankl und Sophia Arnold

Leicht. Liebevoll. Verbunden. Aber auch: Gestärkt. Selbst-bewusst. Zentriert.

So fühle ich mich nach dem Workshop von Ludwig Schwankl und Sophia Arnold, den sie speziell für hochsensible Menschen entwickelt und ins Leben gerufen haben. Es ist ein Workshop, der vor allem für Ludwig eine Herzensangelegenheit ist, weil er die großen Herausforderungen kennt, die eine hohe Feinfühligkeit mit sich bringen kann.

Ludwig und Sophia möchten mit diesem Workshop ihr Wissen, ihre Erfahrungen und die für sie hilfreichsten Übungen und Tools weitergeben, um feinfühligen und spirituellen Menschen zu zeigen, wie sie kraftvoll in einer Welt leben können, in der sie sich oft so fremd und fehl am Platz fühlen.

Erdungals Basis für die Verbundenheit mit sich

Als „Nicht-von-dieser-Welt” kennst du wahrscheinlich Folgendes: Du willst den Anforderungen und Erwartungen der Gesellschaft gerecht werden, du möchtest anderen gefallen und tust Dinge, die dir nicht wirklich entsprechen. Du hast den sehnlichen Wunsch, akzeptiert, geliebt und dich verbunden zu fühlen – und verlierst dich dabei selbst.

Zu oft habe ich mich in den Dingen wiedererkannt, von denen Ludwig erzählt hat und musste schmunzeln. Ertappt 🙂 Wir feinfühlige Menschen kennen wohl alle die Momente, in denen wir nicht authentisch leben und zum Teil wirklich seltsame Dinge tun, nur um geliebt zu werden oder um Schmerz zu vermeiden. Es ist ein schönes Gefühl, in seiner (Eigen)Art verstanden zu werden.

Als wichtigste Basis für die Verbundenheit mit sich selbst haben wir eine wunderschöne Erdungs- und Zentrierungs-Übung kennengelernt, die wir jeden Morgen, als auch jederzeit im Alltag mental durchführen können. Diese Übung hilft uns dabei, unseren eigenen Raum einzunehmen und ihn aufrecht zu halten, in unserer eigenen Kraft und Mitte zu bleiben und uns vor äußeren Einflüssen zu schützen – um in dieser Welt zu sein, ohne uns in ihr zu verlieren.

Die Schule der Gefühle

Viel Raum wurde auch dem Thema Gefühle gewidmet, da sie unser tägliches Leben als hochsensitiver Mensch, unsere Stimmung und unser Verhalten bewusst als auch unbewusst stark beeinflussen. Was sind Emotionen, Gefühle und Fremdgefühle? Woran erkenne ich, ob das meine eigenen Gefühle oder die Gefühle eines anderen sind, die ich in mir fühle? Was sind Fremdprogrammierungen und wie wirken sie? Hier habe ich viele wertvolle Erkenntnisse für mich mitnehmen können und Aha-Momente erlebt.

Ich bin dankbar, nun besser verstehen zu können, worin sich Emotionen, Gefühle, Fremdgefühle und Fremdprogrammierungen unterscheiden, wie sie in feinfühligen Menschen wirken und wie ich sie differenziert wahrnehmen kann. Und vor allem: Wie ich mich in den verschiedensten Fällen schützen und mit diesen Gefühlen und Situationen umgehen kann. Es wurden viele persönliche Beispiele aus dem Alltag von Ludwig und Sophia eingebracht, als auch den Fragen der Teilnehmer Raum gegeben.

Wir haben verschiedene Wege kennengelernt, wie Gefühle wahrhaft angenommen werden können, um Frieden und Heilung zu finden. Hier haben Ludwig und Sophia jeweils ihren persönlichen Umgang mit Gefühlen vorgestellt und diese Übungen mit uns praktisch durchgeführt. So wurde nicht nur einmal deutlich, dass es für jeden Menschen unterschiedliche Möglichkeiten gibt, in seine eigene Mitte und Balance zu finden. Wir sind eingeladen worden herauszufinden, welcher Weg für uns selbst passen könnte und diesen im Alltag auszuprobieren. Kein Mensch ist gleich und jede sensible Seele ist anders.

Innere Kinder und Schattenanteile

Der spirituelle Aspekt, den Ludwig selbst auf seinem Blog „Seelenrave“ oder in seinem Podcast (aus)lebt, ist im Workshop immer wieder miteingeflossen. Es wäre wahrlich nicht authentisch gewesen, wenn er diesen Teil weglassen hätte, denn dafür steht er allemal: Für Authentizität – und für Spiritualität.

Wir haben einen kleinen Einblick in die Seelenlehrebekommen, um unser Dasein hier als feinfühlige Seele mit ihrenHerausforderungen besser zu verstehen. Selbsterkenntnis ist ein wichtigerSchritt auf dem Weg zur Selbstannahme.

Wir haben zahlreiche energetische Übungen kennengelernt und einige Meditationen gemacht. Wir haben unsere eignen, als auch fremde innere Kinder befreit und losgelassen. Wir haben uns von ungesunden Energien gelöst und unseren eigenen Raum eingenommen. Wir haben unsere Schatten ins Licht geholt und liebevoll integriert. Und zum Abschluss eine wunderschöne Meditation gemacht, in der wir in Liebe und Wertschätzung neu geboren wurden.

Authentisch. Persönlich. Wertvoll.

Durch die persönlichen Erfahrungen, die Ludwig und Sophia in den Workshop mit einfließen lassen haben und durch das Offenlegen ihre eigenen Herausforderungen und Unvollkommenheiten, war das gesamte Event sehr authentisch, nahbar und praxisbezogen. Zu lernen, in einer Welt zu leben, in der man sich nicht wirklich zu Hause fühlt, ist ein Prozess, der wohl niemals aufhört. Zu lernen, sich selbst anzunehmen, wohl ebenfalls.

Es geht nicht um Heilung in dem Sinne, dass du nicht mehr so viel fühlst oder nur noch positive Gefühle fühlst, sagt Ludwig. Das Leben besteht aus Polarität. Es braucht immer beide Seiten, um in Balance sein zu können. Vielmehr geht es darum zu lernen, sich von all dem zu lösen, was man nicht ist, sich selbst, mit seinem Licht und Schatten, anzunehmen und dadurch frei zu werden.

Und genau dabei hat mir der Workshop geholfen.

Ich fühle mich nach der Abschlussmeditation friedlich, geliebt und geborgen. Stark für das Leben und stark für mich selbst. Ich habe einen Teil von mir in diesem Workshop zurückgelassen – einen Teil, der nicht meinem wahren Selbst entspricht und bin dadurch mehr zu dem geworden, was ich bin.

Die Atmosphäre auf einem Workshop oder in Seminaren ist immer inspirierend und kraftvoll. Es stärkt ungemein, von gleichgesinnten Menschen umgeben zu sein, die auf einer ähnlichen Reise sind wie man selbst. Die Herausforderung ist der Alltag – zurück im Leben, zurück im gewohnten Umfeld, mit all den bekannten Triggern und dort umzusetzen, was man im geschützten Raum gelernt hat. Wachstum ist ein Prozess, den niemand für uns übernehmen kann. Doch wir können lernen, wie wir wachsen und uns entfalten können. Und dafür bin ich in dem Workshop bestens gerüstet worden.

Ich gehe mit einer ganzen Box an Tools nach Hause, die mir dabei helfen, in meiner Mitte und Kraft zu sein. Gerüstet für den Alltag. Mit der wichtigen Botschaft als Leitgedanke: All das loszulasen, was ich nicht bin und all das anzunehmen, was ich bin, um frei zu werden und meinen Platz in der Welt einzunehmen.

Nicht von dieser Welt, inmitten dieser Welt.

Losgelöst. Verbunden. Zentriert und stark.

Danke, lieber Ludwig und liebe Sophia, für diese wertvollen und bereichernden Tag.

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