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	<title>Abschied Archive - Bettina Hielscher</title>
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		<title>6 Schritte, um Menschen loszulassen, die nicht mehr bei dir sein möchten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bettina Hielscher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jul 2017 04:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstfürsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied]]></category>
		<category><![CDATA[Loslassen]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Menschen gehen zu lassen kann sehr schmerzhaft sein, vor allem, wenn du derjenige bist, der verlassen wird. 6 Schritte, um mit Abschieden besser umzugehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bettinahielscher.de/menschen-loslassen/">6 Schritte, um Menschen loszulassen, die nicht mehr bei dir sein möchten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bettinahielscher.de">Bettina Hielscher</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen kommen in dein Leben und gehen aus deinem Leben. Sie sind wie Passagiere im Zug, steigen auf deinem Lebensweg hinzu, bleiben eine Weile und steigen wieder aus. Nicht alle, aber doch viele. Am Ende bleiben nur wenige für immer an deiner Seite.</p>
<p>Vor kurzem ist aus meinem Zug eine (nun ehemalige) Freundin ausgestiegen, weil sie mich nicht mehr begleiten wollte. Sie hat mir deutlich gemacht, dass sie mit meiner Entwicklung und meinem Weg nichts anfangen kann (meinem Blog und meinem Ziel, als Coach zu arbeiten) und mich so in Erinnerung behalten möchte, wie ich war. Sie kennt diese &#8222;neue&#8220; Seite nicht von mir und möchte sie auch nicht kennenlernen. Das tat weh. Sehr weh sogar, aber ich wusste, dass es okay ist. Wenn ich in ihrem Leben keinen Platz mehr habe und sie sich nicht mehr wohlfühlt, wenn ich in ihrem Leben bin, dann steht es ihr zu, auszusteigen.</p>
<p>Da der Verlust für mich sehr plötzlich kam, brauchte ich eine Weile, um mit den Abschied umzugehen und habe auf diese Weise Frieden gefunden:</p>
<h3>1. Gemeinsame Zeit Revue passieren lassen</h3>
<p>Ich habe mich an einen stillen Ort zurückgezogen und an unsere gemeinsame Zeit gedacht. Ich habe unsere gemeinsamen Momente vor meinem inneren Auge Revue passieren lassen: Die Momente, in denen wir füreinander da waren, die Momente, in denen wir gelacht und Unsinn gemacht haben und die Momente, in denen wir uns auch Mal auf die Nerven gingen oder Tränen flossen.</p>
<p>Ich dachte nicht an den Verlust, sondern war voll und ganz in unserem Erleben mit all den Gefühlen, die die Momente ausgelöst haben.</p>
<p><em>An dich:</em><br />
Denke auch du an eure gemeinsame Zeit. Schau dir euren Film an. Fühle dich in die Erinnerungen hinein, in die Momente, die ihr erlebt habt und lass sie nochmal aufblühen. Lass es intensiv sein, wenn es intensiv wird. Ein Abschied darf gefühlvoll sein.</p>
<h3>2. Unsere Wege verfolgen</h3>
<p>Ich habe meine Aufmerksamkeit auf die Phase gelegt, in der sich unsere Wege begonnen haben zu trennen. Es war die Zeit, in der wir noch im gleichen Zug saßen, aber nicht mehr beieinander. Ich bin in einen anderen Wagon gewandert und habe mich dort niedergelassen (ich habe das Unternehmen gewechselt). Unsere Wege kreuzten sich noch, weil wir uns um Begegnungen bemüht haben, aber es war lange nicht mehr so intensiv und vertraut, wie es damals war, als wir uns fast täglich gesehen haben.</p>
<p>Ich habe mich räumlich entfernt und gedanklich auch. Ich bin weiter meinem Weg gefolgt und habe sie nicht mitgenommen. Nun kam die Trennung. Sie steigt aus.</p>
<p><em>An dich:</em><br />
Verfolge auch du die Wege, die euch zusammengeführt und nun wieder getrennt haben. Wann seid ihr euch begegnet, wo habt ihr angefangen, euch voneinander zu entfernen und wann ist der Freund oder die Freundin ausgestiegen?</p>
<h3>3. Die Trennung verstehen</h3>
<p>Dadurch, dass ich gedanklich unsere Wege verfolgt habe, kann ich die Trennung noch besser verstehen. Die Trennung schmerzt, es ist ein Stich ins Herz – zwei Mal mehr, weil ich auf dem Weg zu mir selbst bin und es genau deswegen zu dieser Trennung kam. Und doch weiß ich, dass es richtig ist. Mein Weg geht ohne sie weiter. Wir haben eine gemeinsame Zeit miteinander verbracht &#8211; eine schöne Zeit &#8211; die nun zum Ende gekommen ist. Das, was wir füreinander getan und wofür wir uns gebraucht haben, existiert nicht mehr.</p>
<p>Wir haben uns voneinander entfernt und zwar vor allem auf der mentalen und persönlichen Ebene. Ich bin weiter meinem Weg gefolgt und habe sie nicht mitgenommen, beziehungsweise nicht mitnehmen können, weil ich meine inneren Grenzen erweitert habe und sie ihre Grenzen beibehalten hat.</p>
<p>Unsere Lebens- und Denkweisen passen nicht mehr zueinander.</p>
<p>Deswegen trennen sich unsere Wege.</p>
<p>Und es völlig okay und richtig. Ich möchte keinen Menschen bei mir haben, der mich auf meiner Reise blockiert. Ich gehe den Weg meine Herzens. Den muss nicht jeder verstehen, aber das, was ich werde ist das, was ich bin. Und wenn das jemand nicht sehen möchte, hat er keinen Platz in meinem Leben, weil er mich in meinem Wesen nicht annehmen würde. Sie hat die Trennung hervorgerufen und mir gezeigt, dass sie eine Denkweise hat, die mich keineswegs unterstützen würde. Deswegen bin ich froh, dass sie ehrlich war und sich von mir abgewendet hat.</p>
<p><em>An dich:</em><br />
Versuche, eure Trennung zu verstehen. Nichts ist schlimmer, als mit offenen Fragen zurückgelassen zu werden, die dich nicht loslassen. Wenn du den Abschied nicht verstehst, bitte um ein Gespräch oder um eine kurze Nachricht in der dir die Gründe mitgeteilt werden. Du möchtest für dich abschließen &#8211; und das Verständnis für die Trennung ist für diesen Schritt nötig. Wenn du eine Erklärung bekommst, lass los von dem Impuls, dich rechtfertigen zu wollen (falls dieses Gefühl in dir aufkommt). Lass die Erklärung so stehen und versuche, sie nachzuvollziehen. Auch ich habe einen Anlauf gewagt, um mich zu erklären, aber habe gemerkt, dass ein Austausch nicht gewünscht ist. Sie hatte abgeschlossen und das muss und will ich akzeptieren.</p>
<h2>4. Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit</h2>
<p>Ich blicke in Dankbarkeit auf unsere gemeinsame Zeit und schätze sehr, dass sie ehrlich zu mir war. Ich weiß um das Geschenk, das unsere Freundschaft war &#8211; mit all ihren Höhen und Tiefen.</p>
<p>Ich kann dieses Kapitel in meinem Leben mit einem Lächeln schließen (und mit einer Träne), weil es kam, wie es kommen musste. Ich kann den Abschied verstehen. Keiner hat etwas falsch gemacht. Das 4. Gesetz der Spiritualität besagt: „Was zu Ende ist, ist zu Ende.“ Und für uns beide ist es besser so.</p>
<p><em>An dich:</em><br />
Lenke deine Aufmerksamkeit auf das Postive in eurer Beziehung. Nicht nur im Sinne von tatsächlichen positiven Ereignissen. Mit positiv meine ich&nbsp; auch Erkenntnissen oder Erfahrungen, die du dank der Beziehung erfahren durftest und für die du dankbar bist, weil sie dich in deiner Entwicklung weiter gebracht haben.</p>
<h3>5. Vergib dir</h3>
<p>Wenn Momente auftauchen, die Schuldgefühle in mir wecken, lasse ich diese Situationen vor meinem inneren Auge erscheinen. Ich spüre in die Situation hinein. Was ist damals geschehen, was belastet mich und was hätte ich anders machen wollen? Ich vergebe mir und nehme aus der Erinnerung den Entschluss mit, in solch einer ähnlichen Situation zukünftig anders zu reagieren. Zum damaligen Zeitpunkt habe ich das getan, was ich für das Beste hielt. Nun gehe ich gewachsen an Erfahrung aus dieser Erinnerung hervor und lasse sie dadurch los.</p>
<p><em>An dich:</em><br />
Wenn du Momente hast, in denen Schuldgefühle und Verletzungen aufkommen, lass sie da sein. Mache dir bewusst, dass du dein Bestes getan hat und dass du aus dieser Erfahrung gelernt hast. Spiele die Situation erneut durch auf die Art und Weise, wie du in Zukunft gerne reagieren würdest und lass dann die Schuldgefühle los.</p>
<h3>6. Lass in Liebe los</h3>
<p>Ich stelle mir vor, welche Gestaltung das Kapitel hat, das ich jetzt schließe und in Dankbarkeit in mir trage. Ich stelle mir vor, welcher Typ meine damalige Freundin war und was unsere gemeinsame Zeit ausgemacht hat. Gedanklich schmücke ich die erste und letzte Seite dieses Kapitels mit Bildern, die von unserer gemeinsamen in mir Zeit auftauchen. Wie wir gemeinsam lachen oder etwas tun, was wir oft getan haben. Ich sehe bestimmte Gegenstände oder Plätze, die uns verbinden oder an denen wir oft waren. Mir fallen Worte ein, die Themen beschreiben, über die wir uns oft unterhalten haben.</p>
<p>Nachdem ich das Kapitel aufgehübscht habe, sende ich gedanklich eine große Portion Liebe in dieses Kapitel und heile mich und sie von all den möglichen Wunden, die wir darin vielleicht auch erfahren haben.</p>
<p>Ich lasse mir Zeit für diesen Abschied, denn Abschied braucht immer Zeit. Und ich mache mir bewusst, dass ich nichts verliere. Alles, was ich wirklich besitze, trage ich in mir, demnach kann ich alles, was ich in mir trage, nicht verlieren. Was ich tun kann ist, mich zu entscheiden, was ich in mir tragen möchte: Wut und Groll oder Liebe und Dankbarkeit? Ich wähle Liebe und Dankbarkeit.</p>
<p>Was ich ebenfalls wahrnehme sind die dem Kapitel nachfolgenden, leeren Seiten, die darauf warten, dass eine neue Geschichte beginnt.</p>
<p>In jedem Abschied liegt ein Neuanfang.</p>
<p><em>An dich:</em><br />
Lass auch du in Liebe los, schmücke das Kapitel in den schönsten Farben und Bildern, die eure Zeit prägen. Gib so dem Kapitel einen wertvollen Platz in deinem Herzen. Entscheide dich für das Licht und die Liebe. Du bist gewachsen, um eine wertvolle Erinnerung reicher &#8211; und deine Reise geht weiter. Öffne dich für das, was in dein Leben kommen möchte.</p>
<p>Ich wünsche dir alles Gute dabei.</p>
<p>Wie gelingt es dir, Menschen loszulassen, die nicht mehr bei dir sein möchten?</p>
<div class="saboxplugin-wrap" itemtype="http://schema.org/Person" itemscope itemprop="author"><div class="saboxplugin-tab"><div class="saboxplugin-gravatar"><img decoding="async" src="https://www.bettinahielscher.de/wp-content/uploads/Coaching-Hochsensibilitaet-BettinaHielscher.jpg" width="100"  height="100" alt="" itemprop="image"></div><div class="saboxplugin-authorname"><a href="https://www.bettinahielscher.de/author/bettina/" class="vcard author" rel="author"><span class="fn">Bettina Hielscher</span></a></div><div class="saboxplugin-desc"><div itemprop="description"><p><strong>Hi, ich bin Bettina.</strong> Als Coach und Autorin helfe ich hochsensiblen Menschen dabei, Stabilität und Stärke in sich selbst zu entwickeln und ein Leben zu gestalten, das sie tief im Inneren zufrieden macht.</p>
</div></div><div class="clearfix"></div><div class="saboxplugin-socials "><a title="Facebook" target="_blank" href="https://www.facebook.com/bettinahielscher.de/" rel="nofollow noopener" class="saboxplugin-icon-grey"><svg aria-hidden="true" class="sab-facebook" role="img" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 264 512"><path fill="currentColor" d="M76.7 512V283H0v-91h76.7v-71.7C76.7 42.4 124.3 0 193.8 0c33.3 0 61.9 2.5 70.2 3.6V85h-48.2c-37.8 0-45.1 18-45.1 44.3V192H256l-11.7 91h-73.6v229"></path></svg></span></a><a title="Youtube" target="_blank" href="https://www.youtube.com/channel/UCi6UZTkZg1KBHjBjsj-0gMA?view_as=subscriber" rel="nofollow noopener" class="saboxplugin-icon-grey"><svg aria-hidden="true" class="sab-youtube" role="img" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 576 512"><path fill="currentColor" d="M549.655 124.083c-6.281-23.65-24.787-42.276-48.284-48.597C458.781 64 288 64 288 64S117.22 64 74.629 75.486c-23.497 6.322-42.003 24.947-48.284 48.597-11.412 42.867-11.412 132.305-11.412 132.305s0 89.438 11.412 132.305c6.281 23.65 24.787 41.5 48.284 47.821C117.22 448 288 448 288 448s170.78 0 213.371-11.486c23.497-6.321 42.003-24.171 48.284-47.821 11.412-42.867 11.412-132.305 11.412-132.305s0-89.438-11.412-132.305zm-317.51 213.508V175.185l142.739 81.205-142.739 81.201z"></path></svg></span></a><a title="Instagram" target="_blank" href="https://www.instagram.com/bettina_hielscher/" rel="nofollow noopener" class="saboxplugin-icon-grey"><svg aria-hidden="true" class="sab-instagram" role="img" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 448 512"><path fill="currentColor" d="M224.1 141c-63.6 0-114.9 51.3-114.9 114.9s51.3 114.9 114.9 114.9S339 319.5 339 255.9 287.7 141 224.1 141zm0 189.6c-41.1 0-74.7-33.5-74.7-74.7s33.5-74.7 74.7-74.7 74.7 33.5 74.7 74.7-33.6 74.7-74.7 74.7zm146.4-194.3c0 14.9-12 26.8-26.8 26.8-14.9 0-26.8-12-26.8-26.8s12-26.8 26.8-26.8 26.8 12 26.8 26.8zm76.1 27.2c-1.7-35.9-9.9-67.7-36.2-93.9-26.2-26.2-58-34.4-93.9-36.2-37-2.1-147.9-2.1-184.9 0-35.8 1.7-67.6 9.9-93.9 36.1s-34.4 58-36.2 93.9c-2.1 37-2.1 147.9 0 184.9 1.7 35.9 9.9 67.7 36.2 93.9s58 34.4 93.9 36.2c37 2.1 147.9 2.1 184.9 0 35.9-1.7 67.7-9.9 93.9-36.2 26.2-26.2 34.4-58 36.2-93.9 2.1-37 2.1-147.8 0-184.8zM398.8 388c-7.8 19.6-22.9 34.7-42.6 42.6-29.5 11.7-99.5 9-132.1 9s-102.7 2.6-132.1-9c-19.6-7.8-34.7-22.9-42.6-42.6-11.7-29.5-9-99.5-9-132.1s-2.6-102.7 9-132.1c7.8-19.6 22.9-34.7 42.6-42.6 29.5-11.7 99.5-9 132.1-9s102.7-2.6 132.1 9c19.6 7.8 34.7 22.9 42.6 42.6 11.7 29.5 9 99.5 9 132.1s2.7 102.7-9 132.1z"></path></svg></span></a></div></div></div><p>Der Beitrag <a href="https://www.bettinahielscher.de/menschen-loslassen/">6 Schritte, um Menschen loszulassen, die nicht mehr bei dir sein möchten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bettinahielscher.de">Bettina Hielscher</a>.</p>
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		<title>Von der Vergänglichkeit und dem Leben</title>
		<link>https://www.bettinahielscher.de/von-der-vergaenglichkeit-und-dem-leben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bettina Hielscher]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Sep 2016 08:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Erkenntnisse to go]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Vergänglichkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was mir der Spätsommer über Vergänglichkeit erzählt und was ich daraus für mein Leben mitgenommen habe, erfährst du in diesem Beitrag.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bettinahielscher.de/von-der-vergaenglichkeit-und-dem-leben/">Von der Vergänglichkeit und dem Leben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bettinahielscher.de">Bettina Hielscher</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich liebe den Spätsommer. Wenn sich eine gewisse Melancholie einschleicht und von Abschied und Vergänglichkeit erzählt. Sie macht mir jedes Jahr aufs Neue bewusst, dass alles hier auf Erden endlich ist: Alle Zeit, an der wir festhalten, alles Glück, das wir in Äußerlichkeiten suchen und finden wollen.</p>
<p>Aber nicht nur das.</p>
<p>Auch wir selbst sind vergänglich &#8211; das Aussehen, an dem wir viel zu oft und viel zu sehr festhalten – der Körper, die Haut, die Haare. Alle Schönheit wird mit der Zeit vergehen, so wie die Blätter welk und zu Boden fallen, wenn ihre Zeit – wie jetzt im Spätsommer – so langsam gekommen ist. Die Zeit gekommen ist, loszulassen. Sie sich wandeln zu Staub und dorthin zurückkehren, wo sie hergekommen sind. Eingeschlossen im ewigen Kreislauf des Lebens.</p>
<p><strong>Aber die Melancholie macht mir nicht nur die Vergänglichkeit, sondern vielmehr den Wert des Lebens bewusst.</strong></p>
<p>Sie zeigt mir, dass wir doch eigentlich glücklich sind, wenn auch wir loslassen würden. Loslassen von all den irdischen Dingen, an denen wir festhalten und die wir doch nicht halten können.</p>
<p>Und nicht erst am Ende des Lebens sollten wir loslassen, sondern jeden Tag aufs Neue. Weil wir jeden Tag ein Stückchen sterben, ein Stück vergehen, ohne es zu merken. Und jeden Tag sollten wir dieses kleine Stückchen wirklich sterben, diesen kleinen Tod akzeptieren und das, was gegangen ist, für immer gehen lassen &#8211; den aufkommende Gedanke, dass ein graues Haar mehr, eine Falte tiefer oder wir ein Kilo schwerer geworden sind.</p>
<p><strong>Es ist vergangen und damit nicht mehr von Wert.</strong></p>
<p>Gehe jetzt hinaus in die Natur und du wirst verstehen, was ich meine. Dass nichts von Dauer ist. Du wirst die Ahnung von Abschied spüren, wenn du dich umsiehst &#8211; im Fallen der Blätter, im Vertrocknen der Blüten, im Verblassen des Grüns. Du wirst verstehen, dass nur der Moment des Lebens zählt. Dass die Ewigkeit in einem Atemzug eingeschlossen ist.</p>
<p><strong>Und im Angesicht der Vergänglichkeit wirst du erkennen, dass auch dein Leben endlich – und unheimlich wertvoll ist.</strong></p>
<p>Dass du jetzt die Chance hast glücklich zu sein, wenn du dich dazu entscheidest, von Belangslosigkeiten loszulassen und den wichtigen Dingen im Leben deine Aufmerksamkeit zu geben.</p>
<p>Den Dinge, die nicht vergehen: Die Freude, die Liebe, das Glück.</p>
<p>Wir sollten Beziehungen führen, die uns erfüllen.<br />
Wir sollten Dinge tun, die uns erfreuen.<br />
Wir sollten unseren Herzen folgen und glücklich sein.</p>
<p><strong>Leben.</strong><br />
<strong> Lieben.</strong><br />
<strong> Lachen.</strong></p>
<p>Weil wir nicht ewig Zeit haben.</p>
<p>Weil wir vergehen und jeden Tag ein bisschen mehr sterben.</p>
<p>Weil wir die kostbare Zeit, die uns bleibt, mit den Dingen füllen sollten, die wirklich von Bedeutung sind.</p>
<div class="saboxplugin-wrap" itemtype="http://schema.org/Person" itemscope itemprop="author"><div class="saboxplugin-tab"><div class="saboxplugin-gravatar"><img decoding="async" src="https://www.bettinahielscher.de/wp-content/uploads/Coaching-Hochsensibilitaet-BettinaHielscher.jpg" width="100"  height="100" alt="" itemprop="image"></div><div class="saboxplugin-authorname"><a href="https://www.bettinahielscher.de/author/bettina/" class="vcard author" rel="author"><span class="fn">Bettina Hielscher</span></a></div><div class="saboxplugin-desc"><div itemprop="description"><p><strong>Hi, ich bin Bettina.</strong> Als Coach und Autorin helfe ich hochsensiblen Menschen dabei, Stabilität und Stärke in sich selbst zu entwickeln und ein Leben zu gestalten, das sie tief im Inneren zufrieden macht.</p>
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		<title>Den Tod akzeptieren und wie du Verlust ertragen lernst</title>
		<link>https://www.bettinahielscher.de/tod-akzeptieren/</link>
					<comments>https://www.bettinahielscher.de/tod-akzeptieren/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Hielscher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Aug 2016 07:00:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstfürsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie du den Tod ertragen lernst und dich von schmerzhaften Erinnerungsstücken befreist. Zusätzlich gibt es ein schönes PDF mit vielen Beileidssprüchen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bettinahielscher.de/tod-akzeptieren/">Den Tod akzeptieren und wie du Verlust ertragen lernst</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bettinahielscher.de">Bettina Hielscher</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Und wie du von Menschen und belastenden Erinnerungsstücken loslassen kannst</h2>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li>Hältst du an einem Menschen fest, der nicht mehr bei dir ist?</li>
<li>Reißt dich dieser Umstand immer wieder zu Boden, weil du einfach nicht wahrhaben kannst, was Wahrheit ist?</li>
<li>Hast du Erinnerungsstücke an diesen Menschen, die jedes Mal Traurigkeit in dir wachrufen? Die dich zum Weinen bringen und dich leer fühlen lassen?</li>
</ul>
<p>Ich glaube, dass wir auf der Erde sind, um zu lernen. Jene Aufgaben, dir wir uns jenseits dieser Zeit gesetzt haben, aber auch da sind, um lieben zu lernen und glücklich zu sein.</p>
<p><strong>Und&nbsp;glücklich können wir nur sein, wenn wir immer wieder loslassen</strong>. Denn wir werden im Leben laufend mit Abschieden konfrontiert oder mit Umständen, die wir akzeptieren müssen. Wer da nicht lernt, loszulassen, wird immer wieder im Schmerz landen.</p>
<p>Loslassen kann unglaublich schwer sein, aber es ist eine Kunst, die du lernen musst, wenn du glücklich sein willst.</p>
<h2>Warum Verlust schmerzt</h2>
<p><strong>Leid entsteht immer dann, wenn du an etwas festhältst, was nicht (mehr) gegeben ist. </strong>Dann gibt es keine Übereinstimmung zwischen dem, was du willst und dem, was tatsächlich ist. Und diese fehlende Übereinstimmung verursacht dir Leid. Sie verursacht einen Schmerz, weil beide Zustände nicht mehr in Einklang gebracht werden können.</p>
<p>Wenn ein nahestehender Mensch gestorben ist, tritt genau das ein.</p>
<h2>Den Tod verstehen lernen</h2>
<p>Auch ich bin sehr traurig, wenn ein mir nahestehender Mensch gestorben ist. Um mir diesen Umstand erträglicher zu machen, erinnere ich mich daran, dass dieser Mensch im Leben sein Ziel erreicht hat. <strong>Ich glaube,&nbsp;dass jeder, der stirbt, im Leben das erreicht hat, was er hier erreichen sollte und wollte, ob ihm das bewusst ist oder nicht.</strong></p>
<p>Sie haben ihre Aufgabe gemeistert und die Hülle abgestreift, die sie gebraucht haben, um die Aufgabe zu bewältigen, die sie sich vorgenommen haben. Sie haben alle Last abgegeben und sind nun frei.</p>
<p>Das ist nicht immer leicht nachzuvollziehen.</p>
<p>Gerade bei Menschen, die jung sterben, ist das oft schwer zu verstehen, weil sie in der Vorstellung von den meisten&nbsp;Menschen ihr ganzes Leben noch vor sich hatten. Aber&nbsp;ihre kurze Lebenszeit wird dabei immer mit dem durchschnittlichen Lebensalter verglichen und nicht mit dem, was&nbsp;diese Menschen&nbsp;schon in ihrer Zeit erlebt und erfahren haben. <strong>Nicht immer wohnen junge Seelen in jungen Menschen.</strong></p>
<p>Bei alten Menschen ist das leichter zu begreifen. Sie wollen oft gehen, weil mit dem Alter die Krankheit und Gebrechlichkeit kommt und ihnen die Last des Lebens zu schwer wiegt. Ich kenne sehr viele alte Menschen, die sich wünschen, gehen zu dürfen. Auch meine Oma hatte eine Zeitlang vor ihrem Tod gesagt „Mir reicht es. Ich habe genug gelebt.“</p>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li><strong>Der Tod ist für mich immer die Beendigung einer Aufgabe</strong></li>
<li><strong>Der Tod ist für mich immer ein Ende und ein Anfang</strong></li>
</ul>
<p>Diese Gewissheit&nbsp;macht&nbsp;den Tod für mich erträglicher und hilft mir, mit diesem Zustand umzugehen.</p>
<h2>Warum wir an Erinnerungsstücken haften und warum du sie loslassen solltest</h2>
<p>Alles was uns&nbsp;nach dem Tod&nbsp;bleibt ist erst mal der Schmerz durch den Verlust und die Erinnerungen. Daher möchten wir oft das, was uns an die Verstorbenen erinnert, behalten. Besitzen. Sie dadurch bei uns wissen. Mit ihnen in Verbindung sein &#8211; seelisch wie&nbsp;körperlich.</p>
<p><strong>Es heißt, an Gegenständen haften Energien.</strong> Wenn du an Altem hängst, hältst du das und das, was du damit verbindest, am Leben und bei dir.</p>
<p>Eine Zeitlang ist das ok und oft&nbsp;auch nötig, um den Verlust zu realisieren. Aber es gibt einen wichtigen Grund, warum du dich irgendwann von den Gegenständen verabschieden solltest, die schmerzhafte Erinnerungen hervorrufen:<strong>Um die Seele, die an ihnen haftet, gehen zu lassen.</strong></p>
<h2>Wie du gedanklich loslassen lernst</h2>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li><strong>Wer ist in deinem Umfeld gestorben, an dem du noch sehr hängst?</strong></li>
<li><strong>Gibt es Gegenstände in Erinnerung an diese Person?</strong>(Deine Mutter, deinen Vater, eine gute Freundin)</li>
<li><strong>Nimm sie zur Hand und sage mir: Was rufen sie in dir hervor?</strong>Ist es Schmerz oder Dankbarkeit? Belastung oder Erleichterung? Was ruft allgemein die Erinnerung an den Verlust hervor? Könntest du wieder anfangen zu weinen, weil der Schmerz dich wieder überkommt?</li>
</ul>
<p>Wenn du belastende Erinnerungsstücke hast, dann möchte ich dir etwas erklären, um dir mit diesem Verständnis die Möglichkeit zu geben, loslassen zu können.</p>
<p>Erst gedanklich und dann eventuell tatsächlich. Aber das gedankliche Loslassen ist viel wichtiger, um die Seele, die du durch dein Festhalten und den Schmerz bei dir hältst, frei zu geben.</p>
<p><strong>Denke daran, es geht nur um die Gegenstände, die schmerzhafte Gedanken hervorrufen oder den Schmerz an sich, der durch den Verlust entstanden ist.</strong></p>
<h2>1. Erinnerungsstücke frei geben</h2>
<p>Alte Menschen haben oft Tagebuch geschrieben.</p>
<p>Deren Kinder können oft schwer von diesen Tagebüchern loslassen, auch wenn sie viel Platz einnehmen und oft nicht mal gelesen werden. All die Geschichten &#8211; die Freude und das Leid&nbsp;der Verstorbenen &#8211; befinden sich in diesen&nbsp;Büchern.&nbsp;Sie wegzutun verursacht ein schlechtes Gewissen und Schmerz, weil man sich vom Persönlichsten, vom Letzten trennt, was geblieben ist.</p>
<p>Wenn du meine Vorstellung vom Leben und Tod teilst, dann hat auch in deinen Augen der Verstorbene sein Leben lang darauf hingearbeitet, irgendwann mit Vollendung seiner Aufgabe von der Erde zu gehen. Er hat dazu Geschichten gebraucht. All jene niedergeschriebenen Geschichten aus den Tagebüchern. Er hat sein Schicksal tragen müssen und wurde nun von allem erlöst. Nichts davon gehört mehr zu ihm. Er ist Bewusstsein und in einer viel größeren Form gewachsen, dank der Geschichten, die nun hinter ihm liegen und ihm zum Wachstum verholfen haben. So wie er seinen Körper nicht mehr brauchte, braucht er auch nicht mehr all die Erinnerungen, die er jahrelang angesammelt hat. All die Geschichten, die er niedergeschrieben hat. <strong>Das, was wichtig ist, ist das, was er geworden ist.</strong></p>
<p>Vielleicht hilft dir das zu verstehen, dass auch du diese Erinnerungen&nbsp;in Form von den Tagebüchern nicht brauchst. Befreie auch du dich &#8211; wie die Person, die gehen durfte &#8211;&nbsp;von den Geschichten.</p>
<h2>2. Den Menschen frei geben</h2>
<p><strong>Alles was dich mit dem Verstorbenen verbindet, trägst du in dir.</strong></p>
<p>Eine Verbundenheit, die&nbsp;mit nichts zu vergleichen ist. Das &#8211; und nur das &#8211;&nbsp;ist, was bleibt und bleiben soll.</p>
<p>Befreie dich von der Vergangenheit. Von den Gegenständen. Von dem Schmerz, der dich durch all die Erinnerungen überkommt, wie Wogen, die dein wundes Herz umspülen. Lass los &#8211;&nbsp;und die Wellen glätten sich.&nbsp;<strong>Trenne du dich von&nbsp;dem Schmerz&nbsp;und trenne dadurch&nbsp;den Verstorbenen&nbsp;von dem Schmerz.</strong></p>
<p>Wandle deine Trauer in Dankbarkeit und Respekt, dass&nbsp;er das Leben gemeistert hat. Auf&nbsp;seine Weise.&nbsp;Er ist frei. Das war sein Wunsch und ihm geht es gut.&nbsp;Du brauchst nicht weinen. Denn wie Laotse so wunderschön sagte:&nbsp;Wenn du wüsstest, wohin ich gegangen bin, würdest du dich fragen, warum du geweint hast.</p>
<p>Vergiss nie, dass du nichts verlierst, was du im Herzen trägst. Niemals. Ganz im Gegenteil. <strong>Das unsichtbare Band ist das einzige, das euch verbindet und für euch beide von Bedeutung ist.</strong> Es gibt nichts Materielles, was noch Wert für die Seele hat, die gegangen ist, außer eure&nbsp;Liebe zueinander. Durch sie werdet ihr euch wiedersehen &#8211; außerhalb von Zeit und Raum.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.bettinahielscher.de/wp-content/uploads/2016/08/Wohin-ich-gegangen-bin-1.jpg" alt="Tod akzeptieren" width="700" height="467"></p>
<h2>Werde dir bewusst, dass du Dinge nicht loswirst, sondern sein lässt</h2>
<p><em>&#8222;Abschiede sind nur für die, die mit den Augen lieben. Denn für jene, die mit dem Herzen und der Seele lieben, existiert keine Trennung.&#8220; &#8211; Rumi</em></p>
<p>In&nbsp;vielen Situationen fällt es uns schwer, loszulassen, weil wir Angst haben, etwas zu verlieren, von dem wir uns nicht trennen möchten. Zum Beispiel, wenn ein Mensch gegangen ist und der Zurückgebliebene nicht akzeptieren will, dass der andere nicht mehr bei ihm ist.</p>
<p>Mach dir bewusst, dass du durch das Loslassen die Dinge nicht loswirst&nbsp;(die Umstände haben sich bereits geändert, du hast die Dinge bereits &#8222;verloren&#8220;), genauso wenig, wie du durch das Festhalten an nicht gegebene Umstände diese Tatsachen herbeiführen kannst.</p>
<p><strong> Loslassen heißt, die Dinge sein lassen.</strong></p>
<p>Wenn dir das klar wird, fängst du an, dich dafür zu öffnen, die Dinge anzunehmen, um Frieden in dir zu finden.</p>
<p>Helfen kann letztendlich tatsächlich nur die Zeit. Aber nicht, weil sie die Wunden heilt, sondern, weil das Ereignis aus dem Mittelpunkt rückt.</p>
<p>Ich wünsche dir sehr, dass du das Loslassen lernst.</p>
<p>Wie gehst du mit dem Tod um?</p>
<p><strong>Weiterführende Links:</strong></p>
<ul>
<li>Im dieser Ausgabe des kostenlosen Online Magazins &#8222;<a href="https://magazin.mein-erbe-tut-gutes.de/magazine/trauer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Prinzip Apfelbaum</a>&#8220; geht es ausführlich um das Thema Trauer</li>
</ul>
<div class="saboxplugin-wrap" itemtype="http://schema.org/Person" itemscope itemprop="author"><div class="saboxplugin-tab"><div class="saboxplugin-gravatar"><img decoding="async" src="https://www.bettinahielscher.de/wp-content/uploads/Coaching-Hochsensibilitaet-BettinaHielscher.jpg" width="100"  height="100" alt="" itemprop="image"></div><div class="saboxplugin-authorname"><a href="https://www.bettinahielscher.de/author/bettina/" class="vcard author" rel="author"><span class="fn">Bettina Hielscher</span></a></div><div class="saboxplugin-desc"><div itemprop="description"><p><strong>Hi, ich bin Bettina.</strong> Als Coach und Autorin helfe ich hochsensiblen Menschen dabei, Stabilität und Stärke in sich selbst zu entwickeln und ein Leben zu gestalten, das sie tief im Inneren zufrieden macht.</p>
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		<title>Brief an eine Verlassene</title>
		<link>https://www.bettinahielscher.de/brief-eine-verlassene/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bettina Hielscher]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2015 08:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Briefe an...]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstfürsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied]]></category>
		<category><![CDATA[Brief]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Brief soll den Menschen dienen, die verlassen werden. Er geht an Freundschaften, die ihre Kraft verloren haben und denen eine Trennung bevorsteht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bettinahielscher.de/brief-eine-verlassene/">Brief an eine Verlassene</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bettinahielscher.de">Bettina Hielscher</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Liebe,</p>
<p>für mich ist unser gemeinsamer Weg zu Ende. Ich hätte mir am liebsten gar kein Ende gewünscht, aber es geht nicht anders. <strong>Ich habe das Gefühl, dass mein Lebensweg in eine andere Richtung als der deine geht und sich meine Welt schneller als deine sich dreht.</strong></p>
<p>Es war wunderschön mit dir. So viel Zeit haben wir zusammen verbracht – wir haben Höhen und Tiefen durchlebt, haben geliebt, getanzt, geweint und gelacht. Heute bewegen wir uns in einem anderen Raum wie mir scheint – weit entfernt von dem damaligen Gefühl. Unsere beste Zeit kommt mir vor wie ein schöner Traum, der uns nur noch in der Verganenheit vereint.</p>
<p>Wir sind die gleichen wie früher und doch andere geworden. Ein Gefühl hat sich eingeschlichen, das mir das Leben dieser Freundschaft erschwert und das mir zeigt, dass unsere Beziehung nicht mehr den Wert hat, den sie einst hatte. Wir surfen nicht mehr auf der gleichen Wellenlänge.<strong> Was auch immer unseren Kurs gedreht hat, lässt meine Wogen höher schlagen und deine Wellen seicht an Land gehen. Es lässt mich im Wind der Freiheit reiten und deine Welt still stehen.</strong></p>
<p>Meine Liebe,</p>
<p>ich werde dich verlassen.</p>
<p><strong>Und es tut mir Leid. Unendlich leid für dich, aber ich möchte keine Freundschaft aus Pflichtgefühl pflegen, keine Treue aus Schuldgefühl geben und keine Beziehung auf Lügen leben</strong>. Ich möchte frei sein – frei von dir. Weil sich der Wind gedreht hat und wir unser Gleichgewicht verloren haben. Weil ich den Wind in den Segeln brauche und den Balanceakt zwischen unseren Meeren nicht mehr tanzen kann.</p>
<p><strong>Ich danke dir für all das, was du bist. Ich danke dir, dass du in meinem Leben warst und wir gemeinsam ein Stück Geschichte geschrieben haben.</strong> Ich danke dir für das, was ich durch dich lernen konnte, für deine Freundschaft und für deine Liebe. Ich danke dir, für unsere Freundschaft und die wunderbaren Erinnerungen, die sie uns geschenkt hat. Du bist Teil meines Lebens und hast mir geholfen, der Mensch zu werden, der ich geworden bin. Ich hoffe, dass auch ich dir einiges lehren konnte und an gutem Gefühl in dir hinterlassen habe.</p>
<p><strong>Du trägst keine Schuld an unserer Trennung. Auch wenn es sich so anfühlt. Aber ich fühle uns beide nicht mehr.</strong></p>
<p>Ich muss ohne dich weiter.</p>
<p>Bitte verzeihe mir.</p>
<hr>
<p><strong>Weiterführende Links:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.bettinahielscher.de/wann-es-zeit-ist-alte-freundschaften-zu-beenden/">Wann es Zeit ist, alte Freundschaften zu beenden</a></li>
</ul>
<div class="saboxplugin-wrap" itemtype="http://schema.org/Person" itemscope itemprop="author"><div class="saboxplugin-tab"><div class="saboxplugin-gravatar"><img decoding="async" src="https://www.bettinahielscher.de/wp-content/uploads/Coaching-Hochsensibilitaet-BettinaHielscher.jpg" width="100"  height="100" alt="" itemprop="image"></div><div class="saboxplugin-authorname"><a href="https://www.bettinahielscher.de/author/bettina/" class="vcard author" rel="author"><span class="fn">Bettina Hielscher</span></a></div><div class="saboxplugin-desc"><div itemprop="description"><p><strong>Hi, ich bin Bettina.</strong> Als Coach und Autorin helfe ich hochsensiblen Menschen dabei, Stabilität und Stärke in sich selbst zu entwickeln und ein Leben zu gestalten, das sie tief im Inneren zufrieden macht.</p>
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		<title>Brief an meine Oma</title>
		<link>https://www.bettinahielscher.de/brief-an-oma/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bettina Hielscher]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Nov 2015 12:02:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Briefe an...]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstfürsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied]]></category>
		<category><![CDATA[Brief]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Brief ist meiner verstorbenen Oma gewidmet, die ich sehr geliebt habe. Welche Erinnerungen hast du an einen wichtigen verstorbenen Menschen?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bettinahielscher.de/brief-an-oma/">Brief an meine Oma</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bettinahielscher.de">Bettina Hielscher</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Oma,</p>
<p>du bist vor über zwei Jahren gestorben und momentan muss ich wieder häufiger an dich denken. Du warst eine so weise Frau und eine so gute Freundin für mich. Trotz des großen Altersunterschieds hatte ich immer das Gefühl, dass du mich verstehst – mit all meinen jugendlichen Problemen, die in deiner Generation in der Form oft überhaupt keine Bedeutung hatten.</p>
<p>Du hast mir beigebracht, dass Toleranz und Respekt anderen gegenüber mit das Wichtigste im Leben ist und dass die Kunst darin besteht, andere sein zu lassen und anzunehmen, wie sie sind. Nur so funktionieren Beziehungen – sei es eine Freundschaft oder eine Partnerschaft.</p>
<p><strong>Du hast mich gelehrt, dass es ein größeres Ganzes gibt, unter dem die ganze Welt steht und jeder für sich seinen Sinn und Glauben darin wiederfinden soll</strong>. Obwohl du in einer Zeit aufgewachsen bist, in der die Kirche und der strenge Glauben Bestandteil der Erziehung waren, hast du verstanden, dass es im Leben nicht um die Kirche geht, sondern um seinen eigenen Glauben an das Wunder Leben. Du warst so fasziniert von dem Lebensprozess – sei es der menschliche Körper oder die Natur. Du hast gewusst, dass so etwas klug Durchdachtes und Wunderschönes nur göttlich sein kann, hast aber jeden in seinem Glauben gelassen, der mit dem Wort Gott nichts anfangen konnte. Wenn jemand das Leben bewundert hat, war das für dich Glaube genug.</p>
<p>Liebe Oma,</p>
<p>ich weiß nicht, ob ich dir oft genug Danke gesagt habe für all die Liebe, die du mir geschenkt hast. Du hast mich neben deinem Bett schlafen lassen, wenn ich Angst hatte, alleine im Gästezimmer zu schlafen, du hast nie geschimpft, wenn etwas zu Bruch gegangen ist. Du hast verstanden, wann es sich lohnt, sich aufzuregen und wann nicht.</p>
<p>Du wolltest immer Frieden. Nicht nur in deinem Umfeld, sondern für die ganze Welt. Zwei Tage vor deinem unerwarteten Tod war ich glücklicherweise bei dir und ich habe erfahren, warum du dich bei Themen zu aktuellen Nachrichten raushältst. Du sagtest mir, die Welt sei voll genug von negativen Gedanken. Jeder, der diese Schlagzeilen weiterträgt und sich auf das Schlimme konzentriert, steuert seine negativen Gedanken der Welt bei. Du wusstest, dass die Kraft der Gedanken machtvoll ist und dass je mehr Negatives in der Welt ist, desto mehr Negatives passieren wird. Das wolltest du nicht unterstützen.</p>
<p>Du hast mich kurz vor deinem Tod gelehrt, dass Angst zu verbreiten und Entsetzen zu manifestieren ein Beitrag zum Schlechten in der Welt ist. Stattdessen sollten wir darüber nachdenken, was man selbst in seinem Leben tun kann, um die Welt ein Stück heller zu machen.</p>
<p>Liebe Oma,</p>
<p>danke für dein Sanftmut, deine Geduld und deine Demut. Du hast dir nichts sehnlicher gewünscht, als Zeit mit den Menschen zu verbringen, die du liebst. Es tut mir leid, dass ich das nicht so erfüllt habe, wie ich hätte können und bitte dich sehr um Verzeihung. Für die Zeit, die wir gemeinsam hatten und für all das, was du mir beigebracht hast, möchte ich dir von ganzem Herzen danken.</p>
<p>Ich vermisse dich.</p>
<hr />
<p><strong>Hier gelangst du zu weiteren Briefen, die ich geschrieben habe:</strong></p>
<p><a href="https://www.bettinahielscher.de/category/briefe-an/">Kategorie: &#8222;Briefe an&#8230;&#8220;</a></p>
<p>Welche Erinnerungen hast du an deine Oma? Wer war deine &#8222;Oma&#8220;, die dir mit Weisheit und Liebe zur Seite gestanden hat?</p>
<div class="saboxplugin-wrap" itemtype="http://schema.org/Person" itemscope itemprop="author"><div class="saboxplugin-tab"><div class="saboxplugin-gravatar"><img decoding="async" src="https://www.bettinahielscher.de/wp-content/uploads/Coaching-Hochsensibilitaet-BettinaHielscher.jpg" width="100"  height="100" alt="" itemprop="image"></div><div class="saboxplugin-authorname"><a href="https://www.bettinahielscher.de/author/bettina/" class="vcard author" rel="author"><span class="fn">Bettina Hielscher</span></a></div><div class="saboxplugin-desc"><div itemprop="description"><p><strong>Hi, ich bin Bettina.</strong> Als Coach und Autorin helfe ich hochsensiblen Menschen dabei, Stabilität und Stärke in sich selbst zu entwickeln und ein Leben zu gestalten, das sie tief im Inneren zufrieden macht.</p>
</div></div><div class="clearfix"></div><div class="saboxplugin-socials "><a title="Facebook" target="_blank" href="https://www.facebook.com/bettinahielscher.de/" rel="nofollow noopener" class="saboxplugin-icon-grey"><svg aria-hidden="true" class="sab-facebook" role="img" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 264 512"><path fill="currentColor" d="M76.7 512V283H0v-91h76.7v-71.7C76.7 42.4 124.3 0 193.8 0c33.3 0 61.9 2.5 70.2 3.6V85h-48.2c-37.8 0-45.1 18-45.1 44.3V192H256l-11.7 91h-73.6v229"></path></svg></span></a><a title="Youtube" target="_blank" href="https://www.youtube.com/channel/UCi6UZTkZg1KBHjBjsj-0gMA?view_as=subscriber" rel="nofollow noopener" class="saboxplugin-icon-grey"><svg aria-hidden="true" class="sab-youtube" role="img" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 576 512"><path fill="currentColor" d="M549.655 124.083c-6.281-23.65-24.787-42.276-48.284-48.597C458.781 64 288 64 288 64S117.22 64 74.629 75.486c-23.497 6.322-42.003 24.947-48.284 48.597-11.412 42.867-11.412 132.305-11.412 132.305s0 89.438 11.412 132.305c6.281 23.65 24.787 41.5 48.284 47.821C117.22 448 288 448 288 448s170.78 0 213.371-11.486c23.497-6.321 42.003-24.171 48.284-47.821 11.412-42.867 11.412-132.305 11.412-132.305s0-89.438-11.412-132.305zm-317.51 213.508V175.185l142.739 81.205-142.739 81.201z"></path></svg></span></a><a title="Instagram" target="_blank" href="https://www.instagram.com/bettina_hielscher/" rel="nofollow noopener" class="saboxplugin-icon-grey"><svg aria-hidden="true" class="sab-instagram" role="img" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 448 512"><path fill="currentColor" d="M224.1 141c-63.6 0-114.9 51.3-114.9 114.9s51.3 114.9 114.9 114.9S339 319.5 339 255.9 287.7 141 224.1 141zm0 189.6c-41.1 0-74.7-33.5-74.7-74.7s33.5-74.7 74.7-74.7 74.7 33.5 74.7 74.7-33.6 74.7-74.7 74.7zm146.4-194.3c0 14.9-12 26.8-26.8 26.8-14.9 0-26.8-12-26.8-26.8s12-26.8 26.8-26.8 26.8 12 26.8 26.8zm76.1 27.2c-1.7-35.9-9.9-67.7-36.2-93.9-26.2-26.2-58-34.4-93.9-36.2-37-2.1-147.9-2.1-184.9 0-35.8 1.7-67.6 9.9-93.9 36.1s-34.4 58-36.2 93.9c-2.1 37-2.1 147.9 0 184.9 1.7 35.9 9.9 67.7 36.2 93.9s58 34.4 93.9 36.2c37 2.1 147.9 2.1 184.9 0 35.9-1.7 67.7-9.9 93.9-36.2 26.2-26.2 34.4-58 36.2-93.9 2.1-37 2.1-147.8 0-184.8zM398.8 388c-7.8 19.6-22.9 34.7-42.6 42.6-29.5 11.7-99.5 9-132.1 9s-102.7 2.6-132.1-9c-19.6-7.8-34.7-22.9-42.6-42.6-11.7-29.5-9-99.5-9-132.1s-2.6-102.7 9-132.1c7.8-19.6 22.9-34.7 42.6-42.6 29.5-11.7 99.5-9 132.1-9s102.7-2.6 132.1 9c19.6 7.8 34.7 22.9 42.6 42.6 11.7 29.5 9 99.5 9 132.1s2.7 102.7-9 132.1z"></path></svg></span></a></div></div></div><p>Der Beitrag <a href="https://www.bettinahielscher.de/brief-an-oma/">Brief an meine Oma</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bettinahielscher.de">Bettina Hielscher</a>.</p>
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