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	Kommentare zu: Den Tod akzeptieren und wie du Verlust ertragen lernst	</title>
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		<title>
		Von: Bettina		</title>
		<link>https://www.bettinahielscher.de/tod-akzeptieren/#comment-79388</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bettina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 May 2024 07:20:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.bettinahielscher.de/tod-akzeptieren/#comment-79320&quot;&gt;Peter-Michael&lt;/a&gt;.

Lieber Peter-Michael,
ich danke dir ganz herzlich für deinen Kommentar und deine bestärkenden Worte an die Leser hier. Ich glaube auch nicht an Zufälle und so soll es sein, dass du zu diesem Beitrag geführt wurdest. Auch ich erlebe, dass so viele Menschen das Thema Tod und Sterben vermeiden. Mit diesem Vermeiden geht die Tiefe im Leben verloren und damit die Verbundenheit, die sich viele ebenfalls wünschen. Nur im Anbetracht der Vergänglichkeit, können wir uns mit dem tieferen Sinn des Lebens auseinandersetzen und eine neue Form Offenheit, Freude und Leichtigkeit gewinnen, so wie du es erlebst. Das freut mich zu hören. 

Ein wunderschöner Spruch, den du mit uns teilst und den ich den Lesern hier noch gerne kurz übersetzen möchte: Omnia mea mecum porto bedeutet übersetzt &quot;All meinen Besitz trage ich bei mir&quot;. Mir persönlich hilft auch die Vorstellung, dass wir letztlich nicht sterben, sondern nur die Form wechseln. Der Tod ist im Grunde eine Metamorphose des Lebens. Eine Transformation in eine neue Geburt. Und doch, ja, sind wir alle Menschen und gefordert, die Gefühle von Verlust und Trauer anzunehmen und wieder loszulassen. 

Ich wünsche dir viel Kraft für den kommenden Weg. Möge deine Mutter mit Frieden im Herzen von hier gehen.
Alles Liebe Bettina]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.bettinahielscher.de/tod-akzeptieren/#comment-79320">Peter-Michael</a>.</p>
<p>Lieber Peter-Michael,<br />
ich danke dir ganz herzlich für deinen Kommentar und deine bestärkenden Worte an die Leser hier. Ich glaube auch nicht an Zufälle und so soll es sein, dass du zu diesem Beitrag geführt wurdest. Auch ich erlebe, dass so viele Menschen das Thema Tod und Sterben vermeiden. Mit diesem Vermeiden geht die Tiefe im Leben verloren und damit die Verbundenheit, die sich viele ebenfalls wünschen. Nur im Anbetracht der Vergänglichkeit, können wir uns mit dem tieferen Sinn des Lebens auseinandersetzen und eine neue Form Offenheit, Freude und Leichtigkeit gewinnen, so wie du es erlebst. Das freut mich zu hören. </p>
<p>Ein wunderschöner Spruch, den du mit uns teilst und den ich den Lesern hier noch gerne kurz übersetzen möchte: Omnia mea mecum porto bedeutet übersetzt &#8222;All meinen Besitz trage ich bei mir&#8220;. Mir persönlich hilft auch die Vorstellung, dass wir letztlich nicht sterben, sondern nur die Form wechseln. Der Tod ist im Grunde eine Metamorphose des Lebens. Eine Transformation in eine neue Geburt. Und doch, ja, sind wir alle Menschen und gefordert, die Gefühle von Verlust und Trauer anzunehmen und wieder loszulassen. </p>
<p>Ich wünsche dir viel Kraft für den kommenden Weg. Möge deine Mutter mit Frieden im Herzen von hier gehen.<br />
Alles Liebe Bettina</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Peter-Michael		</title>
		<link>https://www.bettinahielscher.de/tod-akzeptieren/#comment-79320</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter-Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 May 2024 11:12:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebe Bettina Hielscher,
eine konkrete Situation (der bevorstehende Tod meiner Mutter) hat mich scheinbar zufällig auf Deine Seite geführt, aber solche Zufälle gibt es meiner Meinung nach nicht...
Das ganzes Leben habe ich schon das gespürt, was Du hier über das Loslassen schreibst - und das hat mich in Teilen zu einem Auserseiter werden lassen, weil nur wenige Menschen dieses Thema an sich heranlassen.
In meinem Wohnort gibt es ein Hospiz, über dessen Portal der zweideutige Spruch steht &quot;Sterben ist Lebensaufgabe des Menschen&quot;. Mit dem fühle ich mich sehr verbunden!
Und das Wissen und Akzeptieren der Sterblichkeit gab mir erst die Leichtigkeit und Sinnhaftigkeit, das Leben mit Freude und Genuss zu verbringen, ohne Angst und Zweifel an dem, was da kommen mag. 
Sondern mit Neugier und Vorfreude auf das, was da noch kommen mag - und wird!
Ich kann daher nur allen Besuchern dieser Seite dazu Mut machen, sich immer wieder im loslassen zu üben, getreu dem alten Spruch: Omnia mea mecum porto.
Vielen Dank für diese Seite und ihre Botschaft]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Bettina Hielscher,<br />
eine konkrete Situation (der bevorstehende Tod meiner Mutter) hat mich scheinbar zufällig auf Deine Seite geführt, aber solche Zufälle gibt es meiner Meinung nach nicht&#8230;<br />
Das ganzes Leben habe ich schon das gespürt, was Du hier über das Loslassen schreibst &#8211; und das hat mich in Teilen zu einem Auserseiter werden lassen, weil nur wenige Menschen dieses Thema an sich heranlassen.<br />
In meinem Wohnort gibt es ein Hospiz, über dessen Portal der zweideutige Spruch steht &#8222;Sterben ist Lebensaufgabe des Menschen&#8220;. Mit dem fühle ich mich sehr verbunden!<br />
Und das Wissen und Akzeptieren der Sterblichkeit gab mir erst die Leichtigkeit und Sinnhaftigkeit, das Leben mit Freude und Genuss zu verbringen, ohne Angst und Zweifel an dem, was da kommen mag.<br />
Sondern mit Neugier und Vorfreude auf das, was da noch kommen mag &#8211; und wird!<br />
Ich kann daher nur allen Besuchern dieser Seite dazu Mut machen, sich immer wieder im loslassen zu üben, getreu dem alten Spruch: Omnia mea mecum porto.<br />
Vielen Dank für diese Seite und ihre Botschaft</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bettina		</title>
		<link>https://www.bettinahielscher.de/tod-akzeptieren/#comment-75901</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bettina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Aug 2023 16:07:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.bettinahielscher.de/tod-akzeptieren/#comment-75866&quot;&gt;Mille&lt;/a&gt;.

Liebe Mille, 
vielen Dank für das positive Feedback. Ja, der Tod ist schmerzhaft und ich wünsche dir Kraft und Geduld im Umgang mit deiner Trauer, und die Zuversicht, dass das Leben wieder leichter wird.
Liebe Grüße
Bettina]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.bettinahielscher.de/tod-akzeptieren/#comment-75866">Mille</a>.</p>
<p>Liebe Mille,<br />
vielen Dank für das positive Feedback. Ja, der Tod ist schmerzhaft und ich wünsche dir Kraft und Geduld im Umgang mit deiner Trauer, und die Zuversicht, dass das Leben wieder leichter wird.<br />
Liebe Grüße<br />
Bettina</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mille		</title>
		<link>https://www.bettinahielscher.de/tod-akzeptieren/#comment-75866</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mille]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Aug 2023 13:06:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.bettinahielscher.de/?p=7780#comment-75866</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Bettina, deine Seite ist toll.
Ich muss auch lernen, loszulassen, denn meine Großtante ist verstorben. Alle mochten sie, sie war die &quot;Sonne.&quot;
Aber zum Glück hatte sie ein erfülltes Leben und sie ist im Schlaf gestorben. 
Ich kann mich aber trotzdem nicht damit abfinden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Bettina, deine Seite ist toll.<br />
Ich muss auch lernen, loszulassen, denn meine Großtante ist verstorben. Alle mochten sie, sie war die &#8222;Sonne.&#8220;<br />
Aber zum Glück hatte sie ein erfülltes Leben und sie ist im Schlaf gestorben.<br />
Ich kann mich aber trotzdem nicht damit abfinden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: admin		</title>
		<link>https://www.bettinahielscher.de/tod-akzeptieren/#comment-20495</link>

		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jun 2021 18:47:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.bettinahielscher.de/tod-akzeptieren/#comment-19087&quot;&gt;Ruth&lt;/a&gt;.

Liebe Ruth,
vielen Dank für deine Geschichte. Es ist sehr berührend zu lesen, dass dir der Tod deiner Mutter die Freude zurückgebracht hat und du so viel Kraft daraus gezogen sowie dein Leben auf besondere Weise umgestaltet und zum Positiven hast. Das finde ich wundervoll. Ich möchte hier auch gar nichts weiter hinzufügen, sondern deine tiefgreifenden Worte hier wirken lassen.
Herzliche Grüße
Bettina]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.bettinahielscher.de/tod-akzeptieren/#comment-19087">Ruth</a>.</p>
<p>Liebe Ruth,<br />
vielen Dank für deine Geschichte. Es ist sehr berührend zu lesen, dass dir der Tod deiner Mutter die Freude zurückgebracht hat und du so viel Kraft daraus gezogen sowie dein Leben auf besondere Weise umgestaltet und zum Positiven hast. Das finde ich wundervoll. Ich möchte hier auch gar nichts weiter hinzufügen, sondern deine tiefgreifenden Worte hier wirken lassen.<br />
Herzliche Grüße<br />
Bettina</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ruth		</title>
		<link>https://www.bettinahielscher.de/tod-akzeptieren/#comment-19087</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ruth]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jun 2021 19:35:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.bettinahielscher.de/?p=7780#comment-19087</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Bettina,

oh ist das ein schweres Thema. Sich dessen anzunehmen, Hut ab. 
Auch in meinem Leben sind schon viele, viele gegangen. Vor drei Jahren habe ich dann auch meine Mutter beim Sterben begleitet. Dass sie gehen wollte und ein hohes Alter besaß, ist für den Hinterbliebenen nicht so erheblich. Es bleibt der Verlust. Ich war mit ihr allein und auch das, nicht nur ihr Sterben und der Sterbeprozess selbst, hatte viel mit mir gemacht. 
Aber später, nach einer Zeit der Trauer, kam etwas in einer Richtung, an die ich nie gedacht hätte:  Sie hat mir mit ihrem Tod die FREUDE am Leben zurückgegeben, die ich über zig Jahre durch viele schlimme Erlebnisse ziemlich  verloren hatte. 

Ihr Tod hat mir den Wert des Lebens vermittelt und wie wichtig es ist, das eigene Leben so zu gestalten, dass man selbst irgendwann in Frieden und ohne Bitterkeit gehen kann. Denn wie viele sterben und haben dies nicht oder jenes nicht getan, verpasst, dessen sie sich aber im Moment des Sterbens bewusst werden. Jeder, wie mir ein Pfleger der Intensivstation bereits  nach dem Tod meines Vaters (Jahre davor) mal  erzählte. 

Ihr Verlust hat mich erinnert, dass das Leben so kurz ist und die Jahre so kostbar. Ich habe danach mein eigenes „aufgeräumt“, von Ballast befreit und gehe seither einem ungewöhnlichen Hobby nach, was mir immens viel Freude bereitet, mich vorher aber nie getraut hätte.  
In jedem Schlimmen liegt eine Chance, auch wenn man in dem Moment das natürlich sehr weit beiseite schiebt und sie lange nicht mal erkennt. Aber erst, und da stimme ich voll zu, muss man Abschied nehmen, durch jede Trauerphase hindurch, sie loslassen, denn das war IHR Weg. Man selbst hat aber auch einen.

Mit herzlichen Grüßen
Ruth]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Bettina,</p>
<p>oh ist das ein schweres Thema. Sich dessen anzunehmen, Hut ab.<br />
Auch in meinem Leben sind schon viele, viele gegangen. Vor drei Jahren habe ich dann auch meine Mutter beim Sterben begleitet. Dass sie gehen wollte und ein hohes Alter besaß, ist für den Hinterbliebenen nicht so erheblich. Es bleibt der Verlust. Ich war mit ihr allein und auch das, nicht nur ihr Sterben und der Sterbeprozess selbst, hatte viel mit mir gemacht.<br />
Aber später, nach einer Zeit der Trauer, kam etwas in einer Richtung, an die ich nie gedacht hätte:  Sie hat mir mit ihrem Tod die FREUDE am Leben zurückgegeben, die ich über zig Jahre durch viele schlimme Erlebnisse ziemlich  verloren hatte. </p>
<p>Ihr Tod hat mir den Wert des Lebens vermittelt und wie wichtig es ist, das eigene Leben so zu gestalten, dass man selbst irgendwann in Frieden und ohne Bitterkeit gehen kann. Denn wie viele sterben und haben dies nicht oder jenes nicht getan, verpasst, dessen sie sich aber im Moment des Sterbens bewusst werden. Jeder, wie mir ein Pfleger der Intensivstation bereits  nach dem Tod meines Vaters (Jahre davor) mal  erzählte. </p>
<p>Ihr Verlust hat mich erinnert, dass das Leben so kurz ist und die Jahre so kostbar. Ich habe danach mein eigenes „aufgeräumt“, von Ballast befreit und gehe seither einem ungewöhnlichen Hobby nach, was mir immens viel Freude bereitet, mich vorher aber nie getraut hätte.<br />
In jedem Schlimmen liegt eine Chance, auch wenn man in dem Moment das natürlich sehr weit beiseite schiebt und sie lange nicht mal erkennt. Aber erst, und da stimme ich voll zu, muss man Abschied nehmen, durch jede Trauerphase hindurch, sie loslassen, denn das war IHR Weg. Man selbst hat aber auch einen.</p>
<p>Mit herzlichen Grüßen<br />
Ruth</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: BETTINA		</title>
		<link>https://www.bettinahielscher.de/tod-akzeptieren/#comment-517</link>

		<dc:creator><![CDATA[BETTINA]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 2020 09:16:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.bettinahielscher.de/tod-akzeptieren/#comment-516&quot;&gt;Karla&lt;/a&gt;.

Liebe Karla,
ich dane dir für deinen Kommentar, dein Vertrauen und deine Offenheit. Ich kann nur erahnen, wie du dich fühlen musst. Loslassen braucht seine Zeit und kann nicht erzwungen werden. Ich durfte auch schon mehrfach die Erfahrung von Trennung machen, auch sehr aprupte und schmerzhafte Trennungen, auch eines Seelenverwandten, wenn auch nicht auf die schmerzhafte Art und Weise, wie du sie durch den Mord an deinem Sohn erlebt hast, der für dich auch ein Seelenverwandter war. 

Was mir persönlich hilft, mit einem solchen Verlust als auch jeglicher anderer sehr schmerzhaften Erfahrung umzugehen ist mein Glaube daran, dass wir hier als Seele inkarniert sind, um zu wachsen, zu lernen und auch um dem Gesetz des Ausgleichs zufolge bestimmte Dinge in Harmonie zu bringen (Stichwort Karma). Ich glaube daran, dass wir mit den Menschen, die &quot;uns Schlimmes angetan haben und antun&quot;, vereinbart haben, dass wir uns auf diese Weise begegnen und der andere im Dienste für mich diese Dinge tut, damit ich die von mir gewünschte Erfahrung erlebe und Heilung geschehen kann. Ebenso glaube ich, dass jeder Abschied, so auch die Trennung von dir und deinem Sohn durch einen Mord, ebenfalls auf Seelenebene abgesprochen war. Auch wenn das kaum zu glauben ist. Auch mir fällt es in manch dunklen Stunden schwer, das zu begreifen. Und doch erinnere ich mich daran und verbinde mich mit dem Teil in mir, der durch diese Erfahrung gehen wollte. Die Bereitschaft, durch den Schmerz zu gehen und das Vertrauen an einen höheren Sinn und dass sich alles mit der Zeit verwandelt, hilft mir durch meine (Wachstums)Schmerzen zu gehen. Und ich wünsche dir von Herzen, dass es auch dir gelingt – du den Schmerz annehmen lernst und in deinem Tempo Frieden finden darfst.

Hier ist noch ein Artikel, den ich dir sehr empfehle sowie den Film, um den es darin geht.
• &lt;a href=&quot;https://www.bettinahielscher.de/wochenende-mit-gott/&quot;&gt;Was ich vom Wochenende mit Gott gelernt habe &lt;/a&gt;

Alles Liebe
Bettina]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.bettinahielscher.de/tod-akzeptieren/#comment-516">Karla</a>.</p>
<p>Liebe Karla,<br />
ich dane dir für deinen Kommentar, dein Vertrauen und deine Offenheit. Ich kann nur erahnen, wie du dich fühlen musst. Loslassen braucht seine Zeit und kann nicht erzwungen werden. Ich durfte auch schon mehrfach die Erfahrung von Trennung machen, auch sehr aprupte und schmerzhafte Trennungen, auch eines Seelenverwandten, wenn auch nicht auf die schmerzhafte Art und Weise, wie du sie durch den Mord an deinem Sohn erlebt hast, der für dich auch ein Seelenverwandter war. </p>
<p>Was mir persönlich hilft, mit einem solchen Verlust als auch jeglicher anderer sehr schmerzhaften Erfahrung umzugehen ist mein Glaube daran, dass wir hier als Seele inkarniert sind, um zu wachsen, zu lernen und auch um dem Gesetz des Ausgleichs zufolge bestimmte Dinge in Harmonie zu bringen (Stichwort Karma). Ich glaube daran, dass wir mit den Menschen, die &#8222;uns Schlimmes angetan haben und antun&#8220;, vereinbart haben, dass wir uns auf diese Weise begegnen und der andere im Dienste für mich diese Dinge tut, damit ich die von mir gewünschte Erfahrung erlebe und Heilung geschehen kann. Ebenso glaube ich, dass jeder Abschied, so auch die Trennung von dir und deinem Sohn durch einen Mord, ebenfalls auf Seelenebene abgesprochen war. Auch wenn das kaum zu glauben ist. Auch mir fällt es in manch dunklen Stunden schwer, das zu begreifen. Und doch erinnere ich mich daran und verbinde mich mit dem Teil in mir, der durch diese Erfahrung gehen wollte. Die Bereitschaft, durch den Schmerz zu gehen und das Vertrauen an einen höheren Sinn und dass sich alles mit der Zeit verwandelt, hilft mir durch meine (Wachstums)Schmerzen zu gehen. Und ich wünsche dir von Herzen, dass es auch dir gelingt – du den Schmerz annehmen lernst und in deinem Tempo Frieden finden darfst.</p>
<p>Hier ist noch ein Artikel, den ich dir sehr empfehle sowie den Film, um den es darin geht.<br />
• <a href="https://www.bettinahielscher.de/wochenende-mit-gott/">Was ich vom Wochenende mit Gott gelernt habe </a></p>
<p>Alles Liebe<br />
Bettina</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Karla		</title>
		<link>https://www.bettinahielscher.de/tod-akzeptieren/#comment-516</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karla]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2020 21:18:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.bettinahielscher.de/?p=7780#comment-516</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.bettinahielscher.de/tod-akzeptieren/#comment-511&quot;&gt;BETTINA&lt;/a&gt;.

Hallo Bettina! Bin durch Zufall auf deine Seite gestoßen...habe durch einen Mord vor 20 Wochen meinen 22 jährigen Sohn verloren...am Anfang war ich in Schockstarre...jetzt langsam begreife ich das er nicht mehr kommt...nie wieder..
Wie soll man das schaffen bzw.begreifen...bin ständig auf Suche nach Beweisen...die Nächte werde zum Tag....bin zwar in Psychologischer Betreuung...doch irgendwie ist mir das zu wenig...zu wenig das unbegreifliche zu begreifen...Ich bin noch weit weg vom loslassen...loslassen was man nicht wahrhaben will   ...und kann...mein Sohn war mein Seelenverwandter...wir haben gleich gedacht...sehr viele Gespräche geführt...und ständig in Kontakt...das ist alles weg...wie soll man das Überstehen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.bettinahielscher.de/tod-akzeptieren/#comment-511">BETTINA</a>.</p>
<p>Hallo Bettina! Bin durch Zufall auf deine Seite gestoßen&#8230;habe durch einen Mord vor 20 Wochen meinen 22 jährigen Sohn verloren&#8230;am Anfang war ich in Schockstarre&#8230;jetzt langsam begreife ich das er nicht mehr kommt&#8230;nie wieder..<br />
Wie soll man das schaffen bzw.begreifen&#8230;bin ständig auf Suche nach Beweisen&#8230;die Nächte werde zum Tag&#8230;.bin zwar in Psychologischer Betreuung&#8230;doch irgendwie ist mir das zu wenig&#8230;zu wenig das unbegreifliche zu begreifen&#8230;Ich bin noch weit weg vom loslassen&#8230;loslassen was man nicht wahrhaben will   &#8230;und kann&#8230;mein Sohn war mein Seelenverwandter&#8230;wir haben gleich gedacht&#8230;sehr viele Gespräche geführt&#8230;und ständig in Kontakt&#8230;das ist alles weg&#8230;wie soll man das Überstehen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: BETTINA		</title>
		<link>https://www.bettinahielscher.de/tod-akzeptieren/#comment-515</link>

		<dc:creator><![CDATA[BETTINA]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2020 08:30:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.bettinahielscher.de/?p=7780#comment-515</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.bettinahielscher.de/tod-akzeptieren/#comment-514&quot;&gt;Christine&lt;/a&gt;.

Liebe Christine,
ich kann mir vorstellen, dass es nicht einfach ist. Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft und Zuversicht.
Liebe Grüße
Bettina]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.bettinahielscher.de/tod-akzeptieren/#comment-514">Christine</a>.</p>
<p>Liebe Christine,<br />
ich kann mir vorstellen, dass es nicht einfach ist. Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft und Zuversicht.<br />
Liebe Grüße<br />
Bettina</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christine		</title>
		<link>https://www.bettinahielscher.de/tod-akzeptieren/#comment-514</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christine]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2020 11:03:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.bettinahielscher.de/?p=7780#comment-514</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Bettina,

zurzeit geht es mir mal wieder nicht so gut, man hat das Gefühl je mehr Zeit vergeht desto mehr vermisst man Peter, seine Gegenwart, die Nähe, die Gespräche  und man merkt, dass man wirklich einen Verbündteten verloren hat, eine Seelenverwandtschaft, die sich durch nichts ersetzen lässt.

Die Psychotherapeuten hat das letzte Mal gemeint ,ich hätte wohl sehr an ihm gehangen!

Wir waren fast im selben Alter, hatten viele Gemeinsamkeiten und dieselben Lebensziele.
Jetzt ist man allein, hat zwar schon ein paar Kontakte, aber die Leute sind entweder wesentlich älter, viele schon um die 80 und die Jüngeren sind beschäftigt und haben keine Zeit.

Wenn man sich überlegt mal etwas zu unternehmen, dann scheitert es oft an den Corona -Bedingungen und man hat schon gar keine Lust mehr oder es geht überhaupt nicht.

Die Abstände zwischen den Psychotherapie-Terminen, das  nächste Mal ist es die fünfte Probesitzung, sind zurzeit auch noch mindestens zwei Wochen lang, was einen momentan  auch nicht wirklich weiterbringt.

Und dann muss ich immer wieder in allen möglichen Situationen an Peter denken und anfangen zu weinen, auch wenn ich versuche  mich abzulenken.

Und wenn einem gesagt wird, man muss es so akzeptieren wie es ist ( Schicksal ) und ich müsste jetzt an mich selber denken, dann ist das vielleicht gut gemeint und stimmt natürlich in gewisser Weise, mittlerweile kommt es mir bei einigen allerdings so vor, als wollten sie sich gar nicht mehr groß damit auseinandersetzen.  

Als es darum ging, den Pflegealltag zu bewältigen, waren wir noch zu zweit und konnten uns gegenseitig unterstützen,  es war zwar anstrengend, aber es war immer etwas los.

Dann hat sich ja quasi von einem Tag auf den anderen alles komplett geändert, in der Wohnung halte ich es auch nicht gut aus, mache  nur das Notwendigste, zum gründlichen  Putzen oder ähnlichem kann ich mich immer noch nicht aufraffen.
Vorher hatte ich wenig Zeit für solche Sachen, jetzt fehlt mir die Motivation und die Energie!

Wie du siehst ist das Loch, die Lücke noch nicht viel kleiner geworden, mal geht es zwar ein wenig besser und man kann nur hoffen, dass es weiter aufwärts geht!

Viele Grüße  von Christine]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Bettina,</p>
<p>zurzeit geht es mir mal wieder nicht so gut, man hat das Gefühl je mehr Zeit vergeht desto mehr vermisst man Peter, seine Gegenwart, die Nähe, die Gespräche  und man merkt, dass man wirklich einen Verbündteten verloren hat, eine Seelenverwandtschaft, die sich durch nichts ersetzen lässt.</p>
<p>Die Psychotherapeuten hat das letzte Mal gemeint ,ich hätte wohl sehr an ihm gehangen!</p>
<p>Wir waren fast im selben Alter, hatten viele Gemeinsamkeiten und dieselben Lebensziele.<br />
Jetzt ist man allein, hat zwar schon ein paar Kontakte, aber die Leute sind entweder wesentlich älter, viele schon um die 80 und die Jüngeren sind beschäftigt und haben keine Zeit.</p>
<p>Wenn man sich überlegt mal etwas zu unternehmen, dann scheitert es oft an den Corona -Bedingungen und man hat schon gar keine Lust mehr oder es geht überhaupt nicht.</p>
<p>Die Abstände zwischen den Psychotherapie-Terminen, das  nächste Mal ist es die fünfte Probesitzung, sind zurzeit auch noch mindestens zwei Wochen lang, was einen momentan  auch nicht wirklich weiterbringt.</p>
<p>Und dann muss ich immer wieder in allen möglichen Situationen an Peter denken und anfangen zu weinen, auch wenn ich versuche  mich abzulenken.</p>
<p>Und wenn einem gesagt wird, man muss es so akzeptieren wie es ist ( Schicksal ) und ich müsste jetzt an mich selber denken, dann ist das vielleicht gut gemeint und stimmt natürlich in gewisser Weise, mittlerweile kommt es mir bei einigen allerdings so vor, als wollten sie sich gar nicht mehr groß damit auseinandersetzen.  </p>
<p>Als es darum ging, den Pflegealltag zu bewältigen, waren wir noch zu zweit und konnten uns gegenseitig unterstützen,  es war zwar anstrengend, aber es war immer etwas los.</p>
<p>Dann hat sich ja quasi von einem Tag auf den anderen alles komplett geändert, in der Wohnung halte ich es auch nicht gut aus, mache  nur das Notwendigste, zum gründlichen  Putzen oder ähnlichem kann ich mich immer noch nicht aufraffen.<br />
Vorher hatte ich wenig Zeit für solche Sachen, jetzt fehlt mir die Motivation und die Energie!</p>
<p>Wie du siehst ist das Loch, die Lücke noch nicht viel kleiner geworden, mal geht es zwar ein wenig besser und man kann nur hoffen, dass es weiter aufwärts geht!</p>
<p>Viele Grüße  von Christine</p>
]]></content:encoded>
		
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