Widerstände – abwarten, kämpfen oder loslassen?

14. Juni 2016

Wann du welche Entscheidung treffen solltest

Es gibt Situationen im Leben, die unangenehm sind, die einen belasten und unglücklich machen. Manchmal lösen sich diese von selbst auf. Manchmal muss man aktiv dafür sorgen, dass sich etwas ändert und manchmal muss man von dem Wunsch der Veränderung loslassen, um Frieden zu finden.

Du musst eine Entscheidung treffen:

abwarten, kämpfen oder loslassen.

Was aber wann tun?

1. Die Entscheidung treffen, abzuwarten

Oft will man schnell und aktiv eine Veränderung herbeiführen, um der Situation zu entkommen. Das ist verständlich. Trotzdem ist das nicht immer der beste Weg, um sein Ziel zu erreichen, weil dieses Flüchten in blindem Aktionismus enden kann. Wir handeln unüberlegt und ernten bald darauf die qualitätlose Saat, in dem wir nicht das gewünschte Ergebnis erzielen. Manchmal kann genau das Nicht-Handeln die bessere Alternative sein, um seine Ziele zu erreichen. Vor allem dann, wenn gerade kein passender Weg ersichtlich ist, den du gehen könntest.

Es fühlt sich wie Stillstand an, aber dieser Stillstand kann seine Gründe haben:

Mögliche Gründe, warum sich nichts verändert

  • Du musst etwas lernen
    Ein Problem erkennen und daran arbeiten oder lernen, die Situation anzunehmen. Das Leben besteht aus Prüfungen und wir sind hier, um zu lernen. Wenn es nicht weiter geht, frage dich, ob es etwas gibt, das du lernen könntest.
  • Die neuem Umstände sind noch nicht bereit
    Wenn die passenden Umstände für dich noch nicht bereit sind, dann kommst du nicht weiter. Vielleicht ist der Job noch nicht frei, der deiner sein wird oder die Person, mit der du eine Beziehung eingehen wirst.
  • Du musst weiter Erfahrungen machen
    Vielleicht musst du noch weiter Erfahrungen machen, die für deinen weiteren Lebensweg nötig sind. Du musst persönlich wachsen, um dem gewappnet zu sein, was da noch auf dich zukommen wird.
  • Du musst jemand anderem helfen
    Manchmal kann es auch sein, dass du als Lehrmeister für eine andere Person da bist. Die an dir bewusst oder unbewusst lernen und persönlich wachsen muss.

Wie du diese Zeit überstehst
Versuche zu wollen, was du kriegst, keinen inneren Widerstand mehr zu leisten und zu akzeptieren, was gerade ist. Das ist die Gegenwart. Ihr kannst du nicht entfliehen und wenn du es versuchst, leidest du. Versuche daher, deine Einstellung zu dieser Situation zu ändern und die Umstände anzunehmen, wie sie gerade sind.

Das heißt nicht, dass du alles hinnehmen musst und für immer in dieser Situation bleiben musst. Es ist vielmehr ein passives aktiv sein. Nicht im Sinne von träge sein, sondern im Sinne von bewusst nicht-handeln. Du wartest ab, sitzt aus, bist geduldig, aber achtsam.

Suche weiter nach neuen Wegen, die sich dir eröffnen könnten und ergreife diese Möglichkeiten. Aber nicht mehr mit dem unbändigen Wunsch, zu flüchten, nicht um irgendeine Chance zu ergreifen, die dich weg bringt, sondern mit dem Hintergrund, so lange geduldig zu sein, bis das Passende kommt. Habe Vertrauen, dass zu dir kommen wird, was zu dir kommen soll.

Mit dieser passiven aber doch aktiven Haltung, gibst du dir das Gefühl, dass nicht alles stillsteht, sondern du immer noch „auf dem Weg bist“, auch wenn sich dieser noch nicht zeigt. Du übernimmst weiterhin die Verantwortung für dein Leben und fühlst dich nicht hilflos ausgeliefert in der unangenehmen Situation.

Diese Zeit des Abwartens kannst du dazu nutzen, dich in Gelassenheit zu üben, Kraft zu sammeln und Klarheit zu bekommen. Was stört dich, warum stört es dich und wo möchtest du hin?

Wann es endet

  • Wenn du etwas gelernt hast
    Manchmal lösen sich unangenehme Situationen in Luft auf oder es öffnen sich unverhofft Türen, wenn du innerlich an dieser Situation gewachsen bist. Wenn du das gelernt hast, was dir dieser Zustand vermitteln wollte.
  • Wenn das Zeitfenster offen ist
    Dir werden sich unverhofft Möglichkeiten offenbaren, die vorher nicht möglich waren, weil das, was für dich bestimmt war, erst jetzt frei geworden ist.
  • Wenn jemand durch dich gelernt hat
  • Wenn du genug Erfahrungen für den neuen Abschnitt gesammelt hast

2. Die Entscheidung treffen, zu kämpfen

Manche Probleme bleiben trotz Abwarten, trotz dem Versuch, etwas zu lernen und trotz vielem Nachdenken über eine Lösung bestehen. Dann scheint es an der Zeit, in Aktion zu treten, um der Situation zu entkommen. Nicht im Sinne von Flucht, sondern im Sinne von Kampf. Du musst Mut aufbringen, deine Komfortzone verlassen und für dich einstehen, um dorthin zu gelangen, wo du hin willst.

Viele trauen sich nicht, diesen Weg zu gehen, weil sie Angst haben und sich von dieser Angst leiten lassen. Sie laufen entweder blindlings davon oder bleiben in der Situation stecken. In beiden Fällen werden sie keinen Frieden finden. Angst ist oft ein Wegweiser. Da wo die Angst ist, da ist der Weg, der dich ans Ziel bringt. Erst wenn du dich der Angst stellst, kannst du sie besiegen.

Die wichtigste Frage dabei ist: wie wichtig ist dir das Ziel? Die Antwort ist entscheidend für deinen Einsatz. Wenn du diese Veränderungen wünschst und kein Weg daran vorbei führt, außer die Konfrontation, dann stelle dich diesem Kampf.

Dieser Kampf bedeutet:

  • mutig zu sein
  • über sich hinaus zu wachsen
  • etwas loslassen zu müssen
  • Verantwortung für sich zu übernehmen

Auch wenn du das Gefühl hast, nicht stark genug zu sein, wirst du die Kraft finden, die du für diesen Kampf brauchst. Du bist so viel stärker, als du glaubst und du trägst alles was du brauchst in dir: Den Mut, die Kraft, den Glauben.

Wann es endet

  • Wenn du dich dem Problem zugewendet und es für dich zum Positiven verändert hast

3. Die Entscheidung treffen, loszulassen

Nicht immer führt Kämpfen zum Erfolg. Manchmal bringt die Veränderung keine Besserung mit sich oder ist nicht so umzusetzen, wie du dir das für dich vorgestellt hast. Wenn der Kampf nicht das gewünschte Ergebnis bringt, dann halte dich an diese Buddhistische Weisheit:

Versuche es einmal, versuche es zweimal, versuche es dreimal.
Wenn das nicht hilft: Lass los. Lass los. Lass los.

Lass los von der Vorstellung, dass dieser Weg der Richtig ist.

Lass los von dem Gedanken, dass dich dieser Wunsch glücklich machen würde.

Werde frei für all die vielen Möglichkeiten, die NEBEN dieser Möglichkeit existieren.

Mache dich auf die Suche, nach einem neuen Weg. Nutze dazu die Stille, um Klarheit darüber zu bekommen, was du wirklich willst. Wenn dir nicht klar ist, was du möchtest, überlege dir, was du nicht möchtest. Dadurch kannst du herausfinden, was du willst.

Oder aber lass los vom Widerstand selbst und lerne, die Situation anzunehmen.

Entscheidungen treffen mit Hilfe deiner inneren Stimme

Manchmal brauchst du deine innere Stimme als Entscheidungshilfe, ob du wirklich kämpfen sollst oder ob Loslassen doch die bessere Alternative ist. Es kann jedoch sein, dass du die Stimme vor lauter Nachdenken und Grübeln nicht mehr hörst. Dadurch kannst du nicht mehr spüren, was dein Herz will, wann dein Verstand spricht und welcher Stimme du nun folgen sollst.

Hier drei Tipps, wie du erkennen kannst, was du tief im Inneren willst und wie du aus dieser Erkenntnis die richtige Entscheidung treffen kannst.

  • Deinen Impulsen folgen
    Ein Impuls ist der spontane Mut etwas zu tun. Das spontane „Ja!“-sagen, bevor sich deine Gedanken einschalten, die dir mögliche Gefahren aufzählen und dich vor dem Risiko, das du in Erwägung ziehst, schützen wollen. Dieser erste Impuls ist das, was du tun solltest. Das, was du im Inneren wolltest, bevor die Angst hinzukam. Gehe diesen Weg. Er wird sich lohnen.

  • Dein Herz befragen
    Versuche dir bei Entscheidungen eine Pro und Contra-Liste zu schreiben. Welche Vorteile und Nachteile diese Entscheidung hätte oder haben könnte und welche Vor- und Nachteile eine andere Entscheidung hätte. Fühle dich in diese Vorstellungen hinein. Was sagt dein Gefühl? Ist da eine leise (Vor)Freude auf das Abenteuer und die Herausforderung oder zieht sich dein Herz schmerzhaft zusammen, weil die Vorstellung allein schon Ablehnung hervorruft? Letzten Endes ist das Gefühl entscheiden. Wenn die Argumente stimmen, aber das Gefühl nicht zustimmt, dann solltest du es nicht tun. Habe lieber weniger gute Argumente, aber ein Herz, das Ja! sagt, als gute Argumente und ein Herz, das unglücklich ist.

    Ich zum Beispiel habe gedacht, ein Job, auf den ich mich beworben hatte, ist für mich der Falsche, weil er nach dem Eindruck des ersten Bewerbungsgespräches nicht das war, was ich mir vorgestellt hatte. Er wäre aber der Einzige gewesen, der mich aus meiner aktuell leidenden Job-Situation befreit hätte. Ich hatte Angst, wieder einen Job anzutreten, der mich nicht glücklich macht. Ich verbrachte verzweifelte Stunden mit der Frage, was ich tun soll: Der sehnliche Wunsch aus dem aktuellen Job zu entfliehen oder weiter unglücklich sein und abwarten, bis das Richtig kommt? Ich wollte lieber leiden, obwohl diese Vorstellung für mich unerträglich war, aber der mögliche neue Job fühlte sich nicht richtig an. Ich wollte schon das zweite Bewerbungsgespräch absagen, als ich mich dazu durch rang, dem Job noch eine Chance zu geben. Zu verlieren hatte ich ja nichts. Und zum Glück habe ich das gemacht, denn als ich im zweiten Gespräch mehr über den Job erfahren habe, hat mein Herz höher geschlagen und mein Impuls sagte mir: Mach das! Manchmal ist der erste Eindruck auch nicht der Richtige. Dann muss man seinem Herz noch eine Chance geben. Ihm mehr zeigen, um es womöglich zu überzeugen, dass der erste Eindruck falsch war. Erst wenn du ausreichend Infos hast, wird die Stimme deines Herzens klarer. Dann ist sie nicht mehr von Angst überschattet und kann dir eindeutigere Signale geben.

  • Auf Zeichen achten
    Es gibt sie: diese Zeichen, die dich auf einen Weg führen möchten. Diese können sich durch Worte zeigen, durch ein aufgeschnapptes Gespräch, durch eine Nachricht, die du gelesen hast oder ein Buch. Sie können sich auch in Gedanken verstecken. In einer spontane Erkenntnis oder einem Traum. Oder aber durch Gegenstände, durch die du immer wieder an etwas erinnert wirst, das dir schon lange im Kopf herum schwirrt. Es gibt keine Zufälle. Triffst du immer wieder auf gleiche Dinge, auf ähnlich denkende Menschen oder gleiche Ideen, die dich auf einen Weg führen, den du tief im Inneren gehen willst? Dann lass diese Zeichen dein Antrieb sein, dass dieser Weg der Richtige ist.

Dein Herz ist dein treuester Ratgeber

Es ist nicht immer einfach, die richtige Entscheidung zu treffen und zu wissen, wohin man gehen soll. Ob man bleiben und abwarten, kämpfen oder loslassen soll.

Wenn es gerade keinen Weg gibt, dann warte ab und halte aktiv Ausschau, wo sich ein Weg ergeben könnte. Wenn kein Weg kommt, wenn sich nichts verändert und die Situation unerträglich bleibt, wenn dein Herz nicht aufhört, nach Veränderung zu fragen und das Ziel – trotz Angst – das ist, wofür dein Herz schlägt, dann kämpfe dich zu diesem Ziel hindurch. Wenn der Kampf erfolglos bleibt, wenn das Ziel gar nicht das ist, was du eigentlich wolltest und dein Herz immer noch traurig ist, dann lass los.

Ziehe immer dein Herz zu Rate. Das ist dein treuester Ratgeber.

Wenn du einen Weg eingeschlagen hast, dann zweifle nicht an der Richtigkeit dieser Entscheidung. Es gibt im Grunde kein richtig oder falsch. Es gibt nur Entscheidungen. Und nur wenn du losgehst, kannst du herausfinden, ob dieser Weg der Richtige ist oder ob du doch die nächste Möglichkeit zum Abbiegen nutzen solltest. Aber gehe erst mal los und finde das heraus. Das Universum wird dich immer auf deinen Weg schicken, wird dir immer das geben, was du brauchst, um das zu lernen, wofür du hier bist. Jeder Umweg und jede Schwierigkeit sind für dich gemacht. Und jeder Widerstand in deinem Leben, ist für dein Wachstum nötig. Auch der, in dem du gerade steckst.

Ich wünsche dir viel Erfolg auf deinem Weg!

Welche Widerstände gibt es in deinem Leben und wie triffst du schwierige Entscheidungen? Ich würde mich freuen, wenn du uns an deinen Erfahrungen Teil haben lässt und wir gegenseitig voneinander profitieren können! 🙂


Quellen und weiterführende Links:

4 Gedanken zu „Widerstände – abwarten, kämpfen oder loslassen?“

  1. Hallo Bettina,

    du weißt ja mittlerweile, dass ich deine Artikel toll finde und schätze. In letzter Zeit hab ich den Eindruck, du sprichst meine aktuellen Themen an – das trifft bei diesem Artikel voll zu :-).

    Ich hab gelernt, dass ich nicht alles mit dem Kopf entscheiden kann und schon gar nicht damit meinen Bauch „überstimmen“ darf. Gerade hab ich in mehrfacher Hinsicht ein großes Unwohlsein, dass sich schon ein wenig zieht und somit belastet. Natürlich kann ich jetzt Änderungen herbeiführen, aber sie fühlen sich nicht gut an und ich möchte nicht erneut Kompromiss- oder Übergangslösungen wie bisher, die mich erneut unzufrieden machen.

    Meine innere Unruhe „sorgt“ dafür, dass ich meine innere Stimme leider gerade nicht so gut wahrnehmen kann und mein Herz höre ich höchstens, aber zumindest im privaten Bereich. Also gilt es nun wieder ruhiger und gelassener zu werden, dann überhöre und -sehe ich auch keine Zeichen und finde mich hoffentlich bald so in der Mitte wie ich es möchte um die für mich idealen Entscheidungen zu treffen und entspannter leben zu können (dieser Satz klingt beim Durchlesen überzeugter als in meiner Befindung ;-)).

    Alles Gute für dich und danke für die tollen Zeilen!

    Lieben Gruß
    Alexandra

    Antworten
    • Hallo Alexandra,
      das freut mich 🙂

      Das, was du beschreibst, habe ich auch so erlebt. Ich versteh dich da wirklich gut, dass du nicht wieder irgendeinen Kompromiss eingehen willst. Ich wünsche dir sehr, dass du die Zeit des Abwartens nutzen kannst, um Ruhe zu finden und deine Stimme wieder lauter hören zu können. Und dass du den Weg findest, der dich zufrieden macht. Dein Satz klingt wirklich überzeugend. Und irgendwann kommt der Zeitpunkt, da spürst du diese Überzeugung auch in deinem Herz! Ich bin mir ganz sicher, denn du bist auf dem richtigen Weg: Auf dem Weg zu dir! 🙂
      Alles Liebe
      Bettina

  2. Hallo Bettina,
    ich bin zufällig auf Deine Seite aufmerksam geworden und ich möchte Dir ein Kompliment machen.
    Die Art des Denkens, die Du dem Leser nahebringen willst, ist fantastisch und sie spiegelt ganz viel Erfahren, Nachdenken, Umdenken wider…
    Als ich ein wenig las, konnte ich viel wiederfinden, was auch ich so an Erkenntnissen in meinem bisherigen Leben sammeln konnte und musste. Das Gute daran war…ich musste und wollte meine Denkweise auf den Prüfstand stellen.
    Oha, da ging es hart zur Sache und es war für mich wahrlich nicht immer sehr schmeichelhaft, aber die aufrichtige Auseinandersetzung mit dem Ich ist wohl oftmals eher sehr schmerzhaft.
    Das war vor ein paar Jahren anders, keine Einsicht und Bereitschaft …es waren ja immer die anderen Leute…..es brauchte eine gehörige Portion an Herausforderungen in meinem Leben, um zu begreifen, wie ich für mich den Weg zur Zufriedenheit finde und ich habe ihn gefunden. Man nennt das wohl „mit sich im Reinen sein“. Ich bin es und es war Schwerstarbeit, wenn ich es mal so ausdrücken darf.
    Es ist nicht immer so, dass ich so reagiere und handle, wie es für mich gut wäre…es ist eine tägliche Herausforderung, denn zu tief sitzen alte Verhaltensmuster in jedem von uns…das zu erkennen, sich wieder zu besinnen und versöhnlich mit sich selbst zu sein, dass man eben nicht immer so ist, wie man es Schritt für Schritt gelernt hat…auch das ist ein hartes Stück Arbeit mit und an sich selbst. Mittlerweile gelingt mir auch das, ich gestehe mir ein, wenn ich etwas falsch getan oder gedacht habe. Ich bin ein Mensch, ich mache Fehler…ich darf das. Kann ich es korrigieren, dann tue ich es. Ist es zu spät, dann sage ich mir…es ist, wie es ist…es gibt kein falsch oder richtig. Lerne draus und packe das Geschehene in Deine Schatzkiste…diese Kiste beherbergt den größten Schatz, den man nur haben kann.
    Das jedenfalls waren so meine Gedanken, als ich auf Deiner Seite verweilte und stöberte…ich komme sicher wieder.
    Alles Liebe Dir!
    Ich freue mich auf weitere Anregungen für meine Gedankenwelt und ein herzliches Danke.
    Birgit

    Antworten
    • Liebe Birgit,

      ganz herzlichen Dank für deinen Kommentar und das Kompliment. Ich freue mich wirklich sehr über darüber! Und danke auch für deine persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse, die dir beim Lesen auf meinem Blog gekommen sind. Dir selbst zu begegnen ist mit viel Schmerz und schweren Zeiten verbunden gewesen. Ich kann dich sehr gut verstehen und glaube auch, dass wir alle hier sind, um zu wachsen. Und leider geht oft das größte Wachstum vom größten Schmerz aus. Es freut mich, dass du mit dir im Reinen bist. Wie auch immer dein Weg aussah, er hat sich gelohnt! Zufrieden mit sich zu sein ist das größte Geschenk, dass du dir – und anderen – machen kannst. Und viele sind immer noch auf der Suche nach dem Weg zu einem Leben im Einklang mit sich. Du hast ihn gefunden, auch wenn er nicht immer leicht ist und auch wenn du bestimmt noch ab und an an deine Grenzen kommst. Deine Selbstliebe ist ein sehr wertvolles Mittel für deinen Weg, um aus jeder Erfahrung zu lernen, ohne sich zu verurteilen und schlecht zu machen. Du hast das schön beschrieben mit der Schatzkiste.
      Ich freue mich, dass du hier bist!
      Alles Liebe dir.
      Bettina

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