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	Kommentare zu: 6 überzeugende Gründe, warum dir egal sein sollte, was andere von dir denken	</title>
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		<title>
		Von: Bettina		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bettina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2023 08:37:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.bettinahielscher.de/was-andere-von-dir-denken/#comment-74374&quot;&gt;Ines&lt;/a&gt;.

Liebe Ines,vielen Dank für deinen Kommentar, freut mich sehr dass dir der Artikel gefällt! Und dein Blick weiterhin nach vorne und auf dich und deine Werte und Ziele ausgerichtet sind. Denn es ist dein Leben, in dem du entscheiden und gestalten darfst :)
Alles Liebe
Bettina]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.bettinahielscher.de/was-andere-von-dir-denken/#comment-74374">Ines</a>.</p>
<p>Liebe Ines,vielen Dank für deinen Kommentar, freut mich sehr dass dir der Artikel gefällt! Und dein Blick weiterhin nach vorne und auf dich und deine Werte und Ziele ausgerichtet sind. Denn es ist dein Leben, in dem du entscheiden und gestalten darfst 🙂<br />
Alles Liebe<br />
Bettina</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Ines		</title>
		<link>https://www.bettinahielscher.de/was-andere-von-dir-denken/#comment-74374</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ines]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2023 16:16:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Super Beitrag! Befinde mich gerade in so einer Situation aber eigentlich sollte man nach vorne schauen und positiv denken :) spätestens morgen sind die Gedanken wieder weg .. auf jeden Fall super geschrieben!! Danke alles liebe]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Super Beitrag! Befinde mich gerade in so einer Situation aber eigentlich sollte man nach vorne schauen und positiv denken 🙂 spätestens morgen sind die Gedanken wieder weg .. auf jeden Fall super geschrieben!! Danke alles liebe</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Bettina		</title>
		<link>https://www.bettinahielscher.de/was-andere-von-dir-denken/#comment-741</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bettina]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Apr 2018 08:39:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.bettinahielscher.de/was-andere-von-dir-denken/#comment-740&quot;&gt;Sterndli&lt;/a&gt;.

Liebe Steffi,
vielen Dank! Nein, das ist kein festgeschriebenes Gesetz. Jeder kann sich den Menschen als Patentante aussuchen, den er sich für sein Kind wünscht.
Liebe Grüße
Bettina]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.bettinahielscher.de/was-andere-von-dir-denken/#comment-740">Sterndli</a>.</p>
<p>Liebe Steffi,<br />
vielen Dank! Nein, das ist kein festgeschriebenes Gesetz. Jeder kann sich den Menschen als Patentante aussuchen, den er sich für sein Kind wünscht.<br />
Liebe Grüße<br />
Bettina</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sterndli		</title>
		<link>https://www.bettinahielscher.de/was-andere-von-dir-denken/#comment-740</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sterndli]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2018 12:21:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebe Bettina

Finde deinen Blog super. Ich wurde kürzlich von meiner Mutter gefragt, wer bei unserem ersten Kind, Patentante und Pantenonkel wird? Als ich ihr sagte, dass eine gute Kollegin von mir Patentante wird, war ihre Antwort darauf: ich dachte, du nimmst deine Schwester als Patentante? Innerlich sprudelte es in mir... Ich sagte darauf nichts.... Oder hätte ich darauf etwas anworten sollen?
Ist das ein festgeschriebenen Gesetz, dass man seine Schwester als Patentante nimmt?
Freundliche Grüsse
Sterndli]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Bettina</p>
<p>Finde deinen Blog super. Ich wurde kürzlich von meiner Mutter gefragt, wer bei unserem ersten Kind, Patentante und Pantenonkel wird? Als ich ihr sagte, dass eine gute Kollegin von mir Patentante wird, war ihre Antwort darauf: ich dachte, du nimmst deine Schwester als Patentante? Innerlich sprudelte es in mir&#8230; Ich sagte darauf nichts&#8230;. Oder hätte ich darauf etwas anworten sollen?<br />
Ist das ein festgeschriebenen Gesetz, dass man seine Schwester als Patentante nimmt?<br />
Freundliche Grüsse<br />
Sterndli</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bettina		</title>
		<link>https://www.bettinahielscher.de/was-andere-von-dir-denken/#comment-739</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bettina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Apr 2017 11:09:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.bettinahielscher.de/was-andere-von-dir-denken/#comment-738&quot;&gt;Elisabeth&lt;/a&gt;.

Damit hast du mir ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert. :)
Danke dir!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.bettinahielscher.de/was-andere-von-dir-denken/#comment-738">Elisabeth</a>.</p>
<p>Damit hast du mir ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert. 🙂<br />
Danke dir!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Elisabeth		</title>
		<link>https://www.bettinahielscher.de/was-andere-von-dir-denken/#comment-738</link>

		<dc:creator><![CDATA[Elisabeth]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Apr 2017 09:42:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Danke, Bettina,
 danke, Martin!
Genial!
Elisabeth]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke, Bettina,<br />
 danke, Martin!<br />
Genial!<br />
Elisabeth</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bettina		</title>
		<link>https://www.bettinahielscher.de/was-andere-von-dir-denken/#comment-737</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bettina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Apr 2017 07:51:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.bettinahielscher.de/was-andere-von-dir-denken/#comment-735&quot;&gt;Sören&lt;/a&gt;.

Lieber Sören,
ganz lieben Dank für dein Kompliment und deine ergänzenden und informativen Worte. Dem kann ich nichts hinzufügen. Sehr logische Schlussforlgerung.

Kurz zu deiner Frage, woher diese Idee kam: von meiner Schwester. Sie wollte etwas von Herzen gerne tun, aber hat sich aufgrund der Fragestellung, was andere denken, nicht getraut. Zum Glück konnten wir gute Überzeugunsarbeit leisten ;). Und so kam mir der Gedanke, dass es sicherlich viele Menschen gibt (mich einschließlich), die dieses Problem kennen.

Herzliche Grüße]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.bettinahielscher.de/was-andere-von-dir-denken/#comment-735">Sören</a>.</p>
<p>Lieber Sören,<br />
ganz lieben Dank für dein Kompliment und deine ergänzenden und informativen Worte. Dem kann ich nichts hinzufügen. Sehr logische Schlussforlgerung.</p>
<p>Kurz zu deiner Frage, woher diese Idee kam: von meiner Schwester. Sie wollte etwas von Herzen gerne tun, aber hat sich aufgrund der Fragestellung, was andere denken, nicht getraut. Zum Glück konnten wir gute Überzeugunsarbeit leisten ;). Und so kam mir der Gedanke, dass es sicherlich viele Menschen gibt (mich einschließlich), die dieses Problem kennen.</p>
<p>Herzliche Grüße</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bettina		</title>
		<link>https://www.bettinahielscher.de/was-andere-von-dir-denken/#comment-736</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bettina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Apr 2017 07:39:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.bettinahielscher.de/?p=9621#comment-736</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.bettinahielscher.de/was-andere-von-dir-denken/#comment-734&quot;&gt;Martin&lt;/a&gt;.

Lieber Martin,
wow, was für eine ausführliche und schöne Erklärung. Herzlichen Dank für deine Interpretation.
Auch dir alles Liebe und ein freieres Herz.
Liebe Grüße
Bettina]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.bettinahielscher.de/was-andere-von-dir-denken/#comment-734">Martin</a>.</p>
<p>Lieber Martin,<br />
wow, was für eine ausführliche und schöne Erklärung. Herzlichen Dank für deine Interpretation.<br />
Auch dir alles Liebe und ein freieres Herz.<br />
Liebe Grüße<br />
Bettina</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sören		</title>
		<link>https://www.bettinahielscher.de/was-andere-von-dir-denken/#comment-735</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sören]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Apr 2017 07:07:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebe Bettina,
wieder ein sehr gelungener Artikel von Dir. Wo nimmst Du nur immer die Ideen dafür her ??
Toll.
Eine kleine Ergänzung noch von mir.
Der Grund für das Entstehen der Gedanken um die Frage &quot;Was andere wohl von mir denken?  oder &quot;Werde ich mit meinem Handeln nicht anecken ??&quot;  liegt nicht nur im mangelnden Selbstbewusstsein.
Denn auch Menschen mit einem starken Selbstwertgefühl haben diese Gedanken, können sie aber relativ gut in den Griff bekommen und in den gedanklichen Hintergrund verbannen.
Diese Gedanken, &quot;was andere von mir denken&quot; entstehen zu aller erst aufgrund genetischen Grundkonfigurationen im Menschen und werden erst anschließend durch eigene Gedanken geformt. Entweder verdrängt (selbstbewusste Menschen) oder verstärkt (Menschen mit geringem Selbstwertgefühl).
Da der Mensch ein &quot;Herdentier&quot; ist, ist er auf das Wohlwollen der anderen Mitglieder der Sippe angewiesen und somit immer darauf bedacht, in der Sippe für gute Stimmung für sich zu sorgen. Daher immer das unterbewusste Abprüfen der Situation bzw. der Frage, &quot;wie werde ich wohl dastehen&quot;, wenn ich dies oder jenes tue.
Also ein ganz normaler, womöglich unverhinderbarer Prozess. 
Dumm nur, wenn man ihn mental nicht kontrollieren kann.
Und an der Stelle, Bettina, kommst Du ins Spiel mit diesem hervorragenden Artikel . . .

Liebe Grüße an Dich]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Bettina,<br />
wieder ein sehr gelungener Artikel von Dir. Wo nimmst Du nur immer die Ideen dafür her ??<br />
Toll.<br />
Eine kleine Ergänzung noch von mir.<br />
Der Grund für das Entstehen der Gedanken um die Frage &#8222;Was andere wohl von mir denken?  oder &#8222;Werde ich mit meinem Handeln nicht anecken ??&#8220;  liegt nicht nur im mangelnden Selbstbewusstsein.<br />
Denn auch Menschen mit einem starken Selbstwertgefühl haben diese Gedanken, können sie aber relativ gut in den Griff bekommen und in den gedanklichen Hintergrund verbannen.<br />
Diese Gedanken, &#8222;was andere von mir denken&#8220; entstehen zu aller erst aufgrund genetischen Grundkonfigurationen im Menschen und werden erst anschließend durch eigene Gedanken geformt. Entweder verdrängt (selbstbewusste Menschen) oder verstärkt (Menschen mit geringem Selbstwertgefühl).<br />
Da der Mensch ein &#8222;Herdentier&#8220; ist, ist er auf das Wohlwollen der anderen Mitglieder der Sippe angewiesen und somit immer darauf bedacht, in der Sippe für gute Stimmung für sich zu sorgen. Daher immer das unterbewusste Abprüfen der Situation bzw. der Frage, &#8222;wie werde ich wohl dastehen&#8220;, wenn ich dies oder jenes tue.<br />
Also ein ganz normaler, womöglich unverhinderbarer Prozess.<br />
Dumm nur, wenn man ihn mental nicht kontrollieren kann.<br />
Und an der Stelle, Bettina, kommst Du ins Spiel mit diesem hervorragenden Artikel . . .</p>
<p>Liebe Grüße an Dich</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Martin		</title>
		<link>https://www.bettinahielscher.de/was-andere-von-dir-denken/#comment-734</link>

		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Apr 2017 11:33:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.bettinahielscher.de/?p=9621#comment-734</guid>

					<description><![CDATA[Ja liebe Bettina, das ist DAS Kernthema unseres Lebens.

Ich bin mir sicher, das das auch die wahre Bedeutung des Kreuzweges Jesu ist. Der Weg der eigenen Herzensentscheidung.

Jesus hatte ja die Macht sogar Menschen vom Tod zu erwecken, also ging er diesen Weg absolut freiwillig. Er wollte nie dass wir ihn verehren, er zeigte uns diesen Weg auf, um uns zu motivieren, ihn auch zu gehen. Ich glaube wir haben die Metapher einfach nie richtig verstanden. 

Ich versuche mal diesen Weg Schritt für Schritt zu interpretieren.

Von Geburt an lastete eine riesige Last der Erwartung auf ihm. Er wird als König gesehen, und von ihm wird erwartet, dass er sein Volk erlöst. Welcher Erwartungsdruck lastet auf uns? Was erwartet unser Umfeld schon seit unser Kindheit von uns? Was wurde evtl. schon vor unserer Geburt in uns hinein projektiert?

In der Nacht vor seinem Kreuzweg schwitzte er Blut. Wir alle kennen die große beklemmende lähmende Angst, wenn wir uns entscheiden den Erwartungsdruck nicht zu erfüllen, und unseren Weg des Herzens zu gehen.

Er zog seine Entscheidung durch, und ließ sich verurteilen. Ja, wir wissen es genau, wenn wir diese Entscheidung durchziehen, werden sie uns verurteilen. Jesus hat sich nicht verteidigt. Er hat sich auch nicht entschuldigt. Er hat das Urteil angenommen, und dies hat auch erst den Weg ermöglicht. 

Jesus nahm sein Kreuz auf sich. Das Kreuz der Entscheidung. Wer schon einmal seine Entscheidungen unabhängig von seinem Umfeld gemacht hat, weiß wie schwer das ist. Der Volksmund sagt ja auch treffend: &quot;Es ist ein Kreuz.&quot;

Simon von Sirene hilft Jesus das Kreuz zu tragen. Machen wir uns endlich auf den Weg, dürfen wir sicher sein, auch Unterstützung zu bekommen.

Jesus fällt unter dem Kreuz. Ja, auch wir fallen auf unserem Weg. &quot;Hätte ich doch besser auf die Anderen gehört ...&quot; Wir zweifeln, hadern, wollen nicht mehr, und doch finden wir wieder die Kraft aufzustehen.

Jesus begegnet den weinenden Frauen, und entgegnet ihnen: &quot;Weint nicht über mich, sondern weint über euch und eure Kinder.&quot; Auch wir sehen die mitleidigen Blicke auf unserem Weg. Und doch wissen wir, im Gegensatz zu diesen Menschen und denen die auf diese Menschen hören, führt unser Weg in die Freiheit, in die Liebe und zu unserem wahren Selbst.

Jesus begegnet sogar seiner Mutter, und muss zuschauen wie ihr, sein Weg das Herz zerreist. Und doch weiß er, dass er auf dem richtigen Weg ist. Ja, es ist enorm schwierig unsere besten Vertrauten zurück zu lassen, und zu wissen wie sehr sie unter dem Verlust leiden werden.

Veronika reicht Jesus das Schweißtuch. Es kommt uns jemand in Liebe entgegen, auf unserem Weg. Will nichts von uns. Gibt uns nur eine kleine und doch so wohltuende Unterstützung. Und was erkennen wir? Wir erkennen unserer wahre Antlitz. Wir erkennen uns Selbst.

Jesus wird seiner Kleider beraubt.  Auf dem Berg angekommen. Die Blockaden überwunden. Splitternackt stehen wir nun da. Jeder kann uns erkennen, so wie wir wirklich sind. Ja, wir können endlich zu uns stehen, und uns in aller Wahrhaftigkeit zeigen. Mit all unseren Wunden und tiefen Verletzungen.

Jesus wird ans Kreuz geschlagen. Wir lassen uns festnageln. Wir können voll und ganz mit aller Konsequenz zu unseren Entscheidungen stehen.

Jesus hängt am Kreuz. Es trägt ihn. Hier geschieht das wahre Wunder. Unsere Herzensentscheidungen tragen uns. Die Hände zu unseren Nächsten ausgebreitet. Wer bereit ist darf sie annehmen. Der Kopf fällt hinunter zum Herzen, er hört sozusagen auf sein Herz. Und das Ego stirbt.

Nach seiner Auferstehung ist Jesus nur noch zu unbestimmter Zeit in Erscheinung getreten. Eben dann, wenn er es für richtig erachtete. Niemand konnte mehr eine Erwartung an ihn haben, ihn vor seinen Karen spannen ... . Aber es war auch für ihn kein Interesse mehr da, sich feiern zu lassen, Lob und Dank zu ernten. Und irgendwann wusste er, dass es nun gut ist, und trat  gar nicht mehr in Erscheinung, und schickte uns dafür &quot;heiligen Geist&quot;. Ganzheitliches Bewusstsein. 

So wünsch ich uns allen, dass wir uns gerade jetzt in der Karwoche, ein wenig freier machen können.

Alles Liebe

Martin]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja liebe Bettina, das ist DAS Kernthema unseres Lebens.</p>
<p>Ich bin mir sicher, das das auch die wahre Bedeutung des Kreuzweges Jesu ist. Der Weg der eigenen Herzensentscheidung.</p>
<p>Jesus hatte ja die Macht sogar Menschen vom Tod zu erwecken, also ging er diesen Weg absolut freiwillig. Er wollte nie dass wir ihn verehren, er zeigte uns diesen Weg auf, um uns zu motivieren, ihn auch zu gehen. Ich glaube wir haben die Metapher einfach nie richtig verstanden. </p>
<p>Ich versuche mal diesen Weg Schritt für Schritt zu interpretieren.</p>
<p>Von Geburt an lastete eine riesige Last der Erwartung auf ihm. Er wird als König gesehen, und von ihm wird erwartet, dass er sein Volk erlöst. Welcher Erwartungsdruck lastet auf uns? Was erwartet unser Umfeld schon seit unser Kindheit von uns? Was wurde evtl. schon vor unserer Geburt in uns hinein projektiert?</p>
<p>In der Nacht vor seinem Kreuzweg schwitzte er Blut. Wir alle kennen die große beklemmende lähmende Angst, wenn wir uns entscheiden den Erwartungsdruck nicht zu erfüllen, und unseren Weg des Herzens zu gehen.</p>
<p>Er zog seine Entscheidung durch, und ließ sich verurteilen. Ja, wir wissen es genau, wenn wir diese Entscheidung durchziehen, werden sie uns verurteilen. Jesus hat sich nicht verteidigt. Er hat sich auch nicht entschuldigt. Er hat das Urteil angenommen, und dies hat auch erst den Weg ermöglicht. </p>
<p>Jesus nahm sein Kreuz auf sich. Das Kreuz der Entscheidung. Wer schon einmal seine Entscheidungen unabhängig von seinem Umfeld gemacht hat, weiß wie schwer das ist. Der Volksmund sagt ja auch treffend: &#8222;Es ist ein Kreuz.&#8220;</p>
<p>Simon von Sirene hilft Jesus das Kreuz zu tragen. Machen wir uns endlich auf den Weg, dürfen wir sicher sein, auch Unterstützung zu bekommen.</p>
<p>Jesus fällt unter dem Kreuz. Ja, auch wir fallen auf unserem Weg. &#8222;Hätte ich doch besser auf die Anderen gehört &#8230;&#8220; Wir zweifeln, hadern, wollen nicht mehr, und doch finden wir wieder die Kraft aufzustehen.</p>
<p>Jesus begegnet den weinenden Frauen, und entgegnet ihnen: &#8222;Weint nicht über mich, sondern weint über euch und eure Kinder.&#8220; Auch wir sehen die mitleidigen Blicke auf unserem Weg. Und doch wissen wir, im Gegensatz zu diesen Menschen und denen die auf diese Menschen hören, führt unser Weg in die Freiheit, in die Liebe und zu unserem wahren Selbst.</p>
<p>Jesus begegnet sogar seiner Mutter, und muss zuschauen wie ihr, sein Weg das Herz zerreist. Und doch weiß er, dass er auf dem richtigen Weg ist. Ja, es ist enorm schwierig unsere besten Vertrauten zurück zu lassen, und zu wissen wie sehr sie unter dem Verlust leiden werden.</p>
<p>Veronika reicht Jesus das Schweißtuch. Es kommt uns jemand in Liebe entgegen, auf unserem Weg. Will nichts von uns. Gibt uns nur eine kleine und doch so wohltuende Unterstützung. Und was erkennen wir? Wir erkennen unserer wahre Antlitz. Wir erkennen uns Selbst.</p>
<p>Jesus wird seiner Kleider beraubt.  Auf dem Berg angekommen. Die Blockaden überwunden. Splitternackt stehen wir nun da. Jeder kann uns erkennen, so wie wir wirklich sind. Ja, wir können endlich zu uns stehen, und uns in aller Wahrhaftigkeit zeigen. Mit all unseren Wunden und tiefen Verletzungen.</p>
<p>Jesus wird ans Kreuz geschlagen. Wir lassen uns festnageln. Wir können voll und ganz mit aller Konsequenz zu unseren Entscheidungen stehen.</p>
<p>Jesus hängt am Kreuz. Es trägt ihn. Hier geschieht das wahre Wunder. Unsere Herzensentscheidungen tragen uns. Die Hände zu unseren Nächsten ausgebreitet. Wer bereit ist darf sie annehmen. Der Kopf fällt hinunter zum Herzen, er hört sozusagen auf sein Herz. Und das Ego stirbt.</p>
<p>Nach seiner Auferstehung ist Jesus nur noch zu unbestimmter Zeit in Erscheinung getreten. Eben dann, wenn er es für richtig erachtete. Niemand konnte mehr eine Erwartung an ihn haben, ihn vor seinen Karen spannen &#8230; . Aber es war auch für ihn kein Interesse mehr da, sich feiern zu lassen, Lob und Dank zu ernten. Und irgendwann wusste er, dass es nun gut ist, und trat  gar nicht mehr in Erscheinung, und schickte uns dafür &#8222;heiligen Geist&#8220;. Ganzheitliches Bewusstsein. </p>
<p>So wünsch ich uns allen, dass wir uns gerade jetzt in der Karwoche, ein wenig freier machen können.</p>
<p>Alles Liebe</p>
<p>Martin</p>
]]></content:encoded>
		
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