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	<title>Depression Archive - Bettina Hielscher</title>
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		<title>Du bist nicht deine Depression</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bettina Hielscher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2016 06:04:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstheit]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Unglücklichsein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn du aufhörst, dich mit deiner Depression zu identifizieren, kannst du dich von ihr, von deinem Unglücklichsein befreien.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bettinahielscher.de/depression/">Du bist nicht deine Depression</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bettinahielscher.de">Bettina Hielscher</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Wie du dich vom Unglücklichsein befreien kannst</h2>
<p>Viele Menschen verwechseln den Zustand des Unglücklichseins mit sich selbst. Sie identifizieren sich so sehr mit diesem traurigen <a href="https://www.bettinahielscher.de/gefuehle-zulassen/">Gefühl</a>, dass sie es nicht mehr als Zustand begreifen, sondern glauben, sie selbst sind dieser Zustand.</p>
<p>Genauso ist es mit einer Depression. Eine Depression ist ein Zustand. Aber dieser Zustand bist nicht du. Das solltest du nie vergessen.</p>
<h2>Das immerwährende Licht in dir</h2>
<p>Tief im Inneren bist du lebendig. Es ist dein Innerstes, mit dem Leben verbundene Selbst. Das Licht, das mit jedem Menschen auf die Erde kommt. Das ungetrübt durch Erfahrungen, Gedanken und Erziehung, Abhängigkeiten und Ängste ist.</p>
<p>Es ist das Bewusstsein in dir. Deine wahre Natur &#8211; die Licht und Liebe, Glück und innere Freiheit ist, wie der spirituelle Meister Eckhart Tolle sagt.</p>
<h2>Unglücklichsein &#8211; die begrabene Lebendigkeit</h2>
<p>Wer anhaltend unglücklich ist, hat die Verbindung zu seiner wahren Natur verloren und spürt das Leben in sich nicht mehr &#8211; die Freude und Leichtigkeit, die von Anbeginn an in ihm wohnt.</p>
<p>Er hat sie verloren auf dem Weg, das zu werden, was andere von ihm erwarten.</p>
<p>Das passiert oft schleichend und unbemerkt.</p>
<p>Im Laufe der Zeit lernen und beginnen wir, uns anzupassen. Wir lassen uns in Formen pressen und machen uns abhängig – von Menschen, Normen und Regeln, um Erwartungen stand zu halten, um geliebt und gemocht zu werden. Um erfolgreich zu sein und zu funktionieren.</p>
<p>Und verlieren uns selbst dabei. Manchmal soweit, dass wir in eine Depression rutschen. Wir wissen überhaupt nicht mehr, wer wir sind und wie wir glücklich sein können und beginnen, das, was wir in uns selbst nicht (mehr) finden, in anderen und Äußerlichkeiten zu suchen.</p>
<p>Dabei ist es da.</p>
<p><strong>Wir haben es nicht verloren, sondern nur verschüttet und begraben unter unseren schweren Gedanken und negativen Gefühlen.</strong></p>
<p>Wie es dazu kommen konnte?</p>
<p>Was auch immer wir erlebt haben, hat Spuren in uns hinterlassen. Wir haben eine Mauer gebaut und unsere Seele darin eingeschlossen. Das Licht in uns begraben, weil wir Ängste und Sorgen haben. Weil wir von unserem zwanghaften und begrenzten Denken, anderen gerecht zu werden und uns selbst in Frage zu stellen, so beeinflusst sind, dass wir die Leichtigkeit und Freiheit, mit der wir geboren wurden, nicht mehr spüren können.</p>
<p>Das kann zur Folge haben, je länger dieser Zustand anhält, dass du dich immer kraftloser fühlst. Dass du immer müder und erschöpfter vom Leben wirst und in einen Sog der Traurigkeit und Hilflosigkeit gezogen wirst, weil die seelische Last zu schwer wiegt. Das alles führt zum Zustand der Depression: Zu einer gedrückten Stimmung, zu Antriebslosigkeit und negativen Gedankenschleifen. Das Selbstwertgefühl, die Leistungsfähigkeit, die Freude und das Mitgefühl gehen verloren. Das gesamte Interesse am Leben selbst.</p>
<p><strong>Aber glaube mir, unter all der Schwere bist du immer noch leicht</strong>.<br />Unter all der Schwere liegt deine Lebendigkeit.</p>
<p>Und es gibt einen Weg zurück: Den Berg abtragen, unter dem du sie verschüttet hast und unter dem Leichtigkeit, Hoffnung, Kraft und Lebenswillen zum Vorschein kommen.</p>
<p>Dazu musst du die Gedanken und Gefühle, die so schwer wiegen, auflösen und zu deiner wahren Natur zurückfinden.</p>
<h2>Der wahre Grund für deine Depression</h2>
<p><strong>Hauptgrund für jedes Unglücklichsein ist niemals die Situation, sondern die Gedanken über die Situation.</strong></p>
<p>Eine Situation ist, wie sie ist. Sie ist weder gut noch schlecht. Nichts ist weder gut noch böse. Nur dein Denken macht es dazu, wie <a href="https://www.bettinahielscher.de/weisheiten-buddha/">Buddha</a> so schön sagte.</p>
<p><strong>Leid entsteht nur, wenn du deinen Gedanken glaubst.</strong></p>
<p>Stell dir vor, jemand sagt, dass du hässlich bist. Wenn du ihm glaubst, den Gedanken für wahr hältst, dann findest du dich hässlich. Und damit verursachst du dir Leid und Schmerz.</p>
<p>Wenn du ihm nicht glaubst, den Gedanken für unwahr hältst, dann findest du dich schön. Du verursachst dir kein Leid, weil da kein negativer Gedanke ist, den du für wahr hältst.</p>
<p>Wenn du glaubst, was du denkst, nennt man das: sich mit seinen Gedanken identifizieren. Das heißt: Du verbindest du dich mit dem Gedanken so sehr, dass du zu diesem Gedanken wirst. Einschließlich dem Gefühl, das dieser Gedanke in dir auslöst.</p>
<p>Ein gutes Beispiel dafür ist Selbstmitleid.</p>
<p>Wenn du dir einredest, dass es dir unglaublich schlecht geht, dass dich die Welt schlecht behandelt und alles gegen dich gerichtet ist, gräbst du dich immer tiefer in den Sumpf des Leidens. Du wirst zum Zustand des Selbstmitleids.</p>
<p>Je größer dein Selbstmitleid, deine Identifikation mit diesen Gedanken, desto schlechter geht es dir.</p>
<h2>Wie du dich vom Unglücklichsein befreien kannst – ein Vergleich</h2>
<p>Wenn du nun weißt, dass der Ursprung des Leidens die Identifikation mit deinen Gedanken ist, dann ergibt sich daraus der Weg in die Befreiung: <strong>Löse dich von der <a href="https://www.bettinahielscher.de/mit-gedanken-identifizieren/">Identifikation mit deinen Gedanken</a></strong>.</p>
<p>Erinnere dich an das, was du tief in dir bist. Das Licht und die Liebe, die in jedem Menschen wohnt und die nur zugeschüttet von deinen Emotionen und Gedanken sind.</p>
<p>Du bist nicht deine Gedanken.</p>
<p>Du bist Bewusstsein. Licht, Liebe und Lebendigkeit.</p>
<p><strong>Du bist der Himmel und deine Gedanken, sind die Wolken, die vorüberziehen. </strong></p>
<p><strong>Die Wolken verschwinden. Der Himmel bleibt. </strong></p>
<p>Immer. Egal wann. Alles was am Himmel auftaucht und ihn vorübergehend in seiner Farbe und seinem Eindruck verfälscht, ist nicht der Himmel und zieht vorüber.</p>
<p>Oder hast du mal erlebt, dass Wolken stehen bleiben?</p>
<p>Das, was du denkst, erzeugt in großem Maße die Gefühle, die du empfindest. Am Beispiel des Himmels und der Wolken heißt das, dass die Farbe der Wolken deine Gefühlslage bestimmen. Wenn du dann mit dem Denken eins wirst und die Farbe der Wolken annimmst, erkennst du nicht mehr, dass du in Wahrheit gar nicht die Wolken bist. Sondern dass sie für eine Weile bei dir sind und dann weiterziehen.</p>
<p>Du bist der Himmel.</p>
<p>Und nun übertrag das auf deine Situation.</p>
<h2>Wie du dich vom Unglücklichsein befreien kannst – eine Übung</h2>
<p><strong>Trenne die Gedanken von der Situation. </strong></p>
<p>Sei das Bewusstsein hinter den Gedanken.</p>
<p>Die Situation ist so, wie sie ist.</p>
<p>Da sind die Gedanken &#8211; dort ist die Situation.</p>
<p>Du bist nicht deine Gedanken, sondern du hast Gedanken über die Situation.<br />Du bist nicht deine Gefühle. Du hast Gefühle, die diese Gedanken auslösen.</p>
<p><strong>Formuliere auch dein Unglücklichsein um.</strong></p>
<p>Du bist nicht unglücklich. Du fühlst dich unglücklich. Etwas in dir ist unglücklich.</p>
<p><strong>Löse dich von dem Gedanken, eine Depression zu haben.</strong></p>
<p><strong>Und dann gehe auf die Suche nach dem</strong> Ursprung.</p>
<p>Sobald du aufhörst, dich mit dem zu identifizieren, was du glaubst zu sein, beginnst du, die Verbindung zu lösen. Du steigst damit aus dem Gefühl aus, das dich gerade beherrscht und mit dem du eins geworden bist.</p>
<h2>Löse dich von der Identifikation mit deinen Gedanken und du kannst aus der Depression finden</h2>
<p>Suche nicht nach Glück. Du findest es nicht, wenn du danach suchst, weil du dir dann einredest, dass du unglücklich bist.</p>
<p>Suche nach Freiheit vom Unglücklichsein.</p>
<p>Das kannst du sofort erreichen, wenn du dich dem, was ist, mit voller Aufmerksamkeit zuwendest und aus der beobachtenden Position heraus erkennst, dass das, was du fühlst, ein Zustand ist.</p>
<p><strong>Wenn du dich nicht mit deinen Gedanken verbindest, bist du nichts von alldem, was du denkst und fühlst.<br /></strong></p>
<p>Dann bist du frei.</p>
<p>Du bist der Himmel.<br />Deine Gedanken sind die Wolken, die vorüberziehen.<br />Deine Gefühle sind die Farben der Wolken.<br />Du bist nicht unglücklich.<br />Du bist nicht depressiv.<br />Du bist der Himmel.</p>
<p>Alles zieht vorüber, wenn du es lässt.</p>


<p></p>
<div class="saboxplugin-wrap" itemtype="http://schema.org/Person" itemscope itemprop="author"><div class="saboxplugin-tab"><div class="saboxplugin-gravatar"><img decoding="async" src="https://www.bettinahielscher.de/wp-content/uploads/Coaching-Hochsensibilitaet-BettinaHielscher.jpg" width="100"  height="100" alt="" itemprop="image"></div><div class="saboxplugin-authorname"><a href="https://www.bettinahielscher.de/author/bettina/" class="vcard author" rel="author"><span class="fn">Bettina Hielscher</span></a></div><div class="saboxplugin-desc"><div itemprop="description"><p><strong>Hi, ich bin Bettina.</strong> Als Coach und Autorin helfe ich hochsensiblen Menschen dabei, Stabilität und Stärke in sich selbst zu entwickeln und ein Leben zu gestalten, das sie tief im Inneren zufrieden macht.</p>
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		<title>Wie du Unglücklichsein auflösen kannst</title>
		<link>https://www.bettinahielscher.de/ungluecklichsein/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bettina Hielscher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Aug 2016 07:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Unglücklichsein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Depressionen können durch überspieltes Unglücklichsein entstehen. Durch verdrängten Schmerz, der sich als ungelöstes Problem seinen Weg ans Licht sucht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bettinahielscher.de/ungluecklichsein/">Wie du Unglücklichsein auflösen kannst</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bettinahielscher.de">Bettina Hielscher</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn du Unglücklichsein hinter einem lächelnden Äußeren versteckst und dir selbst gegenüber leugnest, dass es dir nicht gut geht, kann dich dieser Zustand noch unglücklicher machen und im schlimmsten Fall zu Depressionen führen.</p>
<p>Wieso das so ist?</p>
<p>Weil in dir das wächst, was du in dir trägst.</p>
<p>Die Energie, die deine Seele füllt, ist der Nährboden für das, was in dir erblühen soll. Und wenn der Boden nicht gut ist, wird auch die Ernte entsprechende Spuren aufweisen.</p>
<p>Stell dir vor du hast verunreinigte Erde, schüttest saubere Erde darüber und pflanzt eine Blume auf diesen Boden. Dadurch ist die verunreinigte Erde nicht verschwunden. Am tiefsten Punkt erreichen die Wurzeln diese Erdschicht und ziehen aus ihr dir Energie zum Wachsen.</p>
<p>So trägt die gesamte Blume Bestandteile dieser Erdschicht in sich.</p>
<p>Auch wenn man ihr das nicht gleich ansieht.</p>
<p>Und genauso ist es bei dir.</p>
<p>Dein Unglücklichsein ist die verunreinigte Erde. Das Vortäuschen falscher Tatsachen (alles sei gut, obwohl es das nicht ist),&nbsp; ist die saubere Erde, die du darüber streust. Auf diesem Boden pflanzt du ein Lächeln und all die positiven Gefühle, die du dir ersehnst.</p>
<p><strong>Aber die negativen Gefühle, die du verschüttet hast, nehmen immer noch Raum in deiner Seele ein.</strong> Sie sind Bestandteil des Bodens, auf dem die glücklichen Gefühle wachsen sollen. Nur ist deine Seele nicht rein genug, um echte, positive Gefühle wachsen&nbsp; zu lassen.</p>
<p>So trägst du in dir die Spuren der Traurigkeit, die du in deiner Seele beherbergst.</p>
<p>Auch wenn man dir das nicht gleich ansieht.</p>
<h2>Jede Wahrheit sucht sich ihren Weg ans Licht</h2>
<p>Eine Weile kann alles gut gehen.</p>
<p>Eine Blume wird wachsen und eine Blüte wird erblühen.</p>
<p>Mit der Zeit wird man ihr aber ansehen, dass sie keinesfalls den besten Boden hatte, um sich zu entfalten. Sie ist nicht so kraftvoll und schön, wie sie sein könnte. Ihre Blütenblätter matt und von dunklen Furchen gezeichnet, ihre Haltung gebeugt, ihr Widerstand schwach.</p>
<p>Auch du wirst lächeln und freundlich sein und nach außen den Schein wahren.</p>
<p>Aber mit der Zeit wird man auch dir&nbsp;dein Unglücklichsein ansehen. Deinem Lächeln. Deinen Augen. Deinem Gesamtbild. Erste Anzeichen werden nur im Kleinen sichtbar sein, wenn man dich aufmerksam betrachtet. Irgendwann aber reicht ein Blick auf dich und dein Verhalten – wie auf die Blüte &#8211; um die Spuren des Unglücklichseins in dir zu erkennen. Deine Augen sind müde, dein Lächeln schwach, deine Freude leblos.</p>
<p>Das Unglücklichsein&nbsp;ist in dir und das, wovon du zehrst.</p>
<p>Es ist&nbsp;demnach unweigerlich das, was du nach außen transportieren wirst.</p>
<h2>Alles eine Frage der Zeit</h2>
<p>Jede&nbsp;schmerzhafte Wahrheit, die&nbsp;ungelöst in dir begraben ist, wird ihren Weg suchen, um ans Licht zu kommen.</p>
<p>Manchmal kommt&nbsp;der Schmerz&nbsp;mit größerer Intensität zurück, als dir lieb ist. Weil&nbsp;er unter all dem Schein, den du darüber gelegt hast, Zeit genug hatte, zu wachsen.&nbsp;Weil du lange genug die Lüge gelebt hast, dass du auf die Wahrheit&nbsp;selbst nicht mehr gefasst bist.</p>
<p>Dann wird dir bewusst,&nbsp;dass&nbsp;der alte Schmerz immer noch präsent ist. Dass ein Kratzen an der Oberfläche den Schmerz ans Tageslicht bringt.</p>
<p>Auch eine nässende Wunde kann weder verheilen, noch verschwinden, wenn du immer mehr Pflaster über sie klebst. Die Wunde wird größer und schlimmer werden. Sie wird durch alle Pflaster nässen und dir zeigen, dass da ein Problem ist. Bis du die Wunde aufdeckst. Luft an sie lässt und ihr die Chance zur Heilung gibst.</p>
<p>Jede Täuschung kann eine Weile aufrechterhalten werden, bis die Zeit für die Wahrheit gekommen ist.</p>
<p>Dann bricht alles auf und das Innerste wird offenbart.</p>
<p>Wie ein Schimmelfleck an der Wand, der sich nur scheinbar übermalen lässt und nach einer Weile wieder zum Vorschein kommt und das alte Problem ans Tageslicht bringt.</p>
<h2>Verdrängen macht dein Problem nur schlimmer</h2>
<p>Dass Verdrängen nicht funktioniert hast du vielleicht selbst schon erlebt: Ein altes Problem, dass&nbsp;wie aus dem Nichts&nbsp;wieder aufgetaucht ist und vielleicht sogar schlimmer war, als damals. Kennst du das?</p>
<p>Oft ist es nämlich so, dass, je länger du verdrängst und überspielst, desto schlimmer dein Problem werden wird,&nbsp;weil die Angst vor der Konfrontation mit diesem Problem&nbsp;immer stärker wird. Du bist damals vor ihm davongelaufen und auch jetzt nicht bereit dafür, dich ihm zu stellen. Zudem schwelgt in dir die Angst, dass jemand an der Oberfläche kratzt und aufdeckt, was du zu verstecken&nbsp;versuchst. Daher versuchst du alles zu meiden, was in die Nähe deines Problems kommt.</p>
<p>Ein weiterer Konflikt, der deine Seele belastet.</p>
<p>Vielleicht hast du das schon in Zusammenhang mit trauernden Menschen erlebt. Sie meiden das Thema um den Menschen, der gegangen ist. Wollen selbst nicht wahrhaben, was Wahrheit ist. Wenn diese Menschen den Verlust nur verdrängen, ohne sich mit ihm zu befassen und auseinandersetzen, werden sie oft jahrelang oder Jahre später mit diesem unverarbeiteten Schmerz konfrontiert und können immer noch nicht mit dem Verlust umgehen.</p>
<p>Irgendwann ist Zeit für die Wahrheit. Es führt kein Weg an ihr vorbei.</p>
<h2>Der Weg führt durch den Schmerz</h2>
<p>Jedes Unglücklichsein möchte dir etwas sagen.&nbsp;Es ist eine Botschaft an dich mit dem Hinweis auf einen inneren Konflikt, der dein inneres Gleichgewicht stört. Durch das Leugnen des Gefühls wird dein Konflikt nicht verschwinden. Er wird schmerzhaft in dir wohnen, bis du dich deinem Problem gestellt und es gelöst hast. Bis du durch den Schmerz gegangen bist und ihn dadurch überwindest. Bis du die verunreinigte Erde ausgetauscht hast und der Boden rein ist.</p>
<p>Deswegen kommt er zurück. Damit du dich mit ihm auseinandersetzt, ihn auflöst&nbsp;und&nbsp;deine Seele Frieden finden kann.</p>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li><strong>Keine Angst verschwindet ohne Konfrontation.</strong></li>
<li><strong>Keine Wut verschwindet ohne klärende Aussprache.</strong></li>
<li><strong>Kein Schmerz verschwindet ohne Zulassen, Verarbeiten, Loslassen.</strong></li>
</ul>
<p>Alles was verschwinden soll, muss angenommen und behandelt werden.</p>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li><strong>Durch Vergebung.</strong></li>
<li><strong>Durch Akzeptanz.</strong></li>
<li><strong>Durch Liebe.</strong></li>
<li><strong>Durch Konfrontation.</strong></li>
</ul>
<p>Ich wünsche dir alles Gute auf dem Weg zu deinem inneren Frieden.</p>
<p>Wie gehst du mit Unglücklichsein um? Hast du es auch schon mal verdrängt und gemerkt, dass es nicht funktioniert? Ich freue mich, auf deine Geschichte!</p>
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<div class="saboxplugin-authorname"><a href="https://www.bettinahielscher.de/author/bettina/" class="vcard author" rel="author"><span class="fn">Bettina Hielscher</span></a></div>
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<p><strong>Hi, ich bin Bettina.</strong> Als Coach und Autorin helfe ich hochsensiblen Menschen dabei, Stabilität und Stärke in sich selbst zu entwickeln und ein Leben zu gestalten, das sie tief im Inneren zufrieden macht.</p>
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		<title>Ein Weg aus der Verzweiflung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bettina Hielscher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2016 07:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstfürsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Verzweiflung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn du den Weg in eine Verzweiflung verstehst, findest du einfacher aus ihr heraus. Wie ich es in drei Schritten geschafft habe, erfährst du hier.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bettinahielscher.de/verzweiflung/">Ein Weg aus der Verzweiflung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bettinahielscher.de">Bettina Hielscher</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Was mir geholfen hat, mein Seelentief zu überstehen</h2>
<p>Wenn du unglücklich bist und nicht weiter weißt, ist es wichtig, die Ursachen zu finden und an Lösungen zu arbeiten. Nun gibt es aber Situationen, in denen man weder die Ursachen, noch die Lösungen finden, ja nicht mal im Ansatz erahnen kann. Man sucht und sucht, setzt alles daran, eine Antwort zu finden, aber bleibt immer am Anfang der Suche.<br />
ge<br />
Dieser Umstand löst Verzweiflung aus. Je mehr du in diesem Zustand weiter nach einer Antwort suchst, desto weniger wirst du eine findest und desto schlimmer wird die Situation werden.</p>
<p>Hast du das schon erlebt?</p>
<p>Weißt du auch, warum das so ist?</p>
<h2>Alles ist Energie &#8211; Das Gesetz der Anziehung</h2>
<p>Deine Gedanken sind Energie. Worauf du deine Aufmerksamkeit lenkst, wird genährt. Das heißt, je mehr du dich auf etwas konzentrierst, je mehr du etwas fokussierst, desto intensiver wird es dir vorkommen und desto mehr unterstützt du das, worauf du dich konzentrierst, zu wachsen. Groß zu werden und Wirklichkeit zu werden.</p>
<p><strong>Du formst mit deinen Gedanken das, woran du denkst.</strong></p>
<p>Aber nicht nur deine Gedanken, auch deine Gefühle sind Energie. Je intensiver dein Gefühl ist, desto größer ist die Energie, die du mit diesem Gefühl ausstrahlst und mit der du die Dinge anziehst, die du fühlst.</p>
<p>Das ist das Gesetz der Anziehung.</p>
<p>Das Gefühl in dir ist entscheidender als deine Gedanken für das, was du erschaffst. Weil dich ein Gefühl erfüllt, weil du ein Gefühl in dir trägst und intensiv spürst. Ein Gefühl strahlst du nach außen aus: Wenn du glücklich bist, sieht man dir das an und spürt das, ebenso, wenn du traurig bist.</p>
<p>Gedanken haben nicht diese Wirkung.</p>
<p>Gedanken über Glück oder Traurigkeit sieht man dir nicht an und strahlst du nicht nach außen aus. Sie wirken sich demnach nicht so entscheidend auf das aus, was du in dein Leben ziehst, wie das Gefühl in dir.</p>
<h2>Der Weg in die Verzweiflung</h2>
<p>Da du nun den Zusammenhang von deinen Gedanken und Gefühlen und deren Auswirkung auf das, was du in dein Leben ziehst, kennst, wirst du auch den Weg in die Verzweiflung besser verstehen können.</p>
<ol>
<li><strong>Gedanken</strong></li>
</ol>
<p>Das Maß deiner Aufmerksamkeit, mit der du dich auf dein Problem konzentrierst, ist die Kraft, die dein Problem erschafft. Kommen wir auf die ausweglose Situation vom Anfang zurück, in der du dich befindest. Je mehr du nun glaubst, in einer Sackgasse zu sein und dir diese Tatsache gedanklich vor Augen hältst, desto schlimmer machst du die Situation. Du unterstützt sie mit deiner Aufmerksamkeit, zu wachsen.</p>
<ol start="2">
<li><strong>Gefühle</strong></li>
</ol>
<p>Je mehr du an etwas denkst und glaubst, es für wahr hältst, desto mehr richten sich deine Gefühle an diesen Gedanken aus. Da du in diesem Fall an die ausweglose Situation denkst, dich in sie hineinsteigerst, beginnst du auch das, was du denkst, zu fühlen. Hilflosigkeit und Angst kommen auf. Die Angst, aus dieser Sackgasse nicht mehr herauszukommen. Da deine Gefühle ausschlagebend für das sind, was du in dein Leben ziehst &#8211; und du immer mehr von Angst erfüllt bist &#8211; ziehst du genau das an, wovor du Angst hast. Genau das, was das Wachstum von deiner ausweglosen Situation begünstigt und sie damit größer und erdrückender werden lässt.</p>
<ol start="3">
<li><strong>Druck</strong></li>
</ol>
<p>Mit der <a href="https://www.bettinahielscher.de/angst/">Angst</a> kommt der Druck. Je größer die Angst, aus der Situation nicht herauszukommen, nicht zu wissen, was du tun sollst und wohin du gehen kannst, desto größer wird der Druck für dich, eine Antwort zu finden und dich da schnellstmöglich heraus zu holen. Dich aus dem Schmerz und dem Leid zu befreien, weil der Zustand für dich unerträglich wird.</p>
<ol start="4">
<li><strong>Unruhe</strong></li>
</ol>
<p>Druck schüchtert ein und versetzt dich in innere Unruhe. Du bist verwirrt und verängstigt. Alles in dir scheint im Chaos zu sein. Du kannst nicht mehr klar denken, weil die Ruhe für Klarheit fehlt und weil Angst wie ein schwerer Schleier über dir liegt. Sie lähmt dich.</p>
<p>Du hast quasi ein Blackout.</p>
<p>Stell dir vor, dein Chef verlangt von dir umgehend eine Lösung für ein Problem. Die Lösung findest du aber nicht gleich. Je mehr dir dein Chef Druck macht, desto überschatteter ist deine Aufgabe von der Angst, zu versagen. Je größer der Druck und damit die Angst, desto weniger klar kannst du denken, desto eingeschränkter wird dein Blick, desto unfreier wirst du in deinen Möglichkeit und desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, deinem Chef keine Lösung präsentieren zu können.</p>
<p>Und dieser Umstand löst noch mehr Verzweiflung aus.</p>
<p>Wenn du in deinem Leben dringend eine Antwort für dich suchst, die du nicht findest, kann es dir genauso gehen.</p>
<p>Es ist eine Abwärtsspirale, in die du gerätst: Angst – Druck – Unruhe &#8211; Verzweiflung &#8211; Angst, die dich immer weiter runter ziehen kann, wenn du nichts dagegen unternimmst.</p>
<h2>Warum du frei von Angst werden musst</h2>
<p>Mit Angst beginnt alles. Sie nährt das Problem, sie verursacht Druck und Unruhe. Sie kann dich richtiggehend lähmen und dich immer weiter in die Verzweiflung ziehen.</p>
<p>Deswegen musst du dich von der Angst befreien.</p>
<p>Die Angst entsteht durch deine Gedanken an und über dein Problem. Da es nicht so einfach ist, die Angst loszulassen, kannst du versuchen, vom Problem loszulassen, damit die Angst verschwindet.</p>
<p>Und zwar von dem Problem: eine Antwort suchen zu müssen.</p>
<p>So unglaubwürdig das in einer Situation klingen mag, in der man Antworten gefühlt dringend braucht, ist es manchmal besser, keine Antwort mehr zu suchen.</p>
<p>Die Antworten werden dich finden &#8211; wenn du frei bist. Frei vom Druck und der Unruhe. Frei von Angst. Frei vom Problem.</p>
<h2>3 Schritte, um vom Problem loszulassen (und der Verzweiflung zu entkommen)</h2>
<h3>1. Die Frage leben</h3>
<p>Löse dich von den kreisenden Gedanken um deine Sorgen, weil sie doch nur eine Endlosschleife drehen. Du kommst nicht weiter und weißt nicht, wohin du gehen sollst. So gehe nirgendwohin und tue das, was du immer tust. Lebe das, was zur Zeit dein Leben ist und frage nicht nach Lösungen. Auch wenn dir nicht gefällt, was du tust. Tue, was du tun musst, um dein Leben zu bewältigen und nimm es hin, ohne zu fragen.</p>
<p><strong>Dieses Loslassen von der Suche, dieses Seinlassen, wie es gerade ist, kann dich von dem Druck und damit von der Angst befreien.</strong> Und das kann deinen Geist wieder klar werden lassen und ihn für neue Möglichkeiten öffnen.</p>
<p>Rainer Maria Rilke hat das mal sehr schön in einem Brief an Franz Xaver Kappus geschrieben:</p>
<p><em>„Sie sind so jung, so vor allem Anfang, und ich möchte Sie, so gut ich es kann, bitten, lieber Herr, Geduld zu haben gegen alles Ungelöste in Ihrem Herzen und zu versuchen, die Fragen selbst liebzuhaben wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind. Forschen Sie jetzt nicht nach den Antworten, die Ihnen nicht gegeben werden können, weil Sie sie nicht leben könnten. Und es handelt sich darum, alles zu leben. Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antwort hinein.“</em></p>
<h3>2. Abstand schaffen</h3>
<p>Um die Frage zu leben und dich vom Problem zu lösen braucht es manchmal Abstand zu diesem Problem. Dieser Abstand kommt nicht von selbst, sondern du musst ihn dir bewusst schaffen. Das heißt nicht, dass du die Situation verdrängen sollst. Du sollst durch den Abstand dein Problem aus dem Mittelpunkt rücken.</p>
<p>Das meinen auch die oft falsch verstandenen Worte: &#8222;Die Zeit heilt alle Wunden.&#8220;</p>
<p>Die Zeit heilt nicht.</p>
<p>Sie rückt nur das aus dem Mittelpunkt, was dich aktuell so schmerzt.</p>
<p>Unbewusst ist dein Verhalten wie ein Tumor. Ein Tumor will wachsen. Er nährt sich von seinem Wirt, ohne zu merken, dass er seinen Wirt auffrisst und dann selbst sterben wird. Du nährst dein Problem wie ebensolch einen Tumor, ohne zu wissen, dass du dich, je mehr du dein Problem fütterst, selbst zerstörst. Weil dein Problem irgendwann so groß geworden ist, dass es dich auffrisst.</p>
<p><strong>Entziehe deine Aufmerksamkeit deinem Problem. Die Energie, mit der du es genährt und erschaffen hast.</strong> Dann hört es auf zu wachsen. Dann kann es dich nicht mehr auffressen. Nähre etwas Positives mit deiner Aufmerksamkeit. Beschäftige dich einfach mal mit etwas anderem, mit etwas, was dir gut tut oder du früher einmal gerne gemacht hast. Gehe an einen anderen Ort, verschaffe dir eine Auszeit. Ganz egal wie dein Abstand aussieht: gehe auf Distanz und entziehe deinem Problem die Aufmerksamkeit, mit der du es fütterst.</p>
<h3>3. Leben in der Gegenwart</h3>
<p>Wie auch immer dein Abstand vom Problem aussieht, ob du es einfach ignorierst und weiterlebst, ob du in den Urlaub fährst oder Ablenkung suchst: sei voll und ganz im Hier und Jetzt. Lebe in der Gegenwart. So abgedroschen das klingen mag, so wertvoll, bedeutsam und hilfreich ist diese Lebensweise. Nimm an, was ist, und lebe das, was ist und wie es ist. Jeden Tag aufs Neue. Nimm auch die Phasen der Traurigkeit an. Sei achtsam und lebe Moment für Moment, Stunde für Stunde und Tag für Tag. Halte dir nicht den Berg an Tagen, Wochen, Monaten vor Augen, die erdrückend vor dir liegen, weil diese Vorstellung wieder Angst wecken und dich lähmen würde.</p>
<p><strong>Durch Leben in der Gegenwart verschwindet deine Aufmerksamkeit auf dein Problem und der Druck, eine Antwort zu finden.</strong> Der Druck, der dich einengt. Du wirst frei, weil du nicht verbissen nach einem Weg suchst, von dem du nicht weißt, in welcher Richtung er sich befindet. Du löst dich von der Angst und damit lässt die Angst dich los.</p>
<p>Mir hat das geholfen.</p>
<p>Alle drei Schritte: Die Frage leben. Abstand schaffen und in der Gegenwart leben.</p>
<h2>Loslassen – die wiederkehrende Antwort auf alle Probleme</h2>
<p>Ich war früher depressiv und bin täglich an mir gescheitert. Ich habe mich gehasst und alles, was ich war. Auf der verzweifelten Suche nach mir selbst, habe ich irgendwann losgelassen. Ich habe gelebt, so wie mein Leben war. Ohne zu fragen und trotz, dass mein Leben zeitweise wirklich schlimm für mich war. So schlimm, dass ich nichts als sterben wollte. Es gab nun mal keine andere Möglichkeit, die ich gesehen habe und hätte gehen konnte, außer weiterzumachen. Es war mühsam. Nicht schön und doch überwindbar. Als sich mir die Möglichkeit bot, für eine Woche zu Freunden in den Urlaub nachzukommen, habe ich diese Chance auf Abstand genutzt. Ich habe mich auf das neue Land und die Zeit mit den Freunden konzentriert, habe mich abgelenkt und meine Aufmerksamkeit auf etwas anderes gerichtet, als auf meine Sorgen. Ich bin nicht davon gelaufen, sondern habe meine Sorgen sein lassen. Schon diese Auszeit half mir etwas, mich aus der Verzweiflung zu befreien.</p>
<p>Nach diesem Urlaub war natürlich nicht alles gut, aber ich habe weitergemacht. Weitergelebt, ohne zu fragen und mich, ohne es zu merken, nach und nach gefunden. Habe mich aus dem Tal gekämpft, in dem ich mich selbst verloren hatte.</p>
<p><strong>Jetzt &#8211; im Nachhinein &#8211; weiß ich, dass ich, wie Rilke es so schön beschrieben hat, die Frage gelebt und ohne es zu merken, in die Antwort hineingelebt habe.</strong></p>
<p>Ich wünsche dir, dass es dir genauso geht.</p>
<p>Wie gehst du mit Verzweiflung um? Was hat dir geholfen, die schwierige Zeit zu überstehen?</p>
<hr />
<p><strong>Weiterführende Links</strong></p>
<ul>
<li>Den ganzen Brief von Rainer Maria Rilke findest du <a href="http://www.rilke.de/briefe/160703.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.</li>
</ul>
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<p><strong>Hi, ich bin Bettina.</strong> Als Coach und Autorin helfe ich hochsensiblen Menschen dabei, Stabilität und Stärke in sich selbst zu entwickeln und ein Leben zu gestalten, das sie tief im Inneren zufrieden macht.</p>
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